Seit 17:05 Uhr Studio 9 kompakt
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9 kompakt
 
 

Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 16.03.2016

Das fremde GrabElsa Roth. Ein Bericht

Von Adolf Schröder

Rosemarie Fendel in "Elsa Roth. Ein Bericht" (Deutschlandradio /  Bettina Straub)
Rosemarie Fendel in "Elsa Roth. Ein Bericht" (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Seit Jahren geht Elsa Roth auf den Friedhof, um das Grab zu pflegen. Und seit Jahren starrt sie auf die Fotografie, auf der ein kleines Mädchen zu sehen ist, das zwischen einer Frau und einem Mann steht. Doch sie kann sich an nichts erinnern.

Nur noch daran, wie diese Frau und dieser Mann auf dem schlammigen Weg immer weiter zurückblieben, während sie selbst von einer Fremden fortgezogen wurde.

Das war im Mai 1941, irgendwo zwischen Polen und Deutschland. Manchmal verwandeln sich die Namen auf dem fremden Grabstein in diejenigen ihrer Eltern.

Regie: Johanna Elbauer
Darsteller: Rosemarie Fendel, Levin Amatosero, Werner Rehm Thomas Holländer, Vladimira Alec, Friederike Wigger, Joachim Schönfeld, Frank Merfort, Christa Lewis
Ton: Martin Eichberg
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003

Länge: 51'50

Adolf Schröder (1938-2008) lebte in Hamburg. Verdiente seinen Lebensunterhalt mit Schreiben und Taxifahren. Neben TV-Drehbüchern und Romanen schrieb er zahlreiche Hörspiele, u.a. "Nebelflecken" (Deutschlandradio Kultur 2006), "Die Hundefänger" (DLR 2000). Zuletzt "Mutter Hamburg" (Deutschlandradio Kultur 2008) unter der Regie von Heinz von Cramer, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband.

Hörspiel

Schriften-StellerRotoradio
Informationswand zur Radio-Revue. (Ferdinand Kriwet)

Kriwets Erstlingswerk "ROTOR" von 1961 ist die unaufhörliche Rede eines namenlosen Ichs. Der Autor hat sich an eine Auswahl und neue Zusammenfügung gewagt. Mehr

Soldaten überallTräumt?
Wohnung im Stil der 50er Jahre, Wohnzimmer.  (imago / Peter Widmann)

Eine fiktionale Zeitreise durch Tagträume, Albträume und traumhafte Realitäten, eine Viertelstunde TV-Nachrichten, das ist die tägliche Dosis Realität in allen Stuben. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur