Freitag, 24. Oktober 2014MESZ12:20 Uhr

Weltzeit

Chinas MetropolenDen maoistischen Muff abgelegt
Ein Fußgänger läuft vorbei an einem luxuriösen Uhren-Shop im größten Einkaufsviertel Shanghais in China (aufgenommen 2013).

In China leben sechsmal so viele Dollarmillionäre wie in Deutschland und in den Städten ist eine Mittelschicht entstanden. Der Wohlstand in den Metropolen ist aber nur die halbe Wahrheit. Viele ländliche Gebiete sind immer noch arm.Mehr

Studentendorf XueshengcunChinas akademisches Proletariat

Jahr für Jahr müssen rund sieben Millionen Hochschulabgänger in den chinesischen Arbeitsmarkt integriert werden. Keine leichte Aufgabe – denn die Jobs für Hochschulabsolventen werden rar. Trotzdem strömen weiter Millionen junger Chinesen an die Unis.Mehr

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 22.05.2012

Bunte Revolte

Ein kenianischer Künstler macht Politik mit der Sprühdose

Von Antje Diekhans

Turkana-Frau in Kenia
Turkana-Frau in Kenia (picture alliance / dpa / Valerian Mazataud)

Als Fotojournalist hat Boniface Mwangi schon Preise gewonnen, unter anderem für Bilder, die während der Gewalt nach den vergangenen Wahlen in Kenia entstanden sind. Jetzt macht der 28-Jährige den Politikern als Graffiti-Sprayer Druck.

Eines seiner Werke sprühte er in nur einer Nacht zusammen mit anderen Künstlern an die Wand der zentralen Markthallen nicht weit entfernt vom Parlament und den Ministerien.