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Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei

Von Sandra Aamodt bis Leonid Zypkin, von Edelgard Abenstein bis Gregor Ziolkowski, von "Aarons Sprung" bis "Zwölf Schritte" - die folgenden Links führen Sie direkt zur gesuchten Buchkritik, sortiert nach Autoren, Rezensenten oder Büchern.

Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur bieten weitere umfangreiche Rezensionsarchive zum Nachschlagen an:  

Archiv der Sendung Büchermarkt (Deutschlandfunk)

Film-Archiv der "Filme der Woche" (Deutschlandradio Kultur)

Theater-Archiv der Sendung Fazit (Deutschlandradio Kultur)

Literatur

TagebuchLiebhaber des Halbschattens
Der Mailänder Dom

Als patriotisch gesinnter Student aus Mailand zieht Carlo Emilio Gadda 1914 in den Krieg und wird Schriftsteller. Erstmals erscheinen nun seine Kriegserinnerungen in Deutschland.Mehr

weitere Beiträge

Buchkritik

Sendung vom 30.08.2014

RomanRobinsonade auf Hiddensee

Lutz Seiler, deutscher Schriftsteller, Ingeborg-Bachmann-Preistraeger 2007. Aufgenommen am 08.10.2010 in Frankfurt

Inselabenteuer in der Ostsee, die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Das lang erwartete Romandebüt "Kruso" von Lutz Seiler ist eine grandiose sprachliche Exkursion in das ungesicherte Gelände verschiedener Zeitschichten.

Sendung vom 29.08.2014
Der österreichische Staatsmann versuchte durch Kongreßdiplomatie, die vorrevolutionäre politische und soziale Ordnung in Europa wiederherzustellen. Er bekämpfte alle liberalen und revolutionären Bewegungen. Klemens Wenzel Fürst von Metternich wurde am 15. Mai 1773 in Koblenz geboren und ist am 11. Juni 1859 in Wien gestorben. Die zeitgenössische Darstellung zeigt stehend (l-r): Wellington, Lobo da Silveira, Saldanha da Gama, Löwenhjelm, Noailles, Metternich, La Tour du Pin, Nesselrode, Dalberg, Rasumofsky, Stewart, Clancarty, Wacken, Gentz, Humbold, Cathcart sowie sitzend (l-r): Hardenberg, Palmella, Castlereagh, Wessenberg, Labrador, Talleyrand und Stackelberg.

Wiener KongressMächtige Frauen im Hintergrund

Prunkvolle Empfänge, exklusive Soiréen, informelle Gespräche. Die Kulturwissenschaftlerin Hazel Rosenstrauch stellt spannend und detailliert dar, wie gebildete und kluge Frauen vor 200 Jahren den Wiener Kongress beeinflussten.

Sendung vom 28.08.2014
Undatierte Aufnahme des englischen Schauspielers, Regisseurs, Drehbuchautors und Produzenten Charlie Chaplin als "Tramp".

RomanVereint in der Dunkelheit

Im seinem neuen Roman erfindet der großartige Erzähler Michael Köhlmeier eine Freundschaft zwischen dem Politiker Winston Churchill und dem Schauspieler Charly Chaplin. Die beiden Herren verbindet vor allem ihre Traurigkeit und Einsamkeit.

Sendung vom 27.08.2014
Junge Leute entspannen in Berlin auf dem Tempelhofer Feld, Aufnahme vom Mai 2013

Studie über die Generation Y12 Millionen stille Weltverbesserer

Sie wollen sich nicht einfach abrackern. Sie wollen, dass es ihnen gut geht – seelisch und körperlich. Damit setzt die Generation der heute 15- bis 30-Jährigen in der Arbeitswelt Impulse, von denen alle profitieren, meinen die Autoren Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht.

Sendung vom 26.08.2014
Lars Gustafsson, schwedischer Schriftsteller und Philosoph, aufgenommen am 03.03.2012 in Mainz.

SchriftstellerPhilosophieren in Gedichten

Zauberer, ironischer Skeptiker, Spieler und Suchender - all das ist Lars Gustafsson, auch noch mit 78 Jahren. In Deutschland hat den Autor vor allem Hans Magnus Enzensberger bekannt gemacht. Nun ist sein neuer Gedichtband erschienen.

