Montag, 30. März 2015MESZ00:25 Uhr

Hörspiel

Manchmal sind Pilze einfach nur Pilze
Porträt von Sigmund Freud (1856 - 1939) (imago)

Der Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und Carl Gustav Jung endet nach einem intensiven fachlichen Austausch vor 100 Jahren im Streit. Auch Carey Harrisons Hörspiel beginnt mit einem Briefwechsel. Mehr

KarfreitagDer Tod des Vergil
Nationalmuseum Tunis, Tunesien: Vergil-Mosaik (imago)

Die Romandichtung Hermann Brochs vom Sterben des römischen Dichters Vergil stellt eine unendliche Annäherung an die Grenze des Lebens dar. Mehr

EndlichkeitDie Befristeten
Elias Canetti, der deutschsprachige Schriftsteller bulgarischer Herkunft. (picture-alliance / dpa / Votava)

Irgendwann in der Zukunft: Eine Gesellschaft, in der jeder genau weiß, wie lange er zu leben hat. Der eigene Name zeigt es unumstößlich an: "Achtundachtzig" oder "Fünfzig" heißt man - oder auch nur "Zehn". Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 05.08.2012

Campaign

Originalton-Hörspiel mit Arbeitsbericht (Reihe Rauschzeichen)

Von Ferdinand Kriwet

Ferdinand Kriwet (Mitte) bei Aufnahmen im Hörspielstudio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Jonas Maron)
Ferdinand Kriwet (Mitte) bei Aufnahmen im Hörspielstudio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Jonas Maron)

"Der Hörtext soll eine Analyse der politischen Mediensprache in den USA während der Wahlkämpfe 1972 um das Amt des Präsidenten sein. Eine Komposition der Wirkung der Vermittlung dieses Kampfes durchs Fernsehen.

Im Gegensatz zum deutschen Fernsehen wird das amerikanische private Fernsehen von den Parteien oder einzelnen Politikern direkt und unzensiert und beliebig genutzt: Es wird gekauft. Da Sendezeit Geld ist, entscheidet vornehmlich das Kapital über die Chancen eines Kandidaten, seine schmale und breite Wirkung, seine Popularität.

Thema von 'Campaign' wäre (...)zu zeigen, wie Präsidenten fernsehgerecht verkauft werden, mit welchen Sprüchen und Versprechungen, in welcher Stimmlage, mit welchem musikalischen Background, mit welchem musikalischen Idiom überhaupt." (Ferdinand Kriwet)



Regie: Ferdinand Kriwet
Produktion: WDR/SFB/ORTF 1973
Länge: 82"05

Ferdinand Kriwet, geboren am 3. August 1942 in Düsseldorf, Schriftsteller und international ausgezeichneter MixedMedia-Künstler. Lebt in Dresden. Wurde in den 1960er-Jahren mit seinen innovativen Radioarbeiten, den 'Seh- und Hörtexten' bekannt.

Reihe Rauschzeichen:

Radio Inferno

T.A.Z. - Temporäre Autonome Zone - Im Anschluss: Die unsichtbare Generation

Deadline USA

ROTORADIO
Die Hörspieljury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste hat die Produktion zum Hörspiel des Monats Juli 2012 gekürt.

Campaign

Last Words

Cobain - Im Anschluss: Dem Tod auf der Spur

Performing the Word. Die Kunst des John Giorno - Im Anschluss: KAPUTT