Montag, 28. Juli 2014MESZ14:30 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den Feuilletons"Der Hass zeigt seine Fratze“
Ein Hakenkreuz und ein durchgestrichener Davidstern sind am 09.06.2013 an einer Gedenkstätte am Nordbahnhof in Berlin zu sehen.

Im "Spiegel" setzt der israelische Politologe Zeev Sternhell auf die Kraft der Vernunft. Die "SZ", "FAZ" und "NZZ" diskutieren dagegen mit Linken-Hass in Israel und Antisemitismus in Europa Formen der Gegenaufklärung. Mehr

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Fazit

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Der sozial engagierte Fotoreporter Sebastiao Salgado hat in 40 Jahren zahlreiche Langzeitprojekte geschaffen, in denen er sich Flüchtlingen und Armen widmet. In Bremen ist jetzt seine Serie "Exodus" zu sehen.Mehr

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Tautropfen hängen an einem Spinnennetz

In Kiel wird unter der Überschrift "Netz. Spinnen in der Kunst" eine Ausstellung gezeigt, die kaum etwas Biologisches hat. Die Schau in der Kunsthalle zeigt vielmehr Netz-Objekte, deren "Netz"-Bezüge vor allem virtuell sind.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.07.2012

Birger Heymann war ein Melodien-Erfinder wie kein Zweiter

Langjähriger Weggefährte Heymanns, Volker Ludwig, spricht von beglückender Zusammenarbeit

Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann.
Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Der Gründer und langjährige Leiter des Berliner Grips-Theaters, Volker Ludwig, hat den verstorbenen Komponisten Birger Heymann gewürdigt. Heymann sei ein "Bauch-Musiker" gewesen, sagte Ludwig.

"Er war ein Melodien-Erfinder, wie ich nie einen zweiten erlebt habe," sagt Ludwig. Es habe Heymann "Spaß gemacht, den Kindern Mut zu machen. Es [das Grips-Theater] heißt ja auch 'Mutmach-Theater' und viele Lieder zeugen ja auch davon". Heutzutage fänden sich viele der Lieder in Schulbüchern, wobei viele nicht wüssten, dass sie für das Theater entstanden seien. Laut Ludwig lässt sich in Heymanns Liedern wie "Wir werden immer größer" oder "Doof geboren ist keiner" eine gewisse Handschrift erkennen. Die Stücke seien "immer eine Idee komplizierter" gewesen als sonstige Kinderlieder, "aber sie waren trotzdem Ohrwürmer".

Nach Einschätzung Ludwigs hat Heymann am liebsten für das Theater und speziell für das Grips gearbeitet. Zum Geldverdienen habe er aber auch Musik für Filme und Fernsehserien geschrieben. "Jeder hat sehr viel mehr Birger-Heymann-Musik gehört in seinem Leben ohne es zu wissen", so sein langjähriger Weggefährte.

Das vollständige "Thema"-Gespräch mit Volker Ludwig im Radiofeuilleton können Sie bis mindestens 18. Dezember 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.