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Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSchwerer Vorwurf gegen Gurlitt-Taskforce
Ingeborg Berggreen-Merkel 27.11.13 (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

Einen unbegreiflichen Fehler kreidet die "Süddeutsche" der Taskforce von Ingeborg Berggreen-Merkel an, die den Nachlass des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt untersuchen soll. Ein riesiges Konvolut von Akten wurde nicht gesichtet − angeblich gab es "Probleme mit der IT".Mehr

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Fazit

Museumsfilialen in MálagaAlles andere als eine Reste-Rampe
Dependance des Staatlichen Russischen Kunstmuseums St. Petersburg im spanischen Málaga (dpa / picture alliance / Jorge Zapata)

Zwei Gründe mehr, bei Málaga an mehr als Sonne und Strand zu denken: Das Staatliche Russische Kunstmuseum und das französische Centre Pompidou eröffnen innerhalb weniger Tage Filialen in der spanischen Stadt. Die Russen präsentieren überaus klangvolle Namen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.07.2012

Birger Heymann war ein Melodien-Erfinder wie kein Zweiter

Langjähriger Weggefährte Heymanns, Volker Ludwig, spricht von beglückender Zusammenarbeit

Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann. (picture alliance / dpa /  Jörg Carstensen)
Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Der Gründer und langjährige Leiter des Berliner Grips-Theaters, Volker Ludwig, hat den verstorbenen Komponisten Birger Heymann gewürdigt. Heymann sei ein "Bauch-Musiker" gewesen, sagte Ludwig.

"Er war ein Melodien-Erfinder, wie ich nie einen zweiten erlebt habe," sagt Ludwig. Es habe Heymann "Spaß gemacht, den Kindern Mut zu machen. Es [das Grips-Theater] heißt ja auch 'Mutmach-Theater' und viele Lieder zeugen ja auch davon". Heutzutage fänden sich viele der Lieder in Schulbüchern, wobei viele nicht wüssten, dass sie für das Theater entstanden seien. Laut Ludwig lässt sich in Heymanns Liedern wie "Wir werden immer größer" oder "Doof geboren ist keiner" eine gewisse Handschrift erkennen. Die Stücke seien "immer eine Idee komplizierter" gewesen als sonstige Kinderlieder, "aber sie waren trotzdem Ohrwürmer".

Nach Einschätzung Ludwigs hat Heymann am liebsten für das Theater und speziell für das Grips gearbeitet. Zum Geldverdienen habe er aber auch Musik für Filme und Fernsehserien geschrieben. "Jeder hat sehr viel mehr Birger-Heymann-Musik gehört in seinem Leben ohne es zu wissen", so sein langjähriger Weggefährte.

Das vollständige "Thema"-Gespräch mit Volker Ludwig im Radiofeuilleton können Sie bis mindestens 18. Dezember 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.