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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.03.2016

Buchpreisträger Guntram Vesper"Das war ein positiver Schock"

Guntram Vesper im Gespräch mit Vladimir Balzer

Der Schriftsteller Guntram Vesper  (picture alliance / dpa / Foto: Jan Woitas)
Der Schriftsteller Guntram Vesper ist für seinen Roman "Frohburg" in der Kategorie Belletristik mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2016 ausgezeichnet worden. (picture alliance / dpa / Foto: Jan Woitas)

Der Schriftsteller Guntram Vesper ist für "Frohburg" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Der Roman basiert auf seinen Kindheitserinnerungen und auf vielen Gesprächen mit seinen Eltern.

Sieben Jahre habe er an dem mehr als 1000-Seiten-Roman über seine sächsische Geburtsstadt Frohburg gearbeitet, sagte Gutram Vesper im Deutschlandradio Kultur. Aber an den Preis habe er absolut nicht gedacht. 

"Plötzlich fällt mein Name. Ich habe das nicht für möglich gehalten. Das war ein positiver Schock", sagte er. "Ich konnte nicht mehr sagen als herzlichen Dank!"

Er hatte auch keine Dankesrede für Leipzig vorbereitet: "Ich hatte so lange an dem Buch geschrieben. Ich habe ja mit und in dem Buch gelebt letztendlich, und ich habe es noch nicht richtig kapiert."

Buch mit vielen Facetten

In dem Buch geht es zu großen Teilen auch um die Biografie von Guntram Vesper, der 1941 in Frohburg bei Leipzig geboren ist und 1957 mit seinen Eltern in den Westen ging. In ein konkretes Genre lässt sich das Buch schwer einordnen. Es vereint Elemente einer Autobiografie, einer sächsischen Chronik, eines Werkes über deutsch-deutsche Zeitgeschichte: 

"Es ist ein zeitgenössischer Roman. Und ein zeitgenössischer Roman muss nicht unbedingt gebaut sein wie ein Roman von Balzac oder auch Theodor Fontane. Ich habe mich bemüht, Assoziationsketten wie Girlanden auszulegen, an denen sich der Roman, wenn man so will, vorwärtsbewegt. Von der einen Geschichte in die andere Assoziation, von dort wieder in die Geschichte zurück. Dann kommt eine weitere Assoziation." 

Guntram Vesper (Deutschlandradio / Sven Crefeld)Der Schriftsteller Guntram Vesper auf dem "blauen sofa" während der Leipziger Buchmesse. (Deutschlandradio / Sven Crefeld)

An seine Kindheit konnte er sich immer gut erinnern, außerdem habe er Fotografien seines Urgroßvaters von 1870 aufgehoben, bevor dieser in den Deutsch-Französischen Krieg ausrücken musste, und Frohburger Chroniken.

"Aber das meiste habe ich im Kopf gehabt, und dieses Wissen hat noch eine wesentliche Erweiterung erfahren in den 70er- und 80er-Jahren durch Gespräche mit meinen Eltern. Wir haben uns dann nach dem Abendessen, wenn ich dann zu Besuch war, unterhalten bis Mitternacht. Dann bin ich in das Zimmer gegangen, in dem ich schlief, hab noch eine Flasche Bier aufgemacht und hab dort auf dem Bettrand sitzend Gedächtnisprotokolle geführt über das, was mir meine Eltern aus Frohburg und aus ihrer Biografie und aus der Lebensgeschichte ihrer Freunde, Bekannten und Verwandtschaft erzählt hatten."


Das Interview im Wortlaut:

Guntram Vesper: Guten Abend!

Vladimir Balzer: Und ich gratuliere zum Preis der Leipziger Buchmesse!

Vesper: Herzlichen Dank!

Balzer: Was ich mich immer frage: Ist man denn eigentlich wirklich überrascht oder wird einem das vorher schon so ein bisschen gesteckt: Übrigens, Sie sind es, bereiten Sie sich schon mal vor!

Vesper: Ich habe sieben Jahre daran geschrieben, aber an den Preis ist absolut nicht zu denken. Und plötzlich, es wurde noch der Sachpreis verliehen, und plötzlich fällt mein Name. Ich habe das nicht für möglich gehalten. Das war ein positiver Schock. Ich bin ja vorgegangen, habe den Preis empfangen von der Ministerin Frau Stange …

Balzer: Von der sächsischen Kultusministerin.

Vesper: Ja, genau, und ich konnte nicht mehr sagen als "Herzlichen Dank". Mehr ist mir, ich war …

Balzer: Das heißt, Sie hatten nichts vorbereitet, keine Dankesrede oder so.

