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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 16.02.2010

Blick auf den Alltag im Ruhrgebiet

Projekt "2-3 Straßen" bei der Kulturhauptstadt 2010

Von Carola Hoffmeister

Dachmarkenlogo RUHR.2010 (RUHR.2010)
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Im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms will der Künstler Jochen Gerz will mit dem Projekt "2-3 Straßen" den Blick auf den Alltag im Ruhrgebiet lenken. Rund 100 Bewohner leben bei dem Vorhaben ein Jahr lang mietfrei.

Ein Hochhaus in Mühlheim, zwei Fünfzigerjahre-Straßenzüge in Duisburg und Dortmund. Hier werden Teilnehmer des Kunstprojekts "2-3 Straßen" ein Jahr lang mietfrei leben.

Die rund 100 Bewohner kommen von überall her: Münster, Moskau, Berlin, Zürich. Das Einzige was sie tun müssen: jeden Tag notieren, wie es ihnen geht, in der Fremde, mitten im Ruhrpott.

Aus ihren Aufzeichnungen entsteht nach dem Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr2010 ein Buch. Die Idee für das Projekt "2-3 Straßen" stammt von dem Künstler Jochen Gerz. Er möchte mit seiner ungewöhnlichen Aktion den Blick auf den ganz normalen Alltag in Straßen des Ruhrgebiets lenken, die in keinem Stadtführer verzeichnet sind.


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Projekt "2 - 3 Straßen" (pdf)
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