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Kulturnachrichten

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Bochumer Kulturpreis geht an Autor Ulrich Peltzer

"Das bessere Leben" schaffte es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises

Der Kulturpreis der Stadt Bochum für 2014/15 geht an den Schriftsteller Ulrich Peltzer. Der nach dem Autor, Maler und Filmemacher Peter Weiss (1916-1982) benannte Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Mit seinem Werk führe Peltzer das humanistische Engagement, für das das Gesamtwerk von Peter Weiss beispielhaft stehe, fort. Der in Krefeld geborene Autor lebt nach Angaben des Fischer Verlages in Berlin. Er schrieb unter anderem die Romane "Die Sünden der Faulheit", "Bryant Park" und "Teil der Lösung" und wurde vielfach ausgezeichnet. In diesem Jahr erschien sein Roman "Das bessere Leben", der es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Der Peter-Weiss-Preis wird seit 1990 alle zwei Jahre in verschiedenen Sparten verliehen. Bisherige Preisträger sind etwa George Tabori (Literatur), Kurt Hübner (Theater) und Rosemarie Trockel (Bildende Kunst).

Beethovenpreis für syrisch-palästinensischen Pianisten

Musikerpreis für Menschenrechte wird erstmals vergeben

Der syrisch-palästinensische Musiker Aeham Ahmad (27) erhält am Freitag in Bonn den von einer Musikerinitiative vergebenen Internationalen Beethovenpreis. Die Preisverleihung findet nach Angaben der Bonner Johannes-Wasmuth-Gesellschaft im Rahmen eines Benefizkonzertes in der Bundeskunsthalle statt. Der Erlös der Veranstaltung geht an den Bonner Verein "Ausbildung statt Abschiebung", der sich dafür engagiert, jungen Flüchtlingen in Deutschland eine Ausbildung zu ermöglichen. Aeham Ahmad wuchs im syrischen Palästinenser-Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus auf und studierte Musik in Homs und Damaskus. Nachdem das Flüchtlingslager im syrischen Bürgerkrieg zerstört worden war, schob der Pianist sein Klavier durch die Straßen und spielte für die wenigen verbliebenen Bewohner. Als IS-Milizionäre sein Klavier verbrannten, sei er nach Europa geflüchtet und lebe nun seit September in Deutschland. Der Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion wurde vom künstlerischen Leiter der Wasmuth-Gesellschaft, Torsten Schreiber, sowie dem Präsidenten des Festivals Junger Künstler Bayreuth, Andreas Loesch, ins Leben gerufen. Getragen wird er von zahlreichen Musikern und Kulturgesellschaften.

Besucherzahlen in deutschen Museen gestiegen

Lediglich Naturkundemuseen verzeichneten Rückgänge

Die Besuchszahlen von deutschen Museen und Ausstellungshäusern sind 2014 im Vergleich zum Vorjahr um drei Millionen auf 118 Millionen gestiegen. Während die Besuchszahl von ortsgeschichtlichen Museen sowie Schloss- und Burgmuseen deutlich anwuchs, verzeichneten naturkundliche Museen Rückgänge. Wie das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin und der Deutsche Museumsbund am Mittwoch in Berlin mitteilten, nahmen an der zugrundeliegenden jährlichen Befragung 4.900 Museen und 310 Ausstellungshäuser in Deutschland teil. Die am häufigsten genannten Gründe für den Anstieg der Besucherzahl waren Sonderausstellungen und die Erweiterung der Öffentlichkeitsarbeit. Von den rund 9.000 Sonderausstellungen waren etwa 40 Prozent der Kunst gewidmet. Viele deutsche Museen erinnerten 2014 an den Beginn des Ersten Weltkriegs zuvor, wodurch die Zahl der Sonderausstellungen mit historischem Schwerpunkt deutlich stieg.

Tschechischer Bildhauer Ales Vesely gestorben

Er starb am Montag im Alter von 80 Jahren

Der tschechische Bildhauer Ales Vesely ist tot. Er starb am Montag im Alter von 80 Jahren, wie die Föderation jüdischer Gemeinden heute in Prag mitteilte. Zu seinen letzten Werken zählte das Mahnmal "Tor zur Niemalswiederkehr" am Bahnhof Prag-Bubny. Die Nazis hatten von dort im Zweiten Weltkrieg rund 50.000 Juden in Konzentrationslager transportiert. Das Objekt besteht aus einem Gleis, das in den Himmel ragt. Vesely griff bei der Schaffung seiner monumentalen Kunstwerke oft auf Industrieschrott zurück, so auch bei der Stahlcollage "Iron Report" im Bochumer Stadtpark. Während des Kommunismus lebte er jahrelang zurückgezogen. Nach der demokratischen Wende von 1989 wurde er Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Prag, wo er bis vor wenigen Jahren lehrte.

