Seit 17:07 Uhr Studio 9
 
Donnerstag, 26. Mai 2016MESZ18:26 Uhr

Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 31.12.2008

"Bonjour Sagan"

Jörg Taszman stellt den Film über die französische Schriftstellerin vor

Die französische Schriftstellerin Francoise Sagan. (AP Archiv)
Die französische Schriftstellerin Francoise Sagan. (AP Archiv)

"Bonjour Sagan" ist ein Film über eine ungewöhnliche Frau: die französische Schriftstellerin Francoise Sagan. Doch leider gelingt es dem Streifen nicht, der Hauptfigur Tiefe zu verleihen und die Sinnlichkeit ihrer Affären darzustellen.

Frankreich 2007 Regie: Diane Kurys, Darsteller: Sylvie Testud, Pierre Palmade, Lionel Abelanski, ab 12 Jahren

"Bonjour Sagan" ist ein eigentlich als zweiteiliger Fernsehfilm konzipiertes Biopic um die französische Schriftstellerin Francoise Sagan, die im Alter von 18 Jahren unter einem Pseudonym ihren erfolgreichsten Roman "Bonjour Tristesse" schrieb. Später fiel sie auch durch Alkohol- und Drogenexzesse sowie ihre Spielsucht auf.

Regisseurin Diane Kurys hangelt sich nur an der Biografie der Sagan entlang, findet nur konventionelle Fernsehbilder und keine dramaturgisch überzeugende, filmische Lösungen, um vom Leben und Werk einer Künstlerin zu erzählen.

Und auch wenn Sylvie Testud sich jegliche, erdenkliche Mühe gibt, ihre "Sagan" hat nie Tiefe, bleibt seltsam uninspirierend und man bekommt kein Gefühl für die Schriftstellerin in ihr , nur für eine gescheiterte Frau. Irritierend wirkt auch die Unsinnlichkeit mit der Liebesaffären zu Männern und Frauen immer nur keusch angedeutet werden.

Filmhomepage Bonjour Sagan

Filme der Woche

Neu im KinoAttraktive Chefin im tristen Büro
Der britische Schauspieler Nick Frost (dpa / picture alliance / Dan Himbrechts)

Bruce war drauf und dran, als 13-Jähriger die Salsa-Junioren-WM zu gewinnen. Dann hat er lange mit dem Tanzen nichts mehr am Hut - bis er eine neue Chefin bekommt. Um sie zu beeindrucken, fängt er wieder damit an.Mehr

Neu im KinoUnsterblich verliebte Todgeweihte
Schauspielerin Shailene Woodley, aufgenommen am 30. März 2014 in London. (picture alliance / dpa / Tal Cohen)

Die Jugendbuchverfilmung um die 16-jährige Hasel, die unheilbar an Schilddrüsenkrebs erkrankt ist, schafft, was schon der Romanvorlage gelang: unkonventionelle Charakterzeichnung und Herzkino ohne Gefühlsduselei.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

fghjghj