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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 15.10.2007

Das eigene Wissen stets in Frage stellen

Wie die Lehre an deutschen Hochschulen verbessert werden sollte

Von Hannegret Biesenbaum

Vorlesung in einem Hörsaal der Technischen Universität in München (AP)
Vorlesung in einem Hörsaal der Technischen Universität in München (AP)

Um die Lehre an deutschen Hochschulen ist es schlecht bestellt. Die Betreuung der Studenten lässt zu wünschen übrig, die Hörsäle sind überfüllt, die neuen Studiengänge Bachelor und Master führen zur Verschulung. Forschung und Lehre, bisher aus guten Gründen eine Einheit, drohen auseinanderzudriften.

Und das in einer Zeit, da Deutschland, um im globalen Wettbewerb mithalten zu können, auf wissenschaftliche Kreativität angewiesen ist. Was ist da zu tun? An Ratschlägen mangelt es nicht. Übersehen wird dabei allerdings oft: Lehre soll nicht bloß Stoff vermitteln, sondern den selbstständigen, kritischen Umgang mit dem Wissen fördern.

Manuskript zur Sendung als pdf oder im barrierefreien Textformat

Literaturtipps:
Silke Meny: "Karriere der Lehre", in: Junge Akademie Magazin 2007 No. 6
Gyburg Radke: "Koryphäen der Lehre. Die Einheit von Forschung und Lehre in der Antike", in: Forschung und Lehre 5/07
Carsten Hucho und Ferdinand Hucho: "Wilhelm von Humboldt - Schnee von gestern?", in: Gegenworte. Hefte für den Disput über Wissen. 17. Heft Frühjahr 2007

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