Grütters lobt Preis für Kulturprojekte mit Flüchtlingen aus

Preis soll kulturelle Teilhabe fördern

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat einen mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis für Kulturprojekte mit Flüchtlingen ausgelobt. Spitzenorganisationen, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Akteure könnten bis Ende Januar Vorschläge einreichen, teilte die Kulturstaatsministerin heute in Berlin mit. Die Auszeichnung soll erstmals am 21. Mai 2016 verliehen werden. "Kulturelle Teilhabe ist essenziell, wenn es darum geht, dass Neuankömmlinge ihre Umgebung verstehen und dass sie verstanden werden", erklärte Grütters. Bei der Preisverleihung im Deutschen Historischen Museum sollen drei Projekte mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet werden, hieß es. Für die von einer Fachjury nominierten zehn besten Initiativen sei zudem eine Anerkennungsprämie in Höhe von 2.500 Euro vorgesehen. Der Sonderpreis honoriere Projekte, Netzwerke und innovative Formate, die bundesweit ausstrahlen, modellhaft und übertragbar seien, hieß es.

Dessau lüftet Geheimnis um neues Museum

Spanisches Architektenbüro gewinnt den Wettbewerb um Bauhaus-Neubau

Ein schlichtes Haus mit transparenter Glasfassade - so wird das Bauhaus-Museum Dessau aussehen. Die Stiftung Bauhaus gab ihre Entscheidung heute in Dessau-Roßlau bekannt. Demnach wird der Entwurf des spanischen Architektenbüros Gonzales Hinz Zabala umgesetzt. Er war im Wettbewerb gemeinsam mit einem New Yorker Entwurf auf dem 1. Platz gelandet. "Der Entwurf fasziniert mit seiner Leichtigkeit und Durchlässigkeit und spiegelt die architektonische Bauhaustradition wider", erklärte Sachsen-Anhalts Kultusminister und Vorsitzender des Stiftungsrates, Stephan Dorgerloh. Bauhaus-Chefin Claudia Perren bezeichnete das Ergebnis des Verhandlungsverfahrens als eindeutig, gerade in der Summe baufachlicher und architektonischer Kriterien. "Es zeigte sich in der Verhandlungsphase deutlich, dass der Entwurf der Spanier im Rahmen der Bausumme von 25 Millionen Euro realisierbar ist ohne an architektonischer Qualität und Funktionalität zu verlieren." Ziel ist, das neue Museum bis zum 100. Jubiläum des Bauhauses im Jahr 2019 fertigzustellen.

Chinas Präsident Xi ruft zu weltweiten Internet-Regeln auf

Menschenrechtler sehen die Meinungsfreiheit in Gefahr

Im Kampf gegen Internet-Kriminalität und Terrorismus hat der chinesische Präsident Xi Jinping ein weltweites System zur Web-Kontrolle vorgeschlagen. Auf der zweiten Welt-Internet-Konferenz in der Stadt Wuzhen im Südosten Chinas sagte er heute, ein Kodex könnte die "Wünsche und Interessen aller Länder" bündeln. Menschenrechtsaktivisten kritisierten allerdings, die von China angestrebten Kontrollen unterdrückten die Meinungsfreiheit. Amnesty International warnte, die chinesische Regierung wolle unter dem Deckmantel der Souveränität und Sicherheit überall Zensur und Überwachung als Norm durchsetzen. Seit Xi 2013 Präsident wurde, verfolgt die kommunistische Führung eine ausgeprägte Internet-Zensur. Nach Angaben von Sicherheitsexperten gehen von China die meisten Hacker-Attacken gegen Regierungen und Unternehmen aus. Zur mehrtägigen Welt-Internet-Konferenz erwartet der Veranstalter - die für Internetkontrolle zuständige staatliche Agentur - etwa 2000 Teilnehmer, darunter Vertreter von Apple, Microsoft, Lenovo, den pakistanischen Präsident Mamnoon Hussain sowie Regierungsvertreter aus Russland und Kasachstan.

