Donnerstag, 28. August 2014MESZ05:10 Uhr

Kriminalhörspiel

Maigret und sein Revolver
Der belgische Schriftsteller Georges Simenon, Autor unzähliger Romane und Schöpfer des "Kommissar Maigret", aufgenommen im Dezember 1981. Simenon wurde am 13. Februar 1903 in Lüttich geboren und starb am 4. September 1989 in Lausanne.

In der Wohnung der Maigrets am Boulevard Richard-Lenoir taucht ein junger Mann auf, der den Kommissar dringend zu sprechen wünscht. Madame Maigret ruft ihren Ehemann in seinem Büro an.Mehr

Quitos Töchter
Passanten auf der Plaza de Independencia mit dem weißen Bau der Kathedrale im Stadtzentrum von Quito, der Hauptstadt von Ecuador. Foto vom 19.10.2004

Maria und Naira aus Ecuador werden von einer südamerikanischen Agentur nach Deutschland gelockt und gehen für eine Hungerlohn putzen. Als Maria mit schweren Verletzungen in einem Bonner Krankenhaus stirbt, macht sich die Journalistin Rosa-Li auf den Weg nach EcuadorMehr

Schwarze Vögel
Der isländische Schriftsteller Gunnar Gunnarsson im Jahre 1952 in der Hansestadt Hamburg. Der Literaturprofessor befand sich auf einer Europareise und machte in Hamburg Station, um in der "Deutschen Hausbücherei" aus seinen Werken zu lesen. Gunnarsson wurde am 18. Mai 1889 in Valthjofsstadhur geboren und verstarb am 21. November 1975 in Reykjavik. Seine bekanntesten Werke: "Die Leute auf Borg" (1912-14, 4 Bände), "Strand des Lebens" (1914), "Die Eidbrüder" (1918), "Jon Arason (1930), "Die Eindalssaga" (1952).

Island 1802: Der gut aussehende Bjarni ist mit der kranken Gudrun verheiratet, der Pächter Jon, ein Griesgram, mit der schönen Steinunn. Bjarni und Steinunn scheinen füreinander geschaffen zu sein. Als Gudrun stirbt und Jon von den Klippen ins Meer stürzt, gibt es viele Gerüchte im Dorf.Mehr

weitere Beiträge

Kriminalhörspiel / Archiv | Beitrag vom 25.06.2012

Clarimonde

Rosemarie Fendel und Markus Meyer bei den Aufnahmen zum Hörspiel "Clarimonde"
Rosemarie Fendel und Markus Meyer bei den Aufnahmen zum Hörspiel "Clarimonde" (Deutschlandradio - Sandro Most)

Paris um 1900: Im Zimmer Nr. 7 des kleinen Hotels Stevens erhängt sich ein Handlungsreisender aus der Schweiz. Sieben Tage später nimmt sich in diesem Zimmer ein Artist aus Deutschland das Leben. Auch er stranguliert sich mit der Gardinenschnur am Fensterkreuz.

Ein Fenster in SüdeuropaIm Zimmer Nr. 7 finden merkwürdige Dinge statt. (Deutschlandradio - Daniela Kurz)Die Polizei findet weder Spuren noch Abschiedsbriefe. Auf Weisung des Kommissars bezieht ein Schutzmann die Nummer 7. Auch er wird tot am Fensterkreuz gefunden.
Bracquemont, Student der Medizin, glaubt, für die tragischen Vorgänge eine Erklärung zu haben. Er bezieht als nächster Gast das Zimmer. Seine Beobachtungen notiert er in einem Tagebuch.



Nach der Erzählung "Die Spinne" von Hanns Heinz Ewers
Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck,
Rosemarie Fendel, Markus Meyer, Sven Lehmann u.a.
Ton: Rolf Knapp
Produktion: DKultur 2011
Länge: 55"25


Hanns Heinz Ewers (1871-1943), Autor von Prosa, Drehbüchern und satirischen Texten. Sein Bestseller "Alraune" (1911) wurde mehrfach verfilmt. Er war ein früher Parteigänger der NSDAP, 1932 erschien der Propagandaroman "Horst Wessel". 1934 folgte ein Publikationsverbot und Ewers war nicht mehr erwünscht.