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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 13.05.2013

Das Hoyerswerdaer Schrumpf-Orchester

Es gibt nicht auf. Und das ist gut so.

Von Alexa Hennings

Zur wöchentlichen Probe erscheinen manchmal nur sechs von 80 Musikern. (Deutschlandradio - Bettina Straub)
Zur wöchentlichen Probe erscheinen manchmal nur sechs von 80 Musikern. (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Eigentlich gehören 80 Musiker zum Sinfonischen Orchester von Hoyerswerda. Drei Viertel von ihnen sind allerdings weggezogen. Das spiegelt das Schicksal von ganz Hoyerswerda: Die Stadt ist die am schnellsten schrumpfende in ganz Deutschland. Doch zweimal im Jahr kommen die Musiker zurück: auch ihrem Orchesterleiter zuliebe.

Lutz Michlenz: "So, stellt ihr euch schon mal auf die Tonart ein? Kommt! Wir sind beim Intermezzo!"

Intermezzo. So könnte man es auch nennen, was hier passiert. Das Intermezzo einer ganzen Stadt.

Michlenz: "Bis eine schöne Stelle kommt. Da di da di…"

In der Musik kommt die schöne Stelle ganz bestimmt. Im Leben dauert es manchmal etwas länger. Oder - man wartet vergebens.

Intermezzo, das Intermezzo, italienisch, spätlateinisch intermedius: a) Zwischenspiel in einem Drama, b) kurzes Klavier- oder Orchesterstück, c) kleine, unbedeutende Begebenheit am Rande des Geschehens. Auch: lustiger Zwischenfall.

Michlenz: "Eins, zwei, drei…"

Einer muss den Takt angeben in diesem Intermezzo. Hier ist es Lutz Michlenz, und er macht das schon 50 Jahre lang. Es trifft Punkt b) zu: Man spielt ein kurzes Orchesterstück.

Doch schon kommt Punkt a) ins Spiel: Zwischenspiel in einem Drama. Denn das Orchester ist das Sinfonische Orchester Hoyerswerda. Und so wie der Stadt geht es dem Orchester. Drei Viertel der Musiker sind weggezogen aus Hoy. So nennen die Einheimischen ihre Stadt. Und Hoyerswerdsche nennen sie sich selbst. Statt 80 Hoyerswerdschen also sitzen 15 auf der wöchentlichen Probe. Manchmal auch nur sechs. Das macht den Maestro wahnsinnig. Bisweilen.

"Spielen Sie mal alleine. Schönen, vollen Ton. Da di…stopp! Das ist zu ruppig! Was'n los? Ihre Tomatenzucht ist besser!"

Es macht ihn nicht nur wahnsinnig, sondern auch ungerecht. Manchmal. Dann lenkt er schnell ein:

"Er züchtet nämlich unheimlich gut Tomaten. Ist ganz bekannt ringsrum…Sie hacken ja schon wieder!"

Der Maestro von Hoyerswerda ist 76 Jahre alt. Volles, weißes Haar, sportliche Statur. Gestreiftes Hemd, Jackett. Im Orchester gilt das "Sie". Meistens. Auch wenn man sich schon 30 Jahre kennt. Oder 50.

Hoyerswerda. Obersorbisch Wojerecy. Stadt in der Lausitz.

Michlenz: "Schubert, Schubert!"

Unüberhörbare Lücken

Dienstagsprobe. Lutz Michlenz verteilt einen Stapel Noten. Der Probenraum ist großzügig und hell. Die Musikschule Hoyerswerda ist ein moderner Bau mit großen Fenstern. Gedämmte Wände, Möbel, Pulte – all das lässt nichts zu wünschen übrig.

Michlenz: "Mensch! Wie lange dauert das? Tssst!"