Sendung vom 25.08.2014Sendung vom 23.08.2014
Eine Seniorin sitzt in Leichlingen mit einem Gehstock auf einer Parkbank.

RomanBesessene Selbstgespräche

Der Roman "Das Paradiesghetto" von Eberhard Rathgeb besteht aus Monologen einer Sterbenden. Das aggressive Gerede der 81-jährigen Eliza, die auch alle Gegenreden selbst hält, ist ein einziger Vorwurf an das Glück.

Sendung vom 22.08.2014Sendung vom 21.08.2014
Gewitterwolken ziehen am 09.06.2014 über den Ort Sörmeke bei Geseke (Nordrhein-Westfalen). Orkanböen, Starkregen und heftige Blitze: Wie eine Walze zog eine Gewitterfront über Nordrhein-Westfalen am 09.06.2014 hinweg

RomanSchön zum Gruseln

"Level" erzählt ausgehend von realen politischen Ereignissen von einer postapokalyptischen Welt: Nachdem die USA die Atombombe gezündet haben, lebt die Bevölkerung unter der Erde. Das Buch ist eine lesenswerte Dystopie.

Sendung vom 20.08.2014
Panzer der Alliierten fahren beim Vormarsch im März 1945 durch die Straßen der Stadt Kevelear.

GeschichtsdokumentAnleitung zum Umgang mit Deutschen

Instruktionen für den Einsatz in Nazi-Deutschland: Für den Umgang mit den Deutschen bekamen die britischen Soldaten einst eine Art Grundlagenhandbuch, das den Charakter der feindlichen Bevölkerung beschrieb. Auch nach 70 Jahren ist es noch immer lesenswert.

Sendung vom 19.08.2014
Der Erdschatten und der Gürtel der Venus über San Francisco

RomanKunst und Freiheit

Der Roman "Die Interessanten" wurde in den USA von Publikum und Presse gefeiert, jetzt ist er auch auf Deutsch erschienen. Die Autorin Meg Wolitzer bietet mit einer scharfen Analyse des Zeitgeists des späten 20. Jahrhundert eine packende Lektüre.

Sendung vom 18.08.2014
US-Präsident Barack Obama bei einer Diskussion mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg

ÖkonomieMutig, innovativ, tollkühn

In ihrem Buch "Das Kapital des Staates" beleuchtet die Ökonomin Mariana Mazzucato den Staat als Unternehmer. "Revolutionäre Innovationen" wie Eisenbahn, Internet oder Nanotechnologie würde es ohne ihn nicht geben, meint sie.

Sendung vom 16.08.2014
Der finnische Schriftsteller Frans Eemil Sillanpää liest im September 1958 in seinem Zuhause in Helsinki in einem seiner Bücher.

RomanMehr Glück ist nicht

So filigran wie erbarmungslos realistisch porträtiert Frans Eemil Sillanpää einen Kleinbauern um 1900. Sillanpää, selber aus armen, bäuerlichen Verhältnissen stammend, zeigt sich hier als politischer und menschenkluger Erzähler.

Sendung vom 15.08.2014
Das Objektiv einer Überwachungskamera

RomanTyrannei der Transparenz

Dave Eggers hat mit "Der Circle" eine düstere Satire über große, weltumspannende Internetkonzerne wie Google oder Facebook geschrieben - und er entlarvt mit seinem Roman, wie Transparenz in totalitäre Überwachung umschlägt.

Sendung vom 14.08.2014
Die deutsche Schriftstellerin Judith Hermann signiert eines ihrer Bücher (Archivbild von 2009). Hermann - geboren 1970 in Berlin - lebt im Prenzlauer Berg.

Roman-DebütAbonniert auf Melancholie

Für ihre ersten Erzählbände wurde Judith Hermann gefeiert - doch ihr erster Roman "Aller Liebe Anfang" droht durchzufallen. "Braver Beschreibungsrealismus", findet der "Spiegel". Jörg Magenau dagegen attestiert Hermann große Subtilität.

Sendung vom 13.08.2014
Porträtbild von Arnon Grünberg mit Brille und Lockenkopf

RomanVom Flugplatz in den Folterkeller

Der niederländische Schriftsteller Arnon Grünberg erzählt in seinem bitterbösen Roman die Geschichte eines Schweizer Architekten, der sich zwischen Bagdad und Dubai aus freien Stücken ins Mahlwerk der neuen Weltordnung stürzt.

Sendung vom 12.08.2014
Jeremy Rifkin

SachbuchUtopie für die Wohlstandsgesellschaft

Neue Produktionsmöglichkeiten und exponentiell steigende Effektivität: Der populäre Ökonom Jeremy Rifkin zeichnet das Bild einer kommenden Überfluss-Gesellschaft. Doch die weniger glücklichen Seiten des Lebens blendet er aus.

Sendung vom 11.08.2014
Er ist der Sohn eines Kurden aus dem irakischen Kurdistan und einer Deutschen. Die ersten Jahre seiner Kindheit verbrachte er in der DDR.

RomanEine versehrte Seelenlandschaft

Auf den ersten Blick geht es in Sherko Fatahs Roman "Der letzte Ort" um zwei entführte Männer im Irak. Doch ihr Schicksal öffnet einen Raum für existenzielle Fragen nach Identität und der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.

Sendung vom 09.08.2014
Undatierte Aufnahme. Selassie wurde am 23. Juli 1892 in Edjersso als Prinz Tafari Makonnen geboren. Am 2. November 1930 ließ er sich zum Kaiser krönen. Nach dem erfolgreichen Abessinien-Feldzug der Italiener floh er 1936 ins britische Exil, kehrte jedoch 1941 mit britischen Truppen zurück und zog am 5. Mai 1941 wieder in Addis Abeba ein. Anfang Juli 1974 übernahmen die Militärs die Macht und setzten ihn am 12. September 1974 formell als Kaiser ab. Die folgenden Jahre verbrachte Haile Selassie unter strengem Hausarrest im Menelik-Palast in Addis Abeba, wo er am 27. August 1975 starb.

BiografieClever und machtbewusst

Hier schreibt ein Insider über Aufstieg und Fall des äthiopischen Regenten Haile Selassie: Der Autor Asserate ist ein Großneffe des Monarchen, weshalb die Sympathie für den Großonkel spürbar ist. Trotzdem ein erstaunlich kritisches Buch.

Sendung vom 08.08.2014

SachbuchSympathie für die Andersdenkende

Mit großem historischem Wissen diskutiert Martha Nussbaum in ihrem Buch die Grundsatzfragen und Ambivalenzen des Toleranz-Ideals. Egal welche Position wir uns zu eigen machen, meint sie - Offenheit, Sympathie und Großzügigkeit sind unerlässlich.

Sendung vom 07.08.2014

RomanWie man so durchs Leben geht

Die Geschichte klingt kurios, es geht um einen 17-Jährigen aus Niedersachsen, seinen argentinischen Onkel und dessen Riesenhund. Sabrina Janesch erzählt dieses "Coming of Age-Roadmovie" aber originell und mit Selbstironie.

Sendung vom 06.08.2014
Tove Jansson, finnische Künstlerin, mit ihren Mumin-Figuren im Jahr 1956.

Mumins-ErfinderinPazifistisch, mutig, lesbisch

Mit der Erschaffung der Mumins wurde die finnische Schriftstellerin Tove Jansson weltbekannt. Dabei war sie weit mehr als nur eine Kinderbuchautorin. Tuula Karjalainen erschließt nun die Tiefe ihres vielfältigen Werkes.

Sendung vom 05.08.2014Sendung vom 04.08.2014
Lichtinstallation während der DLD (Digital-Life-Design) Konferenz in München

DigitalisierungVersöhnt mit den Geheimdiensten

Allen Enthüllungen Edward Snowdens zum Trotz scheinen viele mit der digitalen Überwachung leben zu können. Zu dieser Erkenntnis kommt der Medienwissenschaftler Roberto Simanowski in "Data Love". Er warnt vor den Gefahren der Datensammelwut.

Sendung vom 02.08.2014
Ein dichte Wolkendecke ist am 27.06.2014 über dem Tiroler Plansee bei Reutte (Österreich) zu sehen.

RomanEin einfaches Herz

Eine existentielle Wucht entfaltet Robert Seethalers Roman durch die Naivität und Einfachheit seines Protagonisten. 1902 als Waisenkind bei einem Tiroler Großbauern abgegeben, bewahrt er sich trotz schwersten Schicksals eine Daseinsbejahung.

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