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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 17.11.2015

Burg Wewelsburg in Nordrhein-WestfalenDie Burg des Bösen

Von Wolfgang Brosche

Die Dreiecksburg Wewelsburg in Nordrhein-Westfalen (picture alliance / Robert B. Fishman)
Reichsführer Heinrich Himmler hatte gigantische und wahnwitzige Pläne für die Burg Wewelsburg - sie wurden nie realisiert. (picture alliance / Robert B. Fishman)

Der Burg Wewelsburg in Ostwestfalen ist in Deutschland wenig bekannt. Himmler sah sie als zentrale Kultstätte der SS. KZ-Häftlinge wurden hier als Arbeitskräfte eingesetzt. In der internationalen Unterhaltungsindustrie wird derweil kräftig am Mythos Wewelsburg gebastelt.

Reichsführer Heinrich Himmler erwählte zwölf SS-Gruppenführer zu Priestern des innersten Zirkels. Sie wurden die "Neuen Ritter der Tafelrunde". Mit Hilfe eines Dämons aus der Hölle griffen sie nach der Macht. Und das geschah im Mittelpunkt der Welt – der …

"… Wewelsburg!"

So beginnt der amerikanische Superhelden-Comic "The Green Lantern and the Ring of Doom" – Green Lantern, der Wächter des Universums, kämpft darin gegen SS-Leute, die mit dem Teufel im Bunde erneut die Weltherrschaft erringen wollen…

… und er besiegt sie – im Nordturm der Wewelsburg.

In Deutschland kennt man die Wewelsburg, in Ostwestfalen nahe bei Paderborn gelegen, eigentlich nur in der Region. In den angelsächsischen Ländern dagegen ist sie ein bekannter Schauplatz für Comics, Abenteuer-, Kriegs- und Spionageromane. Und auch in Fernsehdokumentationen über Heinrich Himmler und die SS-Zeit taucht sie immer wieder auf.

Während das Schloss Neuschwanstein in Bayern in der ganzen Welt zum Symbol für Märchen, Kitsch und Pracht wurde – Walt Disney hat es gar zu seinem Emblem gemacht – wurde das dreieckige westfälische Jagdschloss zur Burg des Bösen …

… dabei fing alles vor 400 Jahren ganz harmlos an. Auf einer schroffen Felsnase, die die Dreiecksform der Burg vorgibt, ließ der Paderborner Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg, Anfang des 17. Jahrhunderts seine Nebenresidenz errichten, auf den Ruinen einer älteren Festung. Weithin überragt die Burg im Stil der Weserrenaissance das Tal des Flüsschens Alme bis heute mit schmalen Türmen an zwei Ecken und einem mächtigen Hauptturm an der Nordseite.

"Multi quaerent intrare et non poterunt"– Viele wollen eintreten und können es nicht, verkündet stolz und wehrhaft eine Inschrift am Hauptportal. In den Religionswirren kurz vor dem 30-jährigen Krieg verwies der katholische Fürstbischof damit auf die Vormachtstellung seines Glaubens.

… das half ihm aber nicht viel, denn die Wewelsburg wurde im 30-jährigen Krieg gleich zwei Mal zerstört. Obwohl die nachfolgenden Fürstbischöfe viel Geld in den Wiederaufbau steckten, verloren sie das Interesse an ihrer Zweitresidenz. Ein letzter bischöflicher Besuch ist für 1718 dokumentiert; danach verfiel das Gebäude und wurde in preußischer Zeit sogar kurzfristig als Gefängnis für Deserteure genutzt.

Himmler hatte aberwitzige Pläne mit der Wewelsburg

1815 gab ein Blitzschlag der Wewelsburg sozusagen den Rest; sie brannte aus und wurde zu einer romantischen Ruine im lieblichen Almetal.

Außer der in Deutschland einmaligen Dreiecksform gab es hier keine architektonischen oder historischen Besonderheiten; die Wewelsburg war nicht mehr als ein verschlafenes und unbedeutendes Gemäuer, wenn sich nicht ein gewisser Besucher hierher verirrt hätte. Seine Träume oder besser gesagt Alpträume wurden der Grund für den dunklen Mythos von der Burg des Bösen:

Heinrich Himmler, der Reichsführer SS, besuchte 1933 das Hermannsdenkmal. Himmlers Interesse an germanischer Geschichte hatte ihn nach Detmold ins Lipperland geführt zur Monumentalstatue des Cheruskerfürsten. Er suchte bereits damals einen Ort, den er zur Zentrale seiner SS ausbauen konnte. Ein Architekt machte Himmler auf die benachbarte Wewelsburg im Paderborner Land aufmerksam, die gerade vom damaligen Besitzer, dem Kreis Büren, restauriert wurde.

Die Burg gefiel Himmler sofort, aber sie war für seine größenwahnsinnigen Vorstellungen natürlich viel zu klein. In kurzer Zeit entstanden aberwitzige Pläne …

Das Örtchen, das den Namen der Wewelsburg trägt, wäre geschleift worden. Und was dann in konzentrischen Kreisen entstehen sollte, hätte die Ausmaße des Pentagons übertroffen: die zentrale Führer- und Schulungsstätte der SS.

Mit der Veröffentlichung der Pläne hielt sich die SS allerdings zurück. Selbst den Einwohnern von Wewelsburg war anfangs nicht klar, was sich eigentlich um das alte Gemäuer abspielte. Eine Anwohnerin erinnert sich an ihre Kindertage:

"Wie die SS kam, da waren wir nicht mehr in der Burg. Aber wir hatten, wenn der Himmler kam, frei und haben dann Spalier gestanden. Und dann wurde die Fahne hochgezogen mit Hakenkreuzen drauf. Und das Horst-Wessel-Lied gespielt: 'Die Fahne hoch, die Reihen dicht geschlossen …' Und dann haben wir von Himmler ein Sparbuch gekriegt mit fünf Mark!"

Trotz der Bestechungsgeschenke ließ sich natürlich nicht lange geheim halten, dass in der Wewelsburg Veränderungen vorgenommen wurden: die Inneneinrichtung wurde vollständig erneuert und man brachte überall SS-Symbole an; der alte Putz wurde abgenommen, der Burggraben vertieft und die Steinbrücke darüber noch imposanter gestaltet. Die Burg sollte eine Wehrhaftigkeit erhalten, die sie nie gehabt hatte.

Der NS-Verbrecher Heinrich Himmler (picture-alliance / dpa)Der NS-Verbrecher Heinrich Himmler (picture-alliance / dpa)

Die Präsenz der SS veränderte den Alltag im Ort:

"In Wewelsburg sagte man ja nicht Guten Tag. Bei Heil Hitler musste jedermann Arm ausstrecken. Es sagte jeder Heil Hitler, selbst die Oma, selbst die alte Frau, wenn uns ein 50-Mann-Trupp entgegen kam. Dann musste man Heil Hitler sagen. Hat auch jeder gemacht."

Für die Umbauten an der Burg wurde ein Steinbruch eingerichtet und ein eigenes Lager, das KZ Niedernhagen, eine Außenstelle von Sachsenhausen. Da die SS das mit deutscher Gründlichkeit und Bürokratie machte, kann man die genauen Zahlen und Umstände in den erhaltenen Akten feststellen:

Man geht davon aus, dass insgesamt von 1939 bis '45 hier 3900 Häftlinge waren, und wir können nachweisen, dass 1285 Menschen hier gestorben sind. Aufgrund der schweren Arbeit, an den Krankheiten oder an den Misshandlungen durch die SS.

Die SS trieb die Arbeiten mit äußerster Rücksichtslosigkeit voran, weiß die Leiterin des Museums in der Wewelsburg, Kirstin John-Stucke:

"Für die Arbeit im Steinbruch hat man keinerlei Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und hat die Leute einfach arbeiten lassen. Wir haben auch Belege, dass im Winter 42/43 russische Zwangsarbeiter eingeliefert wurden, die dann nach zwei Monaten völliger Entkräftung einfach starben."

Ein KZ-Häftling, der in den neunziger Jahren die Gedenkstätte besuchte, die in der Wewelsburg errichtet wurde, erinnert sich an die Schrecknisse:

"So klein wie das Lager war, so berüchtigt war das Ganze. Wenn sie abends einen raushaben wollten, den holten sie und spritzten ihn dann tot. Oder im Waschraum am Eingang: mit der Wasserleitung drauf! Der lief dann da rum, aber die blieben nur mit dem kalten Schlauch auf ihm, im Winter, auf diesem Leib (weint). Bis der dann liegen blieb – und dann mussten wir aufpassen, dass wir nicht da hin guckten!"

Der zynische Kommandant des Lagers belohnte einen Häftling mit 20 Mark, weil der in Anlehnung an das Buchenwaldlied einen Text verfasst hatte, den seine Kameraden täglich beim Marsch zum Steinbruch und durch das Dorf singen mussten:

"Oh, Wewelsburg, ich kann dich nicht vergessen,
weil du mein Schicksal bist.
Wer dich verließ, der kann es erst ermessen,
wie wundervoll die Freiheit ist."

Unterirdische Halle sorgte und sorgt für Spekulationen

Trotz allen Aufwandes und der Riesensummen, die in die Wewelsburg investiert wurden – man wollte 250 Millionen Reichsmark einsetzen – gerieten die Bauarbeiten mit Beginn des 2. Weltkrieges ins Stocken. Eigentlich nur zwei Säle, die für SS-Treffen und Schulungen umgebaut wurden, sind vollendet worden und bis heute erhalten:

Da ist zum einen eine Halle mit einem romanischen Bogengang, aus deren Fenstern man ins Umland schauen kann. Sie wurde als Offizierskasino genutzt. Im Boden eingelassen ein germanisierendes Ornament: das Sonnenrad, ein Kreis mit zwölf Speichen, die an die Arme eines Hakenkreuzes erinnern. Diese später so genannte "Schwarze Sonne" hatte keine kultische Bedeutung für die SS und war eigentlich nur dekorativ gedacht, wurde aber in der Nachkriegszeit, mit phantastischen Bedeutungen aufgefüllt.

Mystisch-düster wirkt eine zweite, unterirdische Halle, mit einer Kuppel und im Kreis angeordneten Podesten. Jeder noch so schwache Laut hallt hier eindrucksvoll – und in der Mitte gibt es eine Vertiefung, wo sich Geräusche und Töne so sammeln, dass ein Druck auf den Ohren entsteht. Man kann sich dort nicht lange aufhalten, ohne schwindelig zu werden.

Wozu diese Halle diente, ist ungeklärt – gerade das gab unendlichen Raum für Spekulationen: Hatte wohl die SS hier germanische Rituale abgehalten?

Nach 1945 brachten zunächst amerikanische und britische Autoren, den in ihren Heimatländern sehr beliebten Gralsmythos von den Rittern der Tafelrunde mit eben diesem Raum in Verbindung. 

Die Historikerin Daniela Siepe ist den Spuren der Wewelsburg in der Populärkultur nachgegangen und stellte fest:

"Es gibt überhaupt keine Belege dafür, dass sich Himmler besonders für den Gral interessiert hat. Das sind Fantasieprodukte der fantastischen Literatur, die mit der Realität des Nationalsozialismus nichts zu tun haben. Irgendwann wurde in den 1960er-Jahren behauptet, dass Himmler angeblich eine Expedition ausgerüstet habe, um den Heiligen Gral zu suchen.Das haben dannandere Autoren weitergesponnen, bis dieser heilige Gral tatsächlich in der Wewelsburg gelandet ist."

Noch 1999 brachten zwei nicht gerade seriöse britische Historiker ein auch in Deutschland viel gekauftes Buch mit dem Titel "Heinrich Himmlers Camelot" heraus und machten darin aus der Wewelsburg den Schauplatz für eine neue Tafelrunde – für Ihre Behauptungen gibt es nicht die geringsten Belege; sie beruhen einzig auf den Spekulationen und fiktiven Phantasmen anderer Autoren der Unterhaltungsliteratur.

Unterhaltungsbranche nutzt das Setting der Wewelsburg

Ob nun Heiliger Gral oder versteckt gehaltene Wunderwaffe – es gibt zahlreiche Kriegsromane und Filme, die diese Idee ausschlachten: eine Truppe alliierter Soldaten muss ein unheimliches Schloss erobern, um die dort herrschende SS auszuschalten. Und in dieser Tradition findet sich dann auch ein Superheld des Marvel-Comic-Universums, The Green Lantern, der gegen alte und neue Nazis auf der Wewelsburg kämpft.

In solchen Romanen, Filmen und Comics treffen sich der moderne Thriller und die Gruselromantik, Daniela Siepe:

"Gerade die Kulisse der Wewelsburg eignet sich sehr gut für diese Geschichten, gerade auch die Gruft, dieser unterirdische Raum mit dieser seltsamen Vertiefung in der Mitte, mit den Postamenten, dieser Zahlensymbolik, die sich niemand so recht erklären kann. Mal lassen die Autoren hier ein Ritual stattfinden und die einzelnen Teilnehmer stehen auf den Postamenten. Dann wiederum in einer völlig anderen Geschichte sind es die Protagonisten, die von dem Museumdirektor in die Gruft geführt werden und diese amerikanische Eliteeinheit wird sozusagen in die Gruft gelockt und kaum sind sie drin, schließt sich die Tür und es wird ein sedierendes Gas eingeleitet und sie sind den Nazis in die Hände gefallen." 

Aber natürlich kämpfen sich die Helden …

… zum Happy End doch immer wieder aus den Kerkern der Wewelsburg heraus.

