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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 25.08.2010

"Das Leben ist zu lang"

Dani Levy hat eine ironische Persiflage auf das Kino gedreht

Gesehen von Jörg Taszman

Szene aus "Das Leben ist zu lang" (XVERLEIH/Nik Konietzny)
Szene aus "Das Leben ist zu lang" (XVERLEIH/Nik Konietzny)

Mit "Alles auf Zucker!" begeisterte er das Publikum, mit Helge Schneider als Hitler in "Mein Führer" sorgte er für Diskussionsstoff. Nun kommt Dani Levys neuer Film "Das Leben ist zu lang" mit Markus Hering in der Hauptrolle in die Kinos.

Alfi Seliger ist Jude und Filmemacher. Nur hat er seit Jahren keinen Film mehr gedreht, nervt auf Partys aber immer wieder Promis und Produzenten mit seinem neuesten Projekt "Mohammed lacht sich tot".

Irgendwie schafft er es dann doch, einen neuen Film drehen zu dürfen. Dabei ist Chaos Programm. Dani Levy hat eine ironische Persiflage auf das Kino gedreht, mit vielen bekannten Darstellern (Heino Ferch, Veronica Ferres, Gottfried John, Meret Becker) und einigen Gags.

Leider gerät ihm das große Ganze dabei zusehends außer Kontrolle. Ein bisschen mehr Dramaturgie und weniger filmische Selbstspiegelung hätte dem Film besser getan. Beeindruckend Markus Hering als Alfi Seliger, der nach "Whisky mit Wodka" auch hier wieder eine echte schauspielerische Tour de Force bietet.

Deutschland 2010. Regie: Dani Levy. Hauptdarsteller: Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres, Heino Ferch. Länge: 86 Minuten

Filmhomepage

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