Vesper: Nein, nichts. Ich habe … Im Gegenteil, ich habe mich runtergedimmt. Ich habe so lange an dem Buch geschrieben, ich habe ja mit und in dem Buch gelebt letztendlich. Und ich habe es noch nicht richtig kapiert.

Die Anerkennung eines ganzen Lebens

Balzer: Und das Frappierende daran ist ja, dass es eben nicht nur die Anerkennung einer, ich sage mal, rein literarischen Leistung ist, sondern auch ein bisschen die Anerkennung offenbar eines ganzen Lebens. Denn es geht ja um Sie, es geht um Ihre eigene Biografie, um das Erzählen Ihres Lebens. 1941 geboren, eben in Frohburg bei Leipzig, 57 mit den Eltern in den Westen gegangen. Und für alle, die diesen 1.000-Seiten-Roman noch nicht gelesen haben: Was ist es eigentlich, eine Autobiografie, ist es eine sächsische Chronik, ist es ein Roman, ist es deutsch-deutsche Zeitgeschichte?

Vesper: Es ist ein zeitgenössischer Roman. Und ein zeitgenössischer Roman muss nicht unbedingt gebaut sein wie ein Roman von Balzac oder auch Theodor Fontane. Ich habe mich bemüht, Assoziationsketten wie Girlanden auszulegen, an denen sich der Roman, wenn man so will, vorwärtsbewegt, von der einen Geschichte in die andere, Assoziation von dort wieder in die Geschichte zurück, dann kommt eine weitere Assoziation, die mit der ersten vielleicht im ersten Moment nichts zu tun hat, dann verknüpft sich das, dann entwickelt sich das weiter. Und im Nu … Na ja, in sieben Jahren ist eben dann daraus eine Kette von 1.000 Seiten geworden.

Balzer: Wie schwer fiel denn die Erinnerung zum Beispiel an die Kindheit und an die Jugend?

Vesper: Ich habe mich immer gut erinnern können und ich habe vieles aufgehoben auch, Fotografie meines Urgroßvaters von 1870, bevor er in den deutsch-französischen Krieg ausrücken musste, Frohburger Chroniken, die gedruckt waren, verschiedene andere Dinge. Aber das meiste habe ich im Kopf gehabt. Und dieses Wissen hat noch eine wesentliche Erweiterung erfahren in den 70er- und 80er-Jahren durch Gespräche mit meinen Eltern.

Wir haben uns dann nach dem Abendessen, wenn ich zu Besuch war, unterhalten bis Mitternacht, dann bin ich in das Zimmer gegangen, in dem ich schlief, habe noch eine Flasche Bier aufgemacht und habe dort auf dem Bettrand sitzend Gedächtnisprotokolle geführt über das, was mir meine Eltern aus Frohburg und aus ihrer Biografie und aus der Lebensgeschichte ihrer Freunde und Bekannten und der Verwandtschaft erzählt hatten.

Balzer: Was war denn für Sie der größte Bruch? Bleiben wir mal vielleicht in der Kindheit und Jugend. Ich meine, Sie sind 41 geboren, 45 war der Krieg vorbei, Sie haben vielleicht noch als Kind erste Eindrücke davon gesammelt, dann sind Sie 57 in den Westen gegangen. Man sagt doch immer, es gibt immer wieder so Brüche, es gibt so Wendepunkte im Leben. Was sind für Sie die zentralen, aus dieser frühen Zeit?

Doppelzüngigkeit und verlangte Bekundungen

Vesper: Man muss sagen, ich bin nicht ungerne aus Frohburg weggegangen. Frohburg war die ganze Kindheit hindurch Sicherheit, Wärme, Nähe. Aber als ich in die Pubertät kam, war es eben auch Enge, Aufsicht, Kontrolle. Und die … Ich habe gerne mal eine Taschenflasche Schnaps besorgt und habe sie ausgekübelt mit Freunden, dann habe ich eigentlich …

Balzer: Aber das gab es im Westen ja auch. Man fragt sich, gab es da etwas Spezielles, was die DDR betrifft in den 50er-Jahren, etwas, was Ihre Eltern dann auch in den Westen getrieben hat?

Vesper: Ja, das gab es sicher. Also, die Doppelzüngigkeit in der Schule, die verlangten Bekundungen, die man zu Hause natürlich wieder zurücknahm. Was ganz wichtig war, war die Erfahrung des Aufstands in Ungarn, in Budapest. Das haben meine Mutter und ich in diesen zwei Wochen, in denen er ablief, mit allen Vor- und Rückwärtsbewegungen bei BBC in der deutschsprachigen Sendung gehört abends, die dauerte eine Stunde, da waren wir sehr gut informiert.

