Donnerstag, 30. Juli 2015MESZ23:57 Uhr

Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

Reihe SpielregelnDas Tierspiel - Spiel für Sieben
Auf der Suchtstation des Städtischen Krankenhauses im brandenburgischen Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) sitzen Patienten während einer Gruppentherapie auf Stühlen im Kreis, aufgenommen am 12.02.2009. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Sieben Personen, die sich nicht kennen, verbringen ein gemeinsames Wochenende. Sie lernen sich in Gruppensitzungen kennen und erkunden durch Spielvorschläge des Psychologen Martin Siems Formen der zwischenmenschlichen Aktion. Mehr

Grenzstation Der Pass
Historische Aufnahme: Gäste in einem Gartenlokal / Biergarten, um 1910.   (picture alliance / dpa /  Sammlung Zimmermann)

Russland 1886. In einer abgelegenen russischen Grenzstation sitzt Nathalia dem Zöllner Fédor gegenüber. Seit mehr als zwei Jahrzehnten wartet sie auf ihren Pass, um die Grenze nach Polen überschreiten und wieder frei atmen zu können. Mehr

weitere Beiträge

Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 05.08.2012

Campaign

Originalton-Hörspiel mit Arbeitsbericht (Reihe Rauschzeichen)

Von Ferdinand Kriwet

Ferdinand Kriwet (Mitte) bei Aufnahmen im Hörspielstudio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Jonas Maron)
Ferdinand Kriwet (Mitte) bei Aufnahmen im Hörspielstudio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Jonas Maron)

"Der Hörtext soll eine Analyse der politischen Mediensprache in den USA während der Wahlkämpfe 1972 um das Amt des Präsidenten sein. Eine Komposition der Wirkung der Vermittlung dieses Kampfes durchs Fernsehen.

Im Gegensatz zum deutschen Fernsehen wird das amerikanische private Fernsehen von den Parteien oder einzelnen Politikern direkt und unzensiert und beliebig genutzt: Es wird gekauft. Da Sendezeit Geld ist, entscheidet vornehmlich das Kapital über die Chancen eines Kandidaten, seine schmale und breite Wirkung, seine Popularität.

Thema von 'Campaign' wäre (...)zu zeigen, wie Präsidenten fernsehgerecht verkauft werden, mit welchen Sprüchen und Versprechungen, in welcher Stimmlage, mit welchem musikalischen Background, mit welchem musikalischen Idiom überhaupt." (Ferdinand Kriwet)



Regie: Ferdinand Kriwet
Produktion: WDR/SFB/ORTF 1973
Länge: 82"05

Ferdinand Kriwet, geboren am 3. August 1942 in Düsseldorf, Schriftsteller und international ausgezeichneter MixedMedia-Künstler. Lebt in Dresden. Wurde in den 1960er-Jahren mit seinen innovativen Radioarbeiten, den 'Seh- und Hörtexten' bekannt.

Reihe Rauschzeichen:

Radio Inferno

T.A.Z. - Temporäre Autonome Zone - Im Anschluss: Die unsichtbare Generation

Deadline USA

ROTORADIO
Die Hörspieljury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste hat die Produktion zum Hörspiel des Monats Juli 2012 gekürt.

Campaign

Last Words

Cobain - Im Anschluss: Dem Tod auf der Spur

Performing the Word. Die Kunst des John Giorno - Im Anschluss: KAPUTT