Nicht nur die Unterhaltungsbranche nutzt das Setting der Wewelsburg:

Himmler wollte seine SS als Elitetruppe verstanden wissen, die es ähnlich auch bei den Germanen gegeben hätte. Alte Symbole für Energie und Kraft, wie das Hakenkreuz, wurden im Sinne der Nationalsozialisten umgedeutet. So wurden künstlich energetische Verbindungen zwischen den Germanen und der angeblichen neuen SS-Elite herbei gedichtet. Das und die Tatsache, dass Himmler an germanisch Okkultem interessiert war, rief ab den 1960er Jahren auch Esoteriker auf den Plan, die die Geschichtsklitterung der Nazis mit ihren völlig fiktiven Theorien von geheimer Kraft und völkischer Energie in Verbindung brachten. Die esoterische Literatur dazu ist kaum zu überblicken: Daniela Siepe …

"In dieser Literatur findet sich auch die Behauptung, dass die Wewelsburg aus geomantischen Gründen ausgesucht worden sei von Himmler. Geomantie ist die Lehre, dass es bestimmte Energielinien auf der Erde gibt und dann wurde behauptet, die Wewelsburg liege an einem solchen Ort der Kraft."

Kein Zweifel, es waren ja böse Kräfte, die sich an der Wewelsburg sammelten. Kein Wunder also, dass sich Goth-Jünger und sogar Satanisten für das einmal katholisch-fürstbischöfliche Schloss interessierten. In den 1990er-Jahren kamen Gerüchte auf, dass im Gewölbekeller satanische Rituale mit Vergewaltigungen und Kindermorden abgehalten würden. Selbst der "Spiegel" und öffentliche-rechtliche Rundfunkanstalten berichteten darüber mit großem Aufwand. Tatsächlich gibt es für satanistische Orgien in der Wewelsburg keinen einzigen haltbaren Beweis. Hier hatten sich die Geschichten von den satanischen Dämonen, gegen die in Horrorromanen und Comics gekämpft wird, quasi verselbstständigt. Tatsächlich vergewaltigte Opfer nahe am Borderline-Syndrom waren noch einmal missbraucht worden, indem man ihre Leidensgeschichten mit einem zusätzlichen Gruselfaktor anreicherte.

Zwei Erfolgsspiele der letzten Jahre bauen auf Mythos auf

Der gruselig-schwarze Mythos der Wewelsburg wird auch in den Neuen Medien genutzt: die alten Kämpfe aus Romanen, Comics und Filmen werden in Computerspielen fortgesetzt. In den digitalen Katakomben kann jetzt der Spieler an der Konsole alte und neue Nazis abschießen.

Zwei Erfolgsspiele der letzten Jahre heißen "Nazi Zombie Army" und "Die Nacht der Untoten". Und damit wird der Mythos Wewelsburg kurzgeschlossen mit einem anderem Mythos der Populärkultur …

… den so beliebten und verfressenen Zombies. Ein Überraschungserfolg dieses Genres war der skandinavische Film "Dead Snow" mit zu Zombies mutierten Nazis. Noch beliebter der im Jahr 2012 entstandene Film "Iron Sky", in dem Naziwissenschaftler, die wohl einmal in den Gewölben der Wewelsburg experimentierten, nun auf der Rückseite des Mondes neue Waffen entwickeln, um die Erde zu erobern.

Traurig, aber wahr, nicht nur die Unterhaltungsindustrie bedient sich des Mythos der Wewelsburg. Das Bodenornament der "Schwarzen Sonne" ist zum Erkennungszeichen in der rechten Szene geworden; Punk- und Rockbands nutzen es für Plakate und CD-Cover; es gibt sogar Nazi-Mode-Designer, die es auf T-Shirts drucken lassen. Manchmal erscheinen damit Besucher auf der Burg, um zu provozieren. Ob es sich nun um tatsächliche Begeisterung für den Nationalsozialismus handelt oder schlichte Unkenntnis der Tatsachen – das Museum und Dokumentationszentrum in der Wewelsburg will gegensteuern. Mit Neo-Nazi-Besuchern muss die Leiterin des Museums, Kirstin John-Stucke, leider rechnen: 

"Das war uns natürlich ein großes Anliegen dagegen anzuarbeiten, dass die jetzt nicht in Scharen hierhin kommen und meinen, endlich wird das Zeug mal gezeigt. Wir haben darauf geachtet, wenn wir das ausstellen, dass wir's immer konterkarieren, dass wir, wenn wir was vermeintlich Positives darstellen, dass wir das immer mit den negativen Aspekten der SS-Welt zusammen bringen."

Was die Besucher erfahren ist: die gigantischen und wahnwitzigen Pläne von Heinrich Himmler, wurden nie realisiert. Und nur auf ihnen beruht der wabernde Mythos. Ein falscher Mythos, der in der Unterhaltungsindustrie für Riesengeschäfte sorgt. Dabei werden die fast 1300 Toten vergessen, die ihr Leben lassen mussten für den Größenwahn der SS. Im Museum der Wewelsburg aber wird ihrer mit Dokumenten, erhalten gebliebenen Häftlingsanzügen und Lebenszeugnissen gedacht:

"Oh, Wewelsburg, ich kann dich nicht vergessen,
weil du mein Schicksal bist.
Wer dich verließ, der kann es erst ermessen,
wie wundervoll die Freiheit ist."

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