Und als die sowjetischen Panzer zurückkamen und das Blutbad einsetzte, ich glaube, da hat die Familie gewusst: Hier wird sich auf lange Zeit, wahrscheinlich gar nicht, überhaupt keiner Zeit mehr was ändern. Und ich glaube, das waren so die Anstöße, dass man dann überlegte, ob man weggehen sollte. Und ich war dazu ohne Weiteres bereit. Ich hätte ja nie als Oberschüler, der ich war, Geisteswissenschaft studieren können. Ich wäre irgendwie in ein Ingenieurstudium gebracht worden, das meinen Neigungen überhaupt nicht entsprach.

Ich las ja sehr viel und schrieb auch schon. Ich muss sagen, knapp zwei Jahre nach dem Weggang war ich auf der documenta 2 in Kassel, das war ja, als hätte jemand einen muffigen Raum geöffnet oder Fenster aufgerissen. Und ich sah die unglaublichsten Kunstwerke und habe sofort dort noch an den Tag in Kassel aufs Programmheft Gedichte auf einzelne Kunstwerke geschrieben, die ich übrigens später dann auch mal – leicht bearbeitet natürlich – veröffentlicht habe.

Balzer: In der Gruppe 47 dann haben Sie ja noch gelesen, bei einer der letzten Veranstaltungen der Gruppe 47.

Vesper: Na ja, da habe ich eigentlich mehr linke Gedichte vorgelesen. "Hier im Westen lebte Marx für Historiker und Biografen", habe ich gedichtet. Und Reich-Ranicki ist aufgestanden und hat gesagt: Ist ja schrecklich, das ist der frühe Erich Weinert, widerlich! Und ein paar Jahre später sehe im Reprint "Sinn und Forum" eine Eloge auf den frühen Erich Weinert, unterschrieben von "Marceli Ranicki". Also, das war schon putzig!

Balzer: Ja, das sind so die Ambivalenzen auch in der deutsch-deutschen Geschichte und auch in der deutsch-deutschen Literaturgeschichte. Herr Vesper, man hört ja durchaus bei Ihnen immer noch den sächsischen Ton heraus.

Vesper: Aber ohne Weiteres!

Balzer: Den Sie offenbar auch nie ablegen wollten oder auch nicht ablegen konnten …

Vesper: Nicht konnten, nicht konnten.

Balzer: Nicht konnten. Das heißt, Sie hätten es gerne gewollt, Sie hätten gern Ihre sächsische Herkunft später im Westen gar nicht mehr so thematisiert?

Hochdeutsch im Internat

Vesper: Ach, na ja, ich war ja im Internat. Und in dem Internat waren viele aus dem Osten, weil die Familien entwurzelt waren. Da habe ich schon versucht, Hochdeutsch zu sprechen, und habe das auch irgendwo entwickelt. Ich liebe den sächsischen Dialekt und in meinem "Frohburg"-Buch jetzt sprechen ja hin und wieder die Leute plötzlich Sächsisch in einer Lautschrift, die ich entwickelt habe. Das macht mir viel Freude, darauf ist kaum … ist eigentlich überhaupt niemand eingegangen, kein Kritiker.

Balzer: Das heißt, Sie haben die Schriftsprache der Sachsen sozusagen neu gegründet?

Vesper: Ich habe versucht, das, was ich an wörtlichen Reden auf Sächsisch gehört habe im Erzgebirge oder auch in der Frohburger Gegend, in Leipzig, das habe ich versucht, mit Buchstaben nachzubilden. Und das ist aber nicht weiter aufgefallen. Es gibt so markige Sprüche einfach …

Balzer: Zum Beispiel?

Vesper: Nein, da müsste ich ins Buch gucken, das fällt mir jetzt so auf Anhieb nicht so nach Feierabend ein.

Balzer: Das kann man ja dann auch als Käufer tun, schon morgen, einfach sofort in die Buchhandlung gehen und diesen Roman kaufen – und sich vielleicht auch fragen: Wie kann man das Image von Sachsen, das ja in den letzten Monaten durchaus gelitten hat, wieder herstellen? Ich meine, beim Stichwort Sachsen, vor allem für jene, die vielleicht sonst nicht so oft in Sachsen sind und vielleicht die anderen Seiten dieses schönen Bundeslandes, die es natürlich auch hat, vielleicht nicht so vor Augen haben: Man denkt natürlich ganz viel an die fremdenfeindlichen Angriffe, man denkt an Clausnitz, an Bautzen, an Heidenau, an all das. Wie erklären Sie sich eigentlich als jemand, der deutsch-deutsche Zeitgeschichte auch geschrieben hat, einen Roman geschrieben hat über einen sächsischen kleinen Ort bei Leipzig, wie erklären Sie sich persönlich eigentlich die Häufung all dieser Angriffe in Ihrer alten Heimat?

