Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
 
 

Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 23.01.2015

Bratschistin Tabea ZimmermannWie spielt es sich auf Beethovens Bratsche?

Moderation: Ulrike Timm

Die Bratschistin Tabea Zimmermann (dpa / picture alliance / Hermann Wöstmann)
Bratschistin Tabea Zimmermann (dpa / picture alliance / Hermann Wöstmann)

Zwei Kochlöffel waren ihr erstes Instrument, da war sie drei Jahre alt. Schon wenig später hagelte es Preise für die Bratschistin Tabea Zimmermann - heute ist die 48-Jährige eine international gefragte Musikerin.

Schon als Kind und Jugendliche räumt sie einen ersten Preis nach dem anderen bei "Jugend musiziert" ab, beginnt mit 13 Jahren ein Musikstudium, gewinnt internationale Wettbewerbe, bekommt mit 21 Jahren ihre erste Musikprofessur.

Inzwischen unterrichtet die heute 48-Jährige an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin und gibt als Solistin sowie mit ihrem "Arcanto Quartett" international Konzerte. In diesem Jahr ist sie zum ersten Mal künstlerische Leiterin des Kammermusik-Festivals "Beethoven-Woche" in Bonn, das am Sonntag beginnt.

"Das ist eine große Ehre und eine sehr schöne Aufgabe", sagt sie. Das Festival knüpfe an das von Joseph Joachim 1890 gegründete Kammermusikfest an. "Wir wollen das jetzt eben wiederbeleben, weil auch das Beethoven-Haus unter anderem diesen herrlichen Konzertsaal hat, Kammermusiksaal, und die Akustik dort wunderbar ist", sagt Tabea Zimmermann.

Das Programm orientiere sich vor allem  an der 5. Cellosonate, in der Beethoven sich stark mit den Fugentechniken auseinandergesetzt habe. "Wir nehmen dieses Fugato sozusagen als Motto für die Woche und haben daraus jetzt ein Programm entwickelt."

 

Mehr zum Thema:

Kammermusik - Jede einzelne Romanze eine Kostbarkeit
(Deutschlandfunk, Die neue Platte, 18.1.2015)

Reger und Bach mit emotionalem Nachdruck
(Deutschlandfunk, Die neue Platte, 28.6.2009)

Typisch Oriol
(Deutschlandradio Kultur, Konzert, 20.3.2006)

Im Gespräch

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur