Samstag, 23. August 2014MESZ19:22 Uhr

Weltzeit

TürkeiErdogans Prestigeprojekt
Recep Tayyip Erdogan spricht am 30.03.2014 zu seinen Anhängern. Der türkische Ministerpräsident will nach dem Sieg bei den Kommunalwahlen mit seinen politischen Widersachern abrechnen.

Von Ankara nach Istanbul in nur vier Stunden statt acht. Möglich macht das ein neuer Schnellzug - ein Prestigeobjekt des ehemaligen Ministerpräsidenten und neugewählten Präsidenten Reccep Tayyip Erdogan.Mehr

BangladeschDer Kampf ums Überleben

Die Arbeiter protestieren für höhere Löhne, die Fabrikbesitzer beklagen sich über gestiegene Kosten. Doch warum kommt so wenig Geld bei ihnen an? Weil sich die westlichen Unternehmen weigern, mehr für die Ware zu bezahlen. Mehr

TürkeiMiese Maschen
Arbeiter und Arbeiterinnen bei Gülen Tekstil in Izmir fertigen Hosen und Röcke für den deutschen Markt.

Alle großen internationalen Modeketten lassen in der Türkei fertigen. Die unrühmlichen Kennzeichen der Textilindustrie des Landes sind: zu geringe Löhne, Betrug bei Sozialabgaben und Zwang zu übermäßigen Überstunden.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 22.05.2012

Bunte Revolte

Ein kenianischer Künstler macht Politik mit der Sprühdose

Von Antje Diekhans

Turkana-Frau in Kenia
Turkana-Frau in Kenia (picture alliance / dpa / Valerian Mazataud)

Als Fotojournalist hat Boniface Mwangi schon Preise gewonnen, unter anderem für Bilder, die während der Gewalt nach den vergangenen Wahlen in Kenia entstanden sind. Jetzt macht der 28-Jährige den Politikern als Graffiti-Sprayer Druck.

Eines seiner Werke sprühte er in nur einer Nacht zusammen mit anderen Künstlern an die Wand der zentralen Markthallen nicht weit entfernt vom Parlament und den Ministerien.