Vesper: Ich weiß, dass Sachsen wie die meisten Leute einen doppelten Boden haben: Der Sachse klingt gemütlich, aber der Sachse kann auch sehr, sehr böse werden. Und der Sachse selber sagt: gemeene, also gemein. Es gibt eben in diesen Orten von der Prozentzahl her geringere Bevölkerungsgruppen, die so was Unangenehmes haben. Also, das ist irgendwo so ein Indiz. Oder diese Leute mit den geschorenen Köpfen und den Stiernacken, da fühle ich mich unwohl.

Balzer: Das waren ja nicht, ich sage mal, klassische Neonazis, die dort Flüchtlinge angegriffen haben, das waren ja zum Teil ganz normale Dorfbewohner und …

Vesper: Na, ich bin da nicht sicher, das weiß ich nicht. Also, da bin ich vorsichtig. Vielleicht hingestellt, aufgestellt. Aber angegriffen und zugelangt … Ich weiß nicht, ob das normale Ortsbewohner sind, das ist eine bestimmte Sorte. Und die gibt es vielleicht in diesen abgelegenen Dörfern, Clausnitz, gibt es die vielleicht öfter als anderswo. Aber da habe ich kein wirkliches Urteil. Wir sind ja in diesem Clausnitz vor zwei Jahren gewesen, haben dort mit Leuten gesprochen in der Heimatstube, oder wenn sie vor dem Haus standen, sind wir hingegangen und haben uns mit denen unterhalten. Denn wir waren auf den Spuren eines Ereignisses, das sich 1954 da abgespielt hat.

Da ist von einem jungen Tschechen, der mit seiner Frau über die Grenze gekommen war, ein Volkspolizist, der sie kontrollieren wollte, erschossen worden. Auf diesen Spuren sind wir dort gewesen und haben mit den Leuten gesprochen. Und ich habe hinterher ziemlich viele Notizen gemacht und wollte eigentlich diesen Exkurs noch in den Roman nehmen, dazu ist es aber nicht mehr gekommen. Und als neulich der Bus da abends im Dunkeln vorfuhr und man sah "Reisegenuss" an seiner Stirn beleuchtet stehen, da war ich völlig fassungslos und habe zu meiner Frau gesagt: Das ist ja unser liebes Clausnitz, das ist ja nicht zu glauben!

Balzer: Sie sind noch nicht ganz klar auch mit sich selbst, wie weit es da …

Mit den Leuten in Clausnitz sprechen

Vesper: Ja, ich bin noch nicht nachgekommen. Ich bin noch nicht ganz nachgekommen. Und ich habe die Vorstellung, dass, wenn da ein bisschen Ruhe jetzt einkehrt nach diesem Preis – also, die Unruhe ist mir ja nicht unangenehm, sondern die ist ja sehr schön –, aber wenn ein bisschen Ruhe einkehrt, dass wir da mal hinfahren wieder, noch mal mit den Leuten sprechen und dass ich dann was darüber schreibe, was diesen alten Vorfall und den neuen konfrontiert oder in Verbindung bringt. Das weiß ich noch nicht genau. Also, das darf ich mir auch nicht zu leicht machen, sonst sondere ich auf literarische Art so Sonntagspredigten ab, kostet nicht viel, bringt aber auch nicht viel.

Balzer: Also, Sie glauben nur an die Recherche vor Ort, Sie wollen unbedingt vor Ort, Sie wollen nach Clausnitz fahren, Sie wollen woanders hinfahren, um zu verstehen, woher diese Angst vor den Fremden kommt?

Vesper: Ja, ich will die Leute kennenlernen. Ich will wissen, wer das ist. Ich will zurechtkommen mit den Leuten und will auch auf das hören, was sie sagen, wenn sie es in normalem Not sagen und in normaler Lautstärke. Wenn sie mir das zu laut sagen und zu gewalttätig, da kriege ich auch Angst, da kann ich nicht mehr zuhören natürlich, das ist ganz klar.

Balzer: Herr Vesper, ich danke Ihnen sehr für das Gespräch!

Vesper: Gerne, habe ich gerne geführt mit Ihnen!

Balzer: Ebenso! Guntram Vesper, der Träger des Preises der Leipziger Buchmesse für seinen 1.000-Seiten-Roman "Frohburg".

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio Kultur macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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