Viele Stühle sind leer. Das gewohnte Bild bei den wöchentlichen Proben des Sinfonischen Orchesters. Es ist ein Laienorchester. Ein Profiorchester hatte die Stadt nie. Nebenan, in Bautzen, da gibt es noch eins. Aber es gehören nur noch 25 Musiker dazu.

Bestenfalls kommt man an einem gewöhnlichen Dienstag in Hoy auch auf 25 Musiker. So viele wohnen noch in der Stadt oder in der Nähe. Der treue Stamm. Das ganze Jahr übt er, um zwei große Ereignisse zu bestehen: Das Abschlusskonzert der Hoyerswerdaer Musiktage im Mai und das Silvesterkonzert. Zweimal im Jahr schlägt die große Stunde für das Schrumpf-Orchester. Dann ist es wie durch ein Wunder angeschwollen von 25 auf 80, manchmal 90 Musiker. Dann kommen die ehemaligen Hoyerswerdschen nach Hause, um mit ihrem alten Orchester zu musizieren. Doch heute ist ein normaler Dienstag, und da sind die Lücken unübersehbar. Und unüberhörbar.

Michlenz: "Da fehlen die Hörner jetzt dahinten...Wir fangen jetzt gleich an danach, nach den Hörnern. Achtung. Klarinetten mitmachen. Wisst Ihr, wo wir anfangen? Piccicato. Und – spielen...Da sitzen sonst neune dann, neun oder zehn…"

Ab und an geht die Tür auf und jemand huscht an seinen Platz. Eine Bratscherin, die erst ihre Kinder ins Bett bringen musste. Eine Geigerin, die ihren Fleischerladen nicht so früh schließen konnte. Ein Trompeter, der sich aus seiner Motorrad-Kluft herausschält ist ein Polizist aus Dresden.

Angelika Assauer: "'"Mein Name ist Angelika Assauer. Ich bin Ingenieur für Kraftwerkstechnik. Ich hab' in Schwarze Pumpe gearbeitet, im Kraftwerk, in der Ökonomie. Das Kraftwerk wurde ja dann abgerissen und alles. Da war dann nichts mehr möglich. Und na ja, ich hab seitdem kaum wieder eine richtige Arbeit gekriegt. Aber es war eben immer das Orchester. Immer die Gemeinschaft, wo man gesagt hat: Mensch, hier wirst du gebraucht.""

Michlenz: "…Holz dazu. Und…spielen. Da fehlen zwei Posaunen, da fehlen - alles unvollständig! Da hau'n sie uns richtig in den Kakao…"

Der Maestro leidet. Er hat den Schubert im Kopf. Er weiß, wie er klingen muss. Und Himmelherrgott, er klingt nicht so, wie er soll. Jedenfalls nicht an einem Dienstag, mit diesem "kleckrigen Häufchen", wie er sagt. Kleckriges Häufchen. Frau Assauer, Anfang 60, zweite Geige, sieht auch nicht glücklich aus.

"Da war nicht nur raboti"

Hoyerswerda. Größter Energiestandort der DDR. VEB Schwarze Pumpe, VEB Bau- und Montagekombinat Energie, VEB Robotron-Elektronik, VEB Möbelwerkstätten. Wohnungsbaukombinat Cottbus-Hoyerswerda, größtes Wohnungsbaukombinat der DDR. Bau der Neustadt mit Wohnkomplex I – X. Die sozialistische Stadt. Einwohnerzahl 1984: 70.123.

