Seit 22:00 Uhr Einstand
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 22:00 Uhr Einstand
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 16.02.2010

Blick auf den Alltag im Ruhrgebiet

Projekt "2-3 Straßen" bei der Kulturhauptstadt 2010

Von Carola Hoffmeister

Dachmarkenlogo RUHR.2010 (RUHR.2010)
Dachmarkenlogo RUHR.2010 (RUHR.2010)

Im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms will der Künstler Jochen Gerz will mit dem Projekt "2-3 Straßen" den Blick auf den Alltag im Ruhrgebiet lenken. Rund 100 Bewohner leben bei dem Vorhaben ein Jahr lang mietfrei.

Ein Hochhaus in Mühlheim, zwei Fünfzigerjahre-Straßenzüge in Duisburg und Dortmund. Hier werden Teilnehmer des Kunstprojekts "2-3 Straßen" ein Jahr lang mietfrei leben.

Die rund 100 Bewohner kommen von überall her: Münster, Moskau, Berlin, Zürich. Das Einzige was sie tun müssen: jeden Tag notieren, wie es ihnen geht, in der Fremde, mitten im Ruhrpott.

Aus ihren Aufzeichnungen entsteht nach dem Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr2010 ein Buch. Die Idee für das Projekt "2-3 Straßen" stammt von dem Künstler Jochen Gerz. Er möchte mit seiner ungewöhnlichen Aktion den Blick auf den ganz normalen Alltag in Straßen des Ruhrgebiets lenken, die in keinem Stadtführer verzeichnet sind.


Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Projekt "2 - 3 Straßen" (pdf)
Projekt "2 - 3 Straßen" (txt)

Länderreport

Der Nazi-WestwallWildkatzen und Militärmuseen
Eine Panzersperre aus Beton des ehemaligen Westwalls (picture alliance/dpa/Foto: Horst Ossinger)

Hitlers "Westwall" war eine 630 Kilometer lange, kilometertiefe Bunker-Landschaft mit unterirdischen Stollen und Panzerhöckern. Vier Bundesländer teilen sich heute die Relikte − allenthalben wird über das sperrige Erbe und Geschichtsklitterung gestritten.Mehr

Pflegekräfte aus OsteuropaWa(h)re Engel
Viele mobile Pflegedienste sind am Markt tätig und bieten ihre Leistungen an. (dpa / picture alliance / Volkmar Heinz)

In Osteuropa gibt es nicht genügend Jobs, und in Deutschland fehlen Pflegekräfte. Deshalb kommen viele Frauen aus osteuropäischen Ländern nach Deutschland, um alte Leute zu versorgen. Entstanden ist dadurch ein System der Ausbeutung. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur