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Buchempfehlungen Juli 2012

Lesetipps aus der Literaturredaktion

Gemeinsam lesen macht Spaß - erst recht mit unseren Buchempfehlungen.
Gemeinsam lesen macht Spaß - erst recht mit unseren Buchempfehlungen. (picture alliance / dpa - Grit Büttner)

Jeden Monat veröffentlicht Deutschlandradio Kultur eine Liste mit fünf Buchempfehlungen. Die Liste der lesenswerten Neuerscheinungen wird von der Literaturredaktion des nationalen Kulturradios zusammengestellt als redaktionelle Bestenauswahl. Vorgestellt werden die Buchempfehlungen im Radiofeuilleton in der "Kritik". Die Listen sind jeweils als Leporello monatlich im Buchhandel erhältlich und beziehen sich auf die Bereiche Belletristik und Sachbuch.

Yves Grevet: "Méto. Das Haus"
dtv. Reihe Hanser/München 2012, 217 Seiten • 14,95 EUR
Diese Trilogie ist kein gut gemeinter Harry-Potter-Klon über eine verzauberte Kindheit, sondern beschreibt eine düster bedrohliche Welt, in der das Aufwachsen zum Martyrium wird. Man muss nicht jung sein, um dieses Buch mit einem fröstelnden Schrecken zu lesen: Metó entwickelt seinen eigenen Sog.

Cordelia Fine: "Die Geschlechterlüge. Die Macht der Vorurteile über Frau und Mann"
Klett-Cotta/Stuttgart 2012, 476 Seiten, 21,95 EUR
In diesem wunderbar intelligenten Buch werden weltberühmte Forschungsarbeiten zum Thema Geschlechterdifferenz mit klugem Humor in ihre Einzelteile zerlegt. Mit dem Ergebnis: Es gibt einen weiten Rahmen für Entwicklungsspielräume.

Marcel Proust / Stéphane Heuet: "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Eine Liebe Swanns, Teil 1 und Teil 2"
Knesebeck Verlag/München 2012, 48 Seiten, 19,95 EUR
Ein Klassiker als Comic. Mit einfachen Strichen und klaren Farben wird das endlos gefaltete Proustsche Universum noch einmal in Szene gesetzt: Liebe, Melancholie und Eifersucht. Für Liebhaber!

Maylis de Kerangal: Die Brücke von Coca
Suhrkamp/Berlin 2012, 288 Seiten, 19,95 EUR
"Gib mir die Pläne, und ich bau dir, was du willst, selbst eine Brücke in die Hölle". 260 Millionen Tonnen Beton, 80000 Tonnen Stahl. Der Bau wird zum Panorama der modernen Arbeits- und der flexiblen Wirtschaftswelt. Die Autorin konstruiert so makellos wie ihr Ingenieur. Eine kritische Fabel mit Sogkraft.

Tim Weiner: "FBI - Die wahre Geschichte einer legendären Organisation"
S. Fischer/Frankfurt am Main 2012, 704 Seiten, 22,99 EUR
Eine brillante Reportage über eine der schillerndsten Institutionen der USA. Entstanden durch "dreiste Missachtung aller rechtlichen und verfassungsmäßigen Gepflogenheiten". Von ihrem Geburtsfehler hat sie sich nie erholt.

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Auf der Buchmesse in Leipzig schauen sich Besucher in der Kinderbuchhandlung Bücher an, aufgenommen am 17.03.2013. 

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Das Foto zeigt Bücher auf einem Ramschtisch. 

Die fünf Besten im März: Alan Sepinwall: "Die Revolution war im Fernsehen"; Pat Barker: "Tobys Zimmer"; Marie Dorléans: "Der Gast"; Christian Enzensberger: "Nicht Eins und Doch - Geschichte der Natur" und Martin Mosebach: "Das Blutbuchenfest"

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Schlüsselanhänger mit der Aufschrift Leseratten

Die fünf Besten im Februar: Florian Werner: "Verhalten bei Weltuntergang"; Max Frisch: "Aus dem Berliner Journal"; Jacques Tardi: "Ich, René Tardi"; Steffen Patzold: "Ich und Karl der Große"; W. Farkas, S. Seidl, H. Zwirner: "Nachtleben Berlin".

 

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