Michlenz: "So, können wir den Einsatz …"

Lutz Michlenz wuchs nicht weit von hier auf, in Spremberg. Ging in Cottbus aufs Konservatorium, studierte Bratsche an der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin. Wollte dann doch kein Orchestermusiker sein und studierte nochmal, Musikpädagogik in Dresden:

"Als ich hier anfing 1962 in der Musikschule, war die Frage: Gibt's hier ein Orchester? Als Musiker fragt man so was. Nee, nicht. Dann können wir eins gründen! Und da wurde ein Aufruf gemacht. Und da haben sich welche gemeldet, das waren natürlich alles alte Herren. Und da haben wir angefangen als kleines Kammerorchester. Was waren das – Ingenieure, von außerhalb ein Fotograf, alle Berufsrichtungen. Der Bankdirektor war drin gewesen. Natürlich gab's Arbeiter von Pumpe, die da mitgemacht haben. Aber das waren schon alles Ältere, ich war der Spund mit 23 oder was weiß ich. Ich hatte kein Problem, die haben willigerweise alles gemacht, was ich gesagt habe, ob's nun richtig oder falsch war. Das wurde dann immer schlechter, die wurden auch immer älter und so weiter. Und in der Musikschule zur gleichen Zeit entwickelte sich das Orchester, oder die Schüler, immer besser. Ich konnte die Qualität immer höher treiben. Und dann habe ich schon manchmal gute Schüler rüber genommen zu den älteren Herrschaften und wir haben zusammen musiziert.

Dann hatten wir natürlich viele Auftritte durch gesellschaftliche Anlässe. In der DDR war ja auch viel los, da war nicht nur raboti. Da hatten wir eben die Gelegenheit zu spielen. Und dann hatte ich mal jemanden kennengelernt vom Gewerkschaftsbund, was heute DGB ist, war früher FDGB gewesen bei uns. Und ich weiß nicht, wie es kommt, ich war ja kein Genosse gewesen und nix, nur Mitglied des FDGB, das war ja jeder. Und da hatten wir einen Stein im Brett. Die haben uns unterstützt mit vielen Mitteln. Und dann haben wir dann in der Musikschule - was wir sonst gar nicht hätten machen können, vom Kultusministerium war immer kein Geld da - so, jedenfalls konnte ich dann in die Orchesterlager starten. Das war Richtung Kamenz. Man muss eben auch Glück haben, dass solche Typen dabei waren. Da war einer, der jetzt Arzt ist, der andere ist weggestorben, der andere ist jetzt im Sächsischen Musikrat. Die haben abends bissel Remmi-Demmi-Musik gemacht. Gezupft, gestrichen, und noch 'nen kleinen Twist dabei. Und die jungen Leute, die hingen dann immer an den Türen. Und wissen Sie, das ist das, was dann weiter getragen hat. Über Jahre. Das ist jetzt alles weggebrochen. Heute musst du Individualist sein. Und wenn nicht – was weiß ich, was du dann bist."

Ein Plaatenbau in Hoyerswerda. Seit der Wende schrumpft die Bevölkerung der Stadt dramatisch, viele der alten DDR-Bauten in Hoyerswerda-Neustadt werden wieder eingerissen. (picture alliance / dpa)Seit der Wende schrumpft die Bevölkerung von Hoyerswerda dramatisch, viele Häuser stehen leer. (picture alliance / dpa)
Hoyerswerda 1990. In der Lausitz gehen 150.000 Arbeitsplätze verloren. Einwohnerzahl 1990: 65.000. 1995: 60.000. 2005: 43.000. Komplettabriss der Wohnkomplexe IX und X, Teilabriss des Zentrums der Neustadt in Hoyerswerda, Teilabrisse in den Wohnkomplexen III-VIII.

"Nach der Wende ging das los. Es war auch so gewesen, der Saal da unten, der fasst 830 Personen. Der war voll zu DDR-Zeiten. Na gut, die hatten nichts anderes. So, und das hat sich ja dann alles verändert, dadurch dass Pumpe wegfiel, dass es dem Erdboden gleich gemacht wurde. Da fiel ein Werksteil nach dem anderen um. Und wenn Sie jetzt da vorbeifahren, sehen Sie eine schöne Grasfläche von drei Kilometern. Es wurde ein neues Kraftwerk gebaut. Na, jedenfalls hing das alles damit zusammen, dass die Menschen sich verdünnisierten. Die Leute hauten ab. Und da war plötzlich von 75.000 auf, was haben wir jetzt? 38 schätze ich mal. Sie sehen jetzt hier viel Rentner, wenig junge Leute. Und dadurch ist das für uns als Orchester sehr, sehr schwierig."

