Seit 03:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 03:05 Uhr Tonart
 
 

Interview / Archiv | Beitrag vom 20.02.2012

Claudia Roth setzt große Hoffnungen auf Joachim Gauck

Grünen-Chefin über den Kandidaten für Schloss Bellevue

Die Grünen-Chefin Claudia Roth (picture alliance / dpa)
Die Grünen-Chefin Claudia Roth (picture alliance / dpa)

Als Bundespräsident könne Joachim Gauck der Demokratie Glanz verleihen und sie wieder modern machen, sagt die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth. Das sei in Zeiten von rechtsterroristischer Gewalt sehr wichtig.

Die Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth, setzt große Hoffnungen auf Joachim Gauck als Bundespräsidenten. Im Deutschlandradio Kultur sagte sie, Gauck sei eine Persönlichkeit und könne die Gesellschaft wieder zusammenführen. Er könne der Demokratie Glanz verleihen und sie wieder modern machen, betonte Roth. Das sei in Zeiten, in denen es rechtsterroristische Gewalt gebe, sehr wichtig. Gauck habe jetzt den Vorteil, bereits vor rund 20 Monaten die Herzen der Menschen gewonnen zu haben, sagte Roth. Er habe große Zustimmung in der Bevölkerung und sollte nun deutliche Signale geben, dass er der Präsident aller Menschen im Land sein wolle und könne.

Dass Gauck Bundespräsident werde, lasse sie eine gewisse Genugtuung spüren, sagte die Grünen-Politikerin. Die Suche von Schwarz-gelb nach einem Kandidaten in den letzten Tagen habe eher einer "Casting-Show" geglichen. Bundeskanzlerin Merkel habe dann in letzter Sekunde eingelenkt und damit auch den Koalitionsbruch verhindert: "Da gibt's richtig Zoff bei denen." Sie nehme Merkel aber ab, dass sie Hochachtung vor Joachim Gauck empfinde, sagte Roth.

Interview

Invasive ArtenDem Waschbär geht's an den Kragen
Ein Waschbär sitzt im Wildpark Grafenberger Wald in Düsseldorf auf einem Baum. (dpa / picture alliance / Horst Ossinger)

Nordamerikanische Grauhörnchen, die unsere roten Eichhörnchen verdrängen, fremde Krebsarten oder einfach der Waschbär − diese "invasiven" Arten will die EU dezimieren. Wir fragen Till Hopf vom Naturschutzbund, was er von der neuen Verordnung hält.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur