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Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsÜber das Verschwinden
Ein Helikopter landet auf dem Deck eines chinesischen Marineschiffes, das mit der Suche nach der verschollenen Boeing 777-200 im südchinesischen Meer beauftragt ist.

Die "Neue Zürcher Zeitung" und die "FAZ" widmen sich der US-amerikanischen Serie "The Leftovers", die vom Umgang mit dem Unerklärlichen handelt, etwa wenn Menschen einfach so verschwinden. In Wien verschwindet laut "NZZ" der Dialekt.Mehr

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Fazit

Jan HoetDas Meer und er
Kleine Welle am Strand

Kunstpapst wurde der belgische Kurator Jan Hoet genannt, weil er so viele Künstler bekannt machte. Kurz vor der Vollendung seiner Ausstellung über das Meer starb er. So ist die umfangreiche Schau auch eine Hommage an Hoet.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.07.2012

Birger Heymann war ein Melodien-Erfinder wie kein Zweiter

Langjähriger Weggefährte Heymanns, Volker Ludwig, spricht von beglückender Zusammenarbeit

Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann.
Das Berliner Grips Theater war jahrelang Wirkungsstätte von Birger Heymann. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Der Gründer und langjährige Leiter des Berliner Grips-Theaters, Volker Ludwig, hat den verstorbenen Komponisten Birger Heymann gewürdigt. Heymann sei ein "Bauch-Musiker" gewesen, sagte Ludwig.

"Er war ein Melodien-Erfinder, wie ich nie einen zweiten erlebt habe," sagt Ludwig. Es habe Heymann "Spaß gemacht, den Kindern Mut zu machen. Es [das Grips-Theater] heißt ja auch 'Mutmach-Theater' und viele Lieder zeugen ja auch davon". Heutzutage fänden sich viele der Lieder in Schulbüchern, wobei viele nicht wüssten, dass sie für das Theater entstanden seien. Laut Ludwig lässt sich in Heymanns Liedern wie "Wir werden immer größer" oder "Doof geboren ist keiner" eine gewisse Handschrift erkennen. Die Stücke seien "immer eine Idee komplizierter" gewesen als sonstige Kinderlieder, "aber sie waren trotzdem Ohrwürmer".

Nach Einschätzung Ludwigs hat Heymann am liebsten für das Theater und speziell für das Grips gearbeitet. Zum Geldverdienen habe er aber auch Musik für Filme und Fernsehserien geschrieben. "Jeder hat sehr viel mehr Birger-Heymann-Musik gehört in seinem Leben ohne es zu wissen", so sein langjähriger Weggefährte.

Das vollständige "Thema"-Gespräch mit Volker Ludwig im Radiofeuilleton können Sie bis mindestens 18. Dezember 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.