Seit 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
 
Mittwoch, 25. Mai 2016MESZ07:21 Uhr

Kulturnachrichten

Dienstag, 20. Oktober 2015

Bibliothek lateinischer Literatur der Spätantike

Philologen entdecken Spätantike als Zeitalteralter des Wandels

Eine Gruppe von Wissenschaftler plant die Herausgabe einer "Bibliothek der lateinischen Literatur der Spätantike". Die Leitung des Projektes haben der Inhaber des Lehrstuhls für Klassische Philologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU), Bardo Maria Gauly, und sein Kollege von der Universität Münster, Alexander Arweiler, übernommen, wie die KU mitteilte. Die Spätantike habe lange als Epoche des Verfalls gegolten, doch inzwischen werde die Zeit zwischen dem dritten und sechsten Jahrhundert nach Christus als Zeitalter des Wandels wieder entdeckt. Die ersten Bände sollen voraussichtlich 2016 erscheinen. Es gehe darum, die Vielfalt kultureller Veränderungen anhand christlicher und heidnischer Texte abzubilden, erklärt Gauly. Denn in dieser Epoche seien sich antike Bildungstraditionen, neue philosophische Strömungen und christliches Denken begegnet. Ziel des seit drei Jahre laufenden Projektes sei die zweisprachige Edition zeitgenössischer Werke, bei der sich im fertigen Werk der Originaltext und die deutsche Übersetzung gegenüberstehen. Dazu kämen textkritischer Anmerkungen der Herausgeber sowie einer Einordnung der Texte in die Epoche.

49. Hofer Filmtage beginnen

Eröffnung mit Christian Züberts "Ein Atem"

Die 49. Hofer Filmtage eröffnen am Dienstag Abend mit dem neuen Film von Christian Züberts "Ein Atem". Darin geht es um das Schicksal zweier Frauen vor dem Hintergrund eines auseinanderbrechenden Europas. Festivalchef Heinz Badewitz präsentiert ein Programm mit 125 Spielfilmen, Dokumentationen und Kurzfilmen aus aller Welt. Die traditionelle Retrospektive ist in diesem Jahr dem britischen Filmemacher und Autor Christopher Petit gewidmet. Das Festival zeigt 16 Filme des Regisseurs, der 1979 in Hof seinen ersten Spielfilm "Radio on" zeigte. Die Hofer Filmtage gehen bis zum kommenden Sonntag (25.10.).

Deutscher Experte restauriert Tutanchamuns Goldmaske

Bart des Königs unter der Lupe

Die legendäre Goldmaske von Tutanchamun wird restauriert. Am Dienstag begann im Ägyptischen Museum in Kairo ein Team unter Leitung des Deutschen Christian Eckmann mit der Untersuchung der fast 3.400 Jahre alten Totenmaske. Bis nächste Woche stehe eine mikroskopische Analyse an, sagte Eckmann der ägyptischen Zeitung "Ahram Online". Anschließend beginne die Instandsetzung, die einen Monat dauern könnte. Das Expertenteam soll die Folgen einer fehlerhaften Reparatur von 2014 ausbessern. Damals war beim Reinigen der Königsmaske der Zeremonialbart abgebrochen. Das Museumspersonal setzte ihn mit Kunstharzkleber wieder an. Fachleute beurteilten die Methode als ungeeignet.

Konrad Wolf-Preis posthum an Christoph Schlingensief

5000 Euro für das Operndorf in Burkina Faso

Der verstorbene Künstler Christoph Schlingensief wird heute posthum für seine Konzeption eines Operndorfes in Burkina Faso mit dem Konrad-Wolf-Preis 2015 der Akademie der Künste geehrt. Jutta Brückner, stellvertretende Direktorin der Akademie-Sektion Kunst und Medien, vertritt den erkrankten Laudator Georg Seeßlen. "Christoph Schlingensief hat mit der Vorstellung seines Operndorfes dafür gesorgt, dass man Afrika nicht nur als den Kontinent mit sozialen Problemen und kriegerischen Unruhen sieht. Er versucht dort jungen Afrikanern eine Möglichkeit zu geben, zu ihrer eigenen Haltung und Meinung zu kommen", so Brückner im Deutschlandradio Kultur. Christoph Schlingensief sei wie Konrad Wolf ein politischer Künstler gewesen, dem nicht nur wichtig war, was Filme zeigen, sondern auch, was sie bewirken, so die Jury des mit 5000 Euro dotierten Konrad-Wolf-Preises. Schlingensiefs Witwe, Aino Laberenz, wird den Preis am Abend als Geschäftsführerin des Operndorfs in Berlin entgegennehmen.

