Samstag, 4. Juli 2015MESZ10:28 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsLebendige und feinfühlige Portraits
Blick in die Ausstellung "Die Lutherporträts der Cranach-Werkstatt" auf der Wartburg in Eisenach (Thüringen) (dpa / picture alliance / Sebastian Kahnert)

In Wittenberg ist derzeit die große Ausstellung "Lucas Cranach der Jüngere - Entdeckung eines Meisters" zu sehen. Die "SZ" illustriert in einem Artikel diese Ausstellung sehr anschaulich. Ansonsten lesen wir lechzend von einem neuen Bier für das linke Lager. Mehr

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Fazit

Neueröffnung des Schlesischen MuseumsRingen um die Geschichte
Das neu eröffnete Schlesische Museum in Katowice/Kattowitz (Deutschlandradio / Martin Sanders)

In einer stillgelegten Kohlenzeche im polnischen Kattowitz ist der Neubau des Schlesischen Museums eingeweiht worden. Gleichzeitig startete eine Dauerausstellung, die die Geschichte Oberschlesiens erzählt. Allerdings fehle dabei die Distanz, so die Kritik von Historikern. Mehr

Peter TheilerEin Schweizer für die Semperoper
Peter Theiler  (picture alliance / dpa / Foto: Daniel Karmann)

Der Intendant des Staatstheaters Nürnberg, Peter Theiler, soll neuer Intendant der Semperoper in Dresden werden. Nach Angaben des sächsischen Kunstministeriums wird der 59-jährige Schweizer sein Amt mit der Spielzeit 2018/2019 antreten. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.07.2012

Birger Heymann war ein Melodien-Erfinder wie kein Zweiter

Langjähriger Weggefährte Heymanns, Volker Ludwig, spricht von beglückender Zusammenarbeit

Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann. (picture alliance / dpa /  Jörg Carstensen)
Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Der Gründer und langjährige Leiter des Berliner Grips-Theaters, Volker Ludwig, hat den verstorbenen Komponisten Birger Heymann gewürdigt. Heymann sei ein "Bauch-Musiker" gewesen, sagte Ludwig.

"Er war ein Melodien-Erfinder, wie ich nie einen zweiten erlebt habe," sagt Ludwig. Es habe Heymann "Spaß gemacht, den Kindern Mut zu machen. Es [das Grips-Theater] heißt ja auch 'Mutmach-Theater' und viele Lieder zeugen ja auch davon". Heutzutage fänden sich viele der Lieder in Schulbüchern, wobei viele nicht wüssten, dass sie für das Theater entstanden seien. Laut Ludwig lässt sich in Heymanns Liedern wie "Wir werden immer größer" oder "Doof geboren ist keiner" eine gewisse Handschrift erkennen. Die Stücke seien "immer eine Idee komplizierter" gewesen als sonstige Kinderlieder, "aber sie waren trotzdem Ohrwürmer".

Nach Einschätzung Ludwigs hat Heymann am liebsten für das Theater und speziell für das Grips gearbeitet. Zum Geldverdienen habe er aber auch Musik für Filme und Fernsehserien geschrieben. "Jeder hat sehr viel mehr Birger-Heymann-Musik gehört in seinem Leben ohne es zu wissen", so sein langjähriger Weggefährte.

Das vollständige "Thema"-Gespräch mit Volker Ludwig im Radiofeuilleton können Sie bis mindestens 18. Dezember 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.