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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 26.02.2016

Clausnitz, Bautzen, DresdenGibt es eine spezielle Fremdenfeindlichkeit/Ost?

Blick auf das Ortseingangsschild von Clausnitz in Sachsen. (dpa / Jan Woitas)
Clausnitz - der Ort in Sachsen machte Negativ-Schlagzeilen, weil ankommende Flüchtlinge bedrängt und beschimpft wurden. (dpa / Jan Woitas)

In Clausnitz pöbelt ein Mob gegen Flüchtlinge, in Bautzen wird ein geplantes Asylbewerberheim in Brand gesteckt, in Dresden demonstriert Montag für Montag die Pegida gegen alles, was ihr fremd erscheint. All diese Orte liegen in Sachsen - und das nagt zusehends am Image des Freistaats. Wirtschaft und Tourismus sorgen sich um negative Auswirkungen auf den Standort Sachsen.

Hat Sachsen ein besonderes Problem mit Fremdenfeindlichkeit? Sehen wir hier Spätfolgen der langen Abschottung hinter dem "Eisernen Vorhang", wie auch in anderen Neuen Bundesländern oder Staaten wie Ungarn und Polen? Ist es angesichts vieler fremdenfeindlicher Übergriffe in der alten Bundesrepublik überhaupt angemessen, mit dem Finger auf den Osten zu zeigen? Und wie kann dem Hass begegnet werden - in Ost wie West?

Darüber diskutieren im Wortwechsel auf Deutschlandradio Kultur:

Günter Baumann (CDU) - Mitglied im Innenausschuss des Bundestags
Monika Lazar (B90/Grüne) - Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der Grünen-Fraktion im Bundestag
Prof. Werner Patzelt - Politikwissenschaftler, TU Dresden
Jennifer Stange - Journalistin, Leipzig

Moderation: Panajotis Gavrilis

Mehr zum Thema:

Streitgespräch - Leben wir in einer neuen Weimarer Phase?
(Deutschlandfunk, Interview, 25.02.2016)

Clausnitz und Bautzen - Bundestag verurteilt Angriffe auf Flüchtlinge
(Deutschlandradio Kultur, Studio 9, 24.02.2016)

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