Dienstag, 1. September 2015MESZ22:19 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsEin harmonischer Nachrufchor in Moll
Der Regisseur Wes Craven steht vor einem Filmplakat zu "Red Eye" (picture alliance /dpa /PA Parsons)

In großer Dankbarkeit würdigt die Filmkritik den verstorbenen Schöpfer von Freddy Krueger. Zum Tod des US-Regisseurs Wes Craven zieht die "SZ" den Hut vor einem "der intelligentesten Filmemacher seiner Generation". "Große Kunst" fasst die "taz" dessen filmisches Schaffen zusammen.Mehr

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Fazit

Giotto-Ausstellung in Mailand Wegbereiter der Renaissance
Jesus am Kreuz des italienischen Malers Giotto di Bondone (imago/Kyodo News)

Jesus mit menschlichen Antlitz. Entgegen seiner Zeitgenossen malte Giotto di Bordone im 14. Jahrhundert reale Menschen, mit unterschiedlichen Gesichtern. Giotto begründete damit die Malerei der Renaissance. Im Mailänder Palazzo Reale sind jetzt seine Meisterwerke zu sehen.Mehr

Zum Tod von Regisseur Wes CravenMeister des Horrorfilms
Der Regisseur Wes Craven steht vor einem Filmplakat zu "Red Eye" (picture alliance /dpa /PA Parsons)

Mit Klassikern wie "Nightmare – Mörderische Träume" oder seiner "Scream"-Reihe setzte der US-Regisseur neue Maßstäbe im Horrorgenre. Ob Wes Craven tatsächlich das Horror Genre neu erfunden hat, darüber sprechen wir mit den Filmwissenschaftler Rolf Giesen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.07.2012

Birger Heymann war ein Melodien-Erfinder wie kein Zweiter

Langjähriger Weggefährte Heymanns, Volker Ludwig, spricht von beglückender Zusammenarbeit

Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann. (picture alliance / dpa /  Jörg Carstensen)
Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Der Gründer und langjährige Leiter des Berliner Grips-Theaters, Volker Ludwig, hat den verstorbenen Komponisten Birger Heymann gewürdigt. Heymann sei ein "Bauch-Musiker" gewesen, sagte Ludwig.

"Er war ein Melodien-Erfinder, wie ich nie einen zweiten erlebt habe," sagt Ludwig. Es habe Heymann "Spaß gemacht, den Kindern Mut zu machen. Es [das Grips-Theater] heißt ja auch 'Mutmach-Theater' und viele Lieder zeugen ja auch davon". Heutzutage fänden sich viele der Lieder in Schulbüchern, wobei viele nicht wüssten, dass sie für das Theater entstanden seien. Laut Ludwig lässt sich in Heymanns Liedern wie "Wir werden immer größer" oder "Doof geboren ist keiner" eine gewisse Handschrift erkennen. Die Stücke seien "immer eine Idee komplizierter" gewesen als sonstige Kinderlieder, "aber sie waren trotzdem Ohrwürmer".

Nach Einschätzung Ludwigs hat Heymann am liebsten für das Theater und speziell für das Grips gearbeitet. Zum Geldverdienen habe er aber auch Musik für Filme und Fernsehserien geschrieben. "Jeder hat sehr viel mehr Birger-Heymann-Musik gehört in seinem Leben ohne es zu wissen", so sein langjähriger Weggefährte.

Das vollständige "Thema"-Gespräch mit Volker Ludwig im Radiofeuilleton können Sie bis mindestens 18. Dezember 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.