Die einst im Orchesterlager an den Türen hingen, sind jetzt zwischen Mitte 30 und Mitte 50. Sie sind Lehrer, Tourismus-Manager, Psychologen, Ärzte, Polizisten, Rentner, Ingenieure, Handwerksmeister, Versicherungsmakler und Germanisten. Sie wohnen in Hoyerswerda, Dresden, Berlin, Aachen, Ulm, Magdeburg und Offenbach. Aus dem Sinfonischen Orchester Hoyerswerda, das die Lausitzhalle füllte und immer noch füllt, ist ein "Telefonorchester" geworden, so nennen sie sich selbst. Das heißt: Die Dagebliebenen halten per Telefon, E-Mail und Post den Kontakt zu den Weggegangenen. Bitten, flehen, argumentieren, weiter mitzumachen. Schicken Noten zum Üben für das nächste Konzert. Organisieren Probenwochenenden zur Vorbereitung der beiden Konzerte im Mai und Silvester.

Christian Riedel: "Ich heiße Christian Riedel und spiele Cello in diesem Orchester seit 1989. Ich habe Germanistik studiert, aber ich arbeite nicht in dem Beruf. Ich arbeite in einem Repro- und Kopiershop in Berlin. Ich komme immer zu den Probewochenenden, natürlich auch, um meine Eltern zu besuchen. Das kann man super verbinden. Bis auf ein Konzert, 2002, habe ich eigentlich seit '89 jedes Konzert mitgespielt."

Die Musiker reisen aus ganz Deutschland an

Die letzten Proben vor der Aufführung. Die Bühne der Lausitzhalle, die das Orchester einst einweihte, ist voller Musiker. 81 sind gekommen. Die Celli sind voll besetzt, die Geigen, ebenso die Hörner und das andere Blech. Zwei Probenwochenenden gab es vorher, zu denen die Musiker aus ganz Deutschland anreisten. Urlaub nahmen, Familien vertrösteten, bis zu 600 Kilometer fuhren. Dann die letzten Proben. Christian Riedel packt sein Cello aus:

"Ich find's auch wichtig, so 'ne Tradition aufrecht zu erhalten. Das ist mir wichtig, dass ich mit meiner Heimatstadt noch so eine Verbindung habe. Dass ich eben nicht nur meine Eltern immer nur besuche und wieder wegfahre. Das mache ich sehr gerne in all den Jahren. Und es ist mir auch so ein Grundbedürfnis, muss ich sagen. Und zweitens ist es auch für einen geborenen Hoyerswerdaer sehr traurig mit anzusehen, was aus dieser Stadt geworden ist. Von der Einwohnerzahl her, von all den Häusern, die abgerissen worden sind. Ich kann zum Beispiel niemandem mehr das Haus zeigen, in dem ich mal 19 Jahre lang gewohnt habe. Das ist abgerissen. Ich kann niemandem mehr die POS zeigen, die Schule, in die ich gegangen bin. Die ist abgerissen. Und ich find's deshalb wichtig, sowas wie das Sinfonische Orchester zu unterstützen. Dass eben nicht alles in dieser Stadt vor die Hunde geht sozusagen."

Michlenz: "Alles gut gegangen? Müssen sich vorne das erste Pult aufbauen…"

Wie bei vielen Orchestermitgliedern machen auch bei Christian Riedel gleich mehrere aus der Familie im Orchester mit. Bei ihm sind es die Geschwister, bei anderen die Kinder. Alte Freunde, Klassen- und Musikschulkameraden – alle treffen sich auf der großen Bühne wieder. Es ist wie ein riesiges Familien- oder Klassentreffen. Man umarmt und drückt sich, schüttelt Hände, strahlt, schwatzt.

