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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 04.02.2009

"Das Hundehotel"

Hans-Ulrich Pönack über einen tierischen Familienfilm

Andi und Bruce haben ein Herz für streunende Hunde. Ihre Pflegeeltern teilen diese Liebe allerdings nicht und so wandeln die beiden Halbwüchsigen ein leerstehendes Hotel zum Hundeasyl um. Kinder und Hunde - und das alles in Los Angeles, das macht den Film des in Berlin geborenen Regisseurs Thor Freudenthal zu einem richtigen Familienfilm.

Regie: Thor Freudenthal, Hauptdarsteller:Emma Roberts, Jake T. Austin, USA 2008, 100 Minuten

"Das Hundehotel" ist das Debüt des in Berlin geborenen Thor Freudenthal, der einst mit zum Team der Familienfilme "Stuart Little"/1999 sowie "Stuart Little 2" (2002) gehörte und hier nun seinen ersten eigenen Familienfilm realisierte (USA 2008/100 Minuten); ein tierisches Märchen als gute Parabel auf Freundschaft, Solidarität und Tier-Liebe.

Basierend auf einem Kinderbuch von Lois Duncan, die sonst eher im Grusel-Milieu unterwegs ist ("Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast"), stehen die beiden halbwüchsigen Waisen-Geschwister Andi und Bruce im heutigen L.A. im Blickpunkt. Die leben bei grauslichen Pflege-Eltern und haben in einem verlassenen Hotel ein Heim für streunende, nirgendwo hingehörende Hunde eingerichtet. Weil die sonst, im Tier-Asyl, baldmöglichst "entsorgt", sprich eingeschläfert werden sollen. Klar, dass diese Aktion für die Beiden mit vielen Schwierigkeiten verbunden und nur schwer "zu stemmen" ist. Doch es finden sich auch couragierte Unterstützer-Kumpels in der Nachbarschaft. Kinder an die Macht: Da wir uns in einem kleinen, feinen, rührigen Help-Movie befinden, haben die überwiegend doofen Deppen von Erwachsenen gegen die engagierte kindliche wie tierische Meute keine Chance. Ein Spaß mit viel Performance-Charme und urigem tierischen Entertainment.

Filmhomepage "Das Hundehotel"

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