Planet nach Ruinenstadt Palmyra benannt

45 Lichtjahre entfernter Stern heißt künftig "Tadmor"

Die von Islamisten schwer zerstörte antike Stadt Palmyra lebt im Weltall fort: Die Internationale Astronomische Union in Paris benannte den knapp 45 Lichtjahre entfernten Planeten Gamma Cephai Ab mit dem syrischen Namen der Weltkulturerbestätte, Tadmor. Der Himmelskörper mit der mehr als 500-fachen Masse der Erde umkreist den Stern Gamma Cephei im Sternbild Kepheus mit einer Umlaufperiode von etwa 900 Tagen. Der Vorschlag für die Namensgebung kam aus Syrien. Palmyra, eine Wüstenstadt mit zahlreichen Prachtbauten aus der römischen Antike, war im Mai von Milizen des sogenannten Islamischen Staats eingenommen worden. Nachfolgend zerstörten die Islamisten unter anderem die Löwenskulptur aus dem Allat-Tempel, den Baalschamin-Tempel und den Triumphbogen sowie antike Grabtürme. Die Unesco stufte Palmyra 1980 als Weltkulturerbe ein.

Viele Deutsche sorgen sich vor der Zukunft

Meinungsforscher registrieren einen deutlichen Stimmungswandel

Die Mehrheit der Deutschen blickt nach einer neuen Umfrage eher mit Angst als mit Zuversicht auf das kommende Jahr. In einer repräsentativen Studie stellte das Meinungsforschungsinstitut GfK im Auftrag der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen einen starken Stimmungsumschwung im Vergleich zu den Vorjahren fest. Während sich aktuell 55 Prozent der Befragten angsterfüllt zeigten, waren es im Vorjahr nur 31 Prozent, 2013 lediglich 28 Prozent. Der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Prof. Ulrich Reinhardt, sprach von einer Rückkehr der "German Angst". Als mögliche Ursache für das Ergebnis nannte Reinhardt den Zustrom von Flüchtlingen und die jüngsten Terroranschläge, wobei in der Erhebung nicht nach den Gründen für die Sorgen der Bürger gefragt worden war. Am pessimistischsten äußerte sich die mittlere Generation im Alter von 35 bis 54 Jahren, von der 83 Prozent mit schlechteren Zeiten rechnen. Das neue Umfrageresultat sieht Reinhardt im Einklang mit jüngsten Wahlergebnissen: "Der Rechtstrend bei Wahlen in Polen, Frankreich, Ungarn, Österreich, Schweden, Großbritannien, Dänemark oder der Schweiz zeigt in ganz Europa die große Verunsicherung der Bevölkerung, die Angst um den eigenen Wohlstand hat, sich vor Überfremdung fürchtet und nationale Interessen in den Vordergrund stellt."

Kunstverkauf bringt Obdachlosenhilfe 1,4 Millionen Euro

Zum 20-jährigen Bestehen der Düsseldorfer Obdachlosenhilfe "fiftyfifty" hatten Künstler Werke gestiftet

Ein Benefizverkauf von mehr als 100 Werken namhafter Künstler hat der Düsseldorfer Obdachlosenhilfe "fiftyfifty" mehr als 1,4 Millionen Euro gebracht. Ein Teil des Erlöses, der versteuert werden muss, sei bereits in den Kauf eines Dreiparteienhauses in Düsseldorf geflossen, sagte der Geschäftsführer von "fiftyfifty", Hubert Ostendorf. Die Obdachlosenorganisation suche weiter dringend Häuser und Wohnungen. 18 Arbeiten aus einer Edition von Gerhard Richter wurden bisher noch nicht verkauft, sie sollen erst kommendes Jahr angeboten werden, um "fiftyfifty" ein Finanzpolster zu verschaffen.