Michlenz: "So. – scht! Ein herzliches Willkommen. Ich wünsche euch und mir auch ein schönes Konzert. Und dann habe ich eine Bitte. Wir wollen mal gucken, ihr dahinten könnt das sehen, ob wir Rechte im Saal haben. Dass da an der Stelle – dadajatattata plötzlich einer aufsteht und den hier macht. Die Jungen wissen nicht mehr, das war der Reichrundfunk, die Sondermeldung die dann immer kamen. Didijambambam – ich bin gespannt, ob da einer aufsteht, ich hoffe nicht! So, gut."

Riedel: "Ich glaube, dass Herr Michlenz einer der Gründe ist, warum ich das so toll finde, hier mitzuspielen. Weil der einfach für mich so ein charismatischer Mensch ist. Ich finde ihn mit seinem ganzen Anspruch toll, und wie er das, sehr bemerkenswert, wie viele Jahre durchgehalten hat. Für mich ist er auch jemand, der in meinem musikalischen Leben sehr wichtig war, dass ich in seinem Orchester viel gelernt habe. Und das ist, glaube ich auch, einer der Hauptgründe, warum ich immer noch Cello spiele. Weil ich tolle Stücke hier spielen konnte und weil er – ja, ich fand ihn immer witzig. Er ist witzig, er ist inspirierend. Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten."

Das Orchester gibt Lektionen fürs Leben. Die wichtigste: Durchhalten. Immer durchhalten.

Michlenz: "Wissen Sie, wie so ein vietnamesischer Reisbüffel, der immer sagt: weiter geht’s!"

Lutz Michlenz schwebt. Das pure Glück. Wie ein Rennfahrer, der endlich den Wagen mit dem größten Motor fahren darf. Der Jockey, der einmal das schnellste Pferd bekommt. Vor ihm das vollzählige Orchester. Vor ihm das große Konzert, der Beifall, der Jubel vielleicht:

"Wissen Sie, vorher verfluche ich den ganzen Mist, den ich noch mache. Und dann ist alles vergessen. Nur eitel Freude. Alles, alles, auch Schmerzen, die man hatte. Da zog's und da. Das ist alles weg. Das ist psychologisch 'ne Krücke ."

Der Sechs-Stunden-Probentag ist zu Ende. Auf dem Parkplatz steht man noch ein wenig beisammen. Und spinnt herum, was man noch so alles spielen könnte. Demnächst.

Michlenz: "'"Dijadidi…die anderen hab ich auf dem Schrank liegen -ungeküsst! Hab ich alles mal angeschafft vor Jahren.""

Orchester-Mitglieder: "Zwei oder sechs hab ich auch mal gedacht." "Oder Rachmaninow die zweite."

Michlenz: "Bist du des Wahnsinns?"

Einwohnerzahl 2011: 36.500. Prognose für 2025: 27.600 Einwohner. Einwohnerverlust von 1989 bis 2010: 47,6 Prozent. Altersdurchschnitt 1989: 30 Jahre, 2011: 50,5 Jahre. Von der jüngsten Stadt der DDR zur ältesten Stadt Deutschlands.

Michlenz: "Wie das nun weitergeht, weiß ich nicht. Ob irgendwo das Ende ist und wer das dann weitermacht, habe ich auch keine Ahnung. Und ob dann noch viele Leute kommen, weiß ich auch nicht. Jedenfalls wollen wir heute unser Konzert hier in Würde und Anstand zuende bringen."

Assauer: "Man weiß, die Leute kommen wegen dir. Die kommen zu deinem Konzert, Die wollen uns hören, uns Laienorchester! Und denen gefällt das. Der Applaus gilt nur uns."

Mehr über das Sinfonische Orchester von Hoyerswerda:
Homepage des Sinfonischen Orchesters Hoyerswerda
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