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Literatur / Archiv | Beitrag vom 21.02.2016

Bombay - ein literarisches PorträtVon Göttern, Träumern, Unberührbaren und falschen Diven

Von Gerd Brendel

Armut und Trostlosigkeit in Mumbais Slums (picture alliance/dpa/Divyakant Sola)
Armut und Trostlosigkeit in Mumbais Slums (picture alliance/dpa/Divyakant Sola)

Inzwischen heißt die indische Millionenmetropole Mumbai. Aber in der Literatur über die Stadt lebt der alte Name weiter, erzählen Romanciers, Dichter und Bestseller-Autoren von ihrem Bombay. Gerd Brendel ist in seinem Feature ihren Geschichten auf der Spur.

Mit Kiran Nagarkars jugendlichen Antihelden Ravan und Eddie besucht Gerd Brendel die Mietskasernen von Mumbai und das große Fest des Stadtgottes Ganesha. Auf den Spuren von Altaf Tyrewalas Romanfiguren verirrt er sich im Labyrinth der Bazare und taucht mit Cyrus Mistry ein in die Slums.

Unterwegs im Nachtleben der Riesenstadt trifft er auf die Kolleginnen von "Dimple" einem Transvestiten und Hauptfigur aus Jeet Thayils preisgekröntem Roman "Narcopolis". Und über den Dächern Bollywoods erzählt der Filmproduzent Fahad Samar von seinem Thriller aus der Welt Bollywoods und nimmt den Reporter aus Europa mit zu einem Filmdreh, wo junge Stuntmänner, genauso wie Eddie und Ravan in Kiran Nagarkars Bombay-Saga auf ihre große Chance vor der Kamera warten.

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