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Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei

Von Sandra Aamodt bis Leonid Zypkin, von Edelgard Abenstein bis Gregor Ziolkowski, von "Aarons Sprung" bis "Zwölf Schritte" - die folgenden Links führen Sie direkt zur gesuchten Buchkritik, sortiert nach Autoren, Rezensenten oder Büchern.

Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur bieten weitere umfangreiche Rezensionsarchive zum Nachschlagen an:  

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Film-Archiv der "Filme der Woche" (Deutschlandradio Kultur)

Theater-Archiv der Sendung "Fazit" (Deutschlandradio Kultur)

Literatur

weitere Beiträge

Buchkritik

Sendung vom 27.01.2015

HolocaustDie Fallstricke der Erinnerung

Auschwitz-Birkenau war das größte der deutschen Vernichtungslager.

Mit "Erben der Erinnerung" spürt Philip Meinhold seiner deutsch-jüdischen Familiengeschichte nach. In seiner stillen und präzisen Reportage vermeidet der Autor jegliche gedankenlose Betroffenheitsroutine.

Sendung vom 26.01.2015
Der Historiker Heinrich August Winkler

Heinrich August WinklerWestliche Illusionen unter der Lupe

Im vierten und letzten Band seiner "Geschichte des Westens" setzt Heinrich August Winkler nach 4000 Seiten einen fulminanten Schlusspunkt: Die Ideen des Westens werden trotz aller Anfechtungen weltweit in den politischen Kulturen weiter Einfluss ausüben, ist der Historiker überzeugt.

Sendung vom 24.01.2015

"Samba für Frankreich"Authentische Einwanderergeschichte

Delphine Coulins Roman "Samba für Frankreich" liest sich wie ein Kommentar zu den aktuellen Geschehnissen in Frankreich. Anschaulich und präzise erzählt die Schriftstellerin vom schwierigen Leben eines Einwanderers aus Mali in Paris.

Sendung vom 23.01.2015
Der britische Staatsmann Sir Winston Churchill (1874-1965) grüßt aus einem Fahrzeug heraus mit der für ihn typischen Geste, dem Victory-Zeichen.

Winston Churchill Porträt eines ehrgeizigen Exzentrikers

Winston Churchill gilt nicht nur als bedeutendster britischen Politiker des 20. Jahrhunderts. Er konnte auch geschickt mit Worten umgehen und bekam 1953 den Literaturnobelpreis. Thomas Kielinger hat eine amüsante Biografie über ihn geschrieben.

Sendung vom 22.01.2015Sendung vom 20.01.2015
Häftlinge im Gefängnis Guantanamo

Guantanamo-TagebuchNotizen aus dem rechtsfreien Raum

Zeitgleich mit dem CIA-Folterreport erscheint in diesen Tagen "Das Guantanamo-Tagebuch" von Mohamedou Ould Slahi. Darin berichtet er über das Grauen in dem US-Gefangenlager - in dem er immer noch inhaftiert ist.

Sendung vom 19.01.2015
Der französische Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy auf einer gefälschten Banknote

GesellschaftsromanDie Welt ist schlecht und bleibt schlecht

Die Themen des Romanhelden Marc sind die Verkommenheit des politischen Systems und die Korrumpierbarkeit des Menschen. In "Die Schuld der Anderen“ von Gila Lustiger wird ein Sittenbild der französischen Gesellschaft gezeichnet, das übertragbar ist auf alle europäischen Demokratien.

Sendung vom 17.01.2015
Ein Mann hält am 20.08.2014 in Neumünster (Schleswig-Holstein) seine Hand vor einen Verteilerpunkt, in dem zahlreiche Glasfaserkabel unter anderem zur Übertragung von Hochgeschwindigkeitsinternet zusammenlaufen.

SachbuchWer von der Digitalisierung profitiert

Er entlarvt die Behauptung der Firmen des Silicon Valley als Lüge. Nein, die vernetzte Welt fördert nicht Transparenz, Wohlstand und Demokratie. In "Das digitale Debakel" zertrümmert der einstige IT-Start-up-Gründer Andrew Keen die Mythen der Digitalisierung.

Sendung vom 16.01.2015Sendung vom 15.01.2015
Kind mit Puppe

Junge MütterFaszinierendes Protokoll der Hilflosigkeit

Saskia ist noch ein Teenager. Und alleinerziehende Mutter. Sie ist überfordert mit dieser Situation, schlägt aber jede helfende Hand aus. Kathrin Gross-Striffler erzählt voller Empathie eine Geschichte, die auf kein gutes Ende hinsteuert.

Sendung vom 14.01.2015Sendung vom 13.01.2015
Sonnenaufgang über dem Donaudelta in Rumänien.

Thomas WolfeAm Leben entlang

"Von Zeit und Fluss" heißt der Roman von Thomas Wolfe, der im Original 1935 erschienen ist und jetzt in einer Neuübersetzung vorliegt. Wolfe ist einer der großen Vertreter des amerikanischen Realismus - eine großartige Wiederaneignung.

Sendung vom 12.01.2015

SachbuchRitt durch die Geschichte des Denkens

Der Wissenschaftshistoriker John Freely räumt in seinem Buch "Aristoteles in Oxford" mit althergebrachten Vorstellungen auf - und zeigt, wie einflussreich arabische Philosophen für die Entfaltung der abendländischen Wissenschaften waren.

Sendung vom 10.01.2015Sendung vom 09.01.2015
Ein Taschenrechner und Münzen liegen auf einem Blatt Papier, auf dem Lebensversicherung steht

SachbuchKritische Abrechnung mit dem Versicherungsmarkt

Das Geschäft der Lebensversicherer wackelt, nicht nur wegen der anhaltend niedrigen Zinsen. Der Wirtschaftsjournalist Leo Müller zeigt in "Versichert, verraten, verkauft", mit welch dubiosen Praktiken Versicherer ihre Kunden um Geld prellen.

Sendung vom 08.01.2015
Eine Ärztin hält einen Beutel mit Erythrozyten-Konzentrat - im Volksmund "Blutkonserve" genannt - in einem Operationssaal des Universitätsklinikums Münster.

Ian McEwanDie Macht des Märtyrers

In Ian McEwans "Kindeswohl" arbeitet die Richterin Fiona Maye an einem heiklen Fall: Ein 17-Jähriger - Anhänger der Zeugen Jehovas und leukämiekrank - verweigert die lebensrettende Bluttransfusion. Er will als Märtyrer sterben.

Sendung vom 07.01.2015Sendung vom 06.01.2015
Theater in Sydney: Der britische Schauspieler Sir Ian McKellen (l) spielt die Rolle des Estragon mit Roger Rees (r.) als Wladimir in Samuel Becketts "Warten auf Godot" (2010).

TheaterhistorieSchon immer ein Unterhaltungsmedium

Theater sollte Spaß machen, das meinen jedenfalls die Journalistin Katharina Mahrenholtz und die Illustratorin Dawn Parisi. In ihrem Buch "Theater! Dichter und Dramen" kramen sie Anekdoten aus der Bühnenwelt heraus.

Sendung vom 05.01.2015
Eine junge Frau liest das Buch "Das Dekameron" von Giovanni Boccaccio auf dem Sofa ihres Hauses auf Rügen.

Erotische LiteraturGeschmackvolle Schweinereien

Mit "Eine Geschichte des sinnlichen Schreibens" legt Werner Fuld eine umfangreiche Abhandlung über ein Jahrtausend erotischer Literatur in Europa vor. Die weiblichen Stimmen haben es ihm besonders angetan und auch Pornografisches vergnügt ihn.

Sendung vom 03.01.2015
Amerikanische Flugzeuge werfen während des Koreakrieges im Januar 1951 Bomben ab.

Roman über KoreakriegMacho-Gebaren und Kampf-Pathos

James Salter war selbst Kampfpilot, bevor er seinen im Koreakrieg angesiedelten Debütroman schrieb. 57 Jahre später erscheint "Jäger" in einer deutschen Fassung. Kriegshandlungen werden hier mit religiösem Pathos beschrieben.

Sendung vom 02.01.2015
Piratenflagge

Geschichte der PiratenjagdUnromantische, brutale Räuber

Piraten gibt es solange wie die Seefahrt. Und seit es sie gibt, werden sie gejagt. Der Autor und Regisseur Alain Felkel legt nun eine spannende Geschichte der Jagd auf Piraten vor - vom Alten Ägypten bis heute vor der Küste Somalias.

Sendung vom 31.12.2014

SachbuchAufgeräumtes Leben

In ihrem Buch "Magic Cleaning" gibt Marie Kondo Ratschläge, wie unsere Wohnung aufgeräumt und die Seele dadurch im Gleichgewicht bleibt. Nur was glücklich macht bleibt, alles andere kommt weg - ein schönes Motto für jeden Jahresanfang.

Sendung vom 30.12.2014
Der irische Schriftsteller James Joyce in einer zeitgenössischen Aufnahme.

Fund im NachlassNeu entdeckte Texte von James Joyce

"Finn's Hotel" ist nicht nur ein Buch für James-Joyce-Liebhaber, sondern auch literaturgeschichtlich relevant: Der bislang unbekannte Text ist ein Bindeglied zwischen Joyces Büchern "Ulysses" und "Finnegans Wake".

Sendung vom 29.12.2014
Der flämische Schriftsteller Stefan Hertmans im November 2014 bei der Entgegennahme des wichtigsten niederländischen Literaturpreises in Den Haag

Stefan HertmansGlaube, Liebe, keine Hoffnung

Aus den Aufzeichnungen seines Großvaters fertigt der belgische Autor Stefan Hertmans eine bedrückende Bildergalerie des 20. Jahrhunderts. Zwischen Schlachtengemälde, Sittenbild und romantischem Pastell spannt sich "Der Himmel meines Großvaters".

Sendung vom 27.12.2014
Blick auf Haifa, Israel

Meir ShalevEin Hauch von Western in Israel

Meir Shalev erzählt eine Familiengeschichte über drei Generationen, die vor allem eines verbindet: Ein Fluch. Sein Roman "Zwei Bärinnen" ist stark erzählt und bietet am Ende einen klitzekleinen Hoffnungsschimmer.

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