Blogger Raif Badawi mit Sacharow-Preis ausgezeichnet

Der saudische Blogger ist mittlerweile in den Hungerstreik getreten

Für seinen Einsatz zugunsten von Meinungsfreiheit und religiöser Toleranz ist der zu Haft und Peitschenhieben verurteilte saudiarabische Blogger Raif Badawi mit dem diesjährigen Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit ausgezeichnet worden. Badawi habe nichts getan, als seine Meinung zu äußern - in einem Land, wo es keine freie Presse gebe, sagte Parlamentspräsident Martin Schulz, der Badawis Frau Ensaf Haidar heute den Preis im Straßburger Plenarsaal übergab. Der 31-jährige Blogger habe eine Gesellschaft gefordert, die "offen ist für das Denken anderer" und sei heute weltweit ein "Symbol für den Kampf für Meinungsfreiheit". Schulz erneuerte zugleich seine Aufforderung an den saudiarabischen König, Badawi freizulassen. Im Mai 2014 wurde der Blogger wegen "Beleidigung des Islam" zu zehn Jahren Haft und tausend Peitschenhieben verurteilt. Haidar berichtete, ihr Mann sei mittlerweile in einen Hungerstreik getreten. Der Sacharow-Preis wird vom Europaparlament an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für Menschenrechte und Demokratie einsetzen.

Jose Maria Blumenschein wird Konzertmeister in Wien

30jähriger Geiger gewinnt Probespiel an der Wiener Staatsoper

Der brasilianisch-deutsche Geiger Jose Maria Blumenschein wird ab September 2016 neuer Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Der 30-Jährige habe das Konzertmeister-Probespiel in der Wiener Staatsoper gewonnen, teilte die Staatsoper mit. Als einer von vier Konzertmeistern ist Blumenschein erster Geiger und der wichtigste Mann im Orchester. Nach 45 Jahren wurde die bisher von Rainer Küchl besetzte Stelle frei. Blumenschein ist Sohn einer aus Brasilien stammenden Familie und wurde in Freiburg im Breisgau geboren. Seine Studien absolvierte er in Mannheim und am "Curtis Institute of Music" in Philadelphia. Blumenschein gründete das inzwischen mehrfach ausgezeichnete Vertigo String Quartet. 2010 wurde er Konzertmeister im WDR Sinfonieorchester Köln. 2014 und 2015 war er erster Konzertmeister bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann, unter dessen Leitung er auch bei den Bamberger Symphonikern und der Staatskapelle Dresden spielte.

Umstrittene Sanierung von Bischofskirche nicht entschieden

Berliner Erzbischof will neue Meinungen einholen

Über die umstrittene Sanierung der zentralen Bischofskirche in Berlin, der Sankt Hedwigs-Kathedrale, wird frühestens in einigen Monaten entschieden. "Ich werde im neuen Jahr die Gremien um ihr Votum bitten", sagte Erzbischof Heiner Koch der Deutschen Presse-Agentur. Neben der Domgemeinde seien das etwa das Domkapitel und der Priesterrat. "Ich werde hingehen und hören, was sie sagen, was sie beraten, welche weiteren Experten sie zu Rate ziehen, welche Gäste sie hinzu bitten." Über die Sanierung des Rundbaus wird gestritten. Zur Debatte steht, ob die Kirche nur saniert oder im Inneren auch umgestaltet wird. Der Umbau würde laut Kostenschätzung des Bistums voraussichtlich 43 Millionen Euro kosten. Die notwendige Sanierung allein, ohne Umbau und Erweiterung, wird auf knapp 17 Millionen Euro veranschlagt. Ein Architektenentwurf sieht vor, die Öffnung zwischen Ober- und Unterkirche zu schließen und so einen größeren Hauptraum zu schaffen. Dagegen protestierten Denkmalschützer und auch Gemeindemitglieder.

"Sonnenfinsternis" Suchbegriff des Jahres bei Google

Überraschender erster Platz der am häufigsten gesuchten Begriffe

Bei Google ist "Sonnenfinsternis" der Suchbegriff des Jahres 2015 in Deutschland gewesen. Die Anfragen nach dem Naturereignis legten am stärksten zu. Das sei für das sehr bewegte Jahr 2015 etwas überraschend, sagte Google-Sprecher Ralf Bremer. Denn ansonsten beherrschten wie selten zuvor die großen Schlagzeilen die Suchbegriffe des Jahres. In der Rangliste folgten die Begriffe Pegida, Flugzeugabsturz und Paris, die alle für bewegende Ereignisse stehen. Die totale Sonnenfinsternis gab es im März. Griechenland, "Charlie Hebdo" und Helmut Schmidt kamen der Auswertung zufolge ebenfalls unter die zehn Begriffe, die am meisten zulegten.

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