Neuer "Star Wars"-Trailer lässt Fans rätseln

"Das Erwachen der Macht" in zweieinhalb Minuten

Der erste vollständige Trailer zum neuen Film "Star Wars: Das Erwachen der Macht" hat bei den Fans für jede Menge Spekulationen gesorgt. Wie schon auf dem Filmplakat, gab es in dem Montagabend zur besten Sendezeit beim American Football im US-Fernsehen ausgestrahlten Clip keinen Hinweis auf die frühere Hauptfigur Luke Skywalker - zumindest keinen direkten. Fans wollen allerdings Andeutungen erkannt haben. Erzählt wird eine Geschichte, die zeitlich 30 Jahre nach "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" angesetzt ist. Details hält Regisseur J.J. Abrams geheim. Der knapp zweieinhalb Minuten lange Spot gab aber erste Einblicke zu neuen Charakteren des Epos, darunter den von Adam Driver gespielten Schurken Kylo Ren. "Nichts wird uns im Weg stehen. Ich werde beenden, was du begonnen hast", verspricht er und blickt dabei auf eine demolierte Darth-Vader-Maske. Damit begann in den USA und Europa der Vorverkauf für den siebten Teil der "Star Wars"-Reihe. Starttermin in Deutschland ist der 17. Dezember.

NGO "CyArk" digitalisiert Kulturschätze

Wettlauf gegen die Zeit

Die Nichtregierungsorganisation CyArk will 500 Kulturstätten digital erfassen und damit bewahren. Wie Vize-Präsidentin Elizabeth Lee am Dienstag im Deutschlandradio Kultur sagte, seien bereits 90 davon digitalisiert. Mit Blick auf den Irak und Syrien, wo Extremisten der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zuletzt antike Bauwerke in der Ruinenstadt Palmyra gesprengt hatten, sagte Lee: "Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit." Ihre Organisation bemühe sich, in Risikogebiete vorzudringen, allerdings müssten das Gebiete sein, in denen noch kein Krieg herrsche. Zum Digitalisieren von Kulturschätzen nutzt CyArk nach eigenen Angaben eine 3D-Technologie des US-amerikanischen Laserpioniers Ben Kacyra. Dieser habe nach der Sprengung der Buddha-Statuen von Bamiyan durch die Taliban 2001 beschlossen, "diese Technik für gemeinnützige Zwecke einzusetzen", so Lee.

Unesco: Kulturerbe soll für alle Gruppen offen sein

Jerusalmer Klagemauer könnte künftig als Teil der Al-Aksa-Moschee gelten

Kulturerbestätten müssen nach Worten von Unesco-Generaldirektorin Irina Bokova für alle Gruppen, auch religiöse, zugänglich sein. Nur so könne ein Dialog im Geiste des gegenseitigen Verständnisses fortgesetzt werden, erklärte die Leiterin der UN-Kulturorganisation in Paris. Am Mittwoch wird der Exekutivrat der Unesco einen Antrag erörtern, die Jerusalemer Klagemauer künftig als Teil der Al-Aksa-Moschee zu betrachten. Bokova appellierte an den Unesco-Exekutivrat, mit seinen Entscheidungen keine weiteren Spannungen zu erzeugen und stattdessen Respekt vor den Heiligen Stätten zu fördern. Kulturschutz dürfe sich nicht für politische Zwecke einspannen lassen. "Wir haben alle die Verantwortung unter dem Unesco-Mandat, Entscheidungen zu treffen, die für Dialog, Toleranz und Frieden werben", sagte Bokova. Besonders gelte es junge Menschen zum Frieden zu erziehen. Bokova sagte, Jerusalem sei das Heilige Land für drei monotheistischen Religionen, ein Ort des Dialogs für Juden, Christen und Muslime. Sie sprach von einem Mosaik von Kulturen und Völkern, deren Geschichte die ganze Menschheit geprägt hätte. Die eskalierende Gewalt um und gegen das kulturelle und religiöse Erbe im Mittleren Osten sei besorgniserregend.

Höchstes Wohnhaus Deutschlands wird gebaut

160 Meter Hochhaus entsteht in Frankfurt am Main

Die Baugenehmigung sei erteilt, berichtet der Projektentwickler. Das Wohnhochhaus soll 160 Meter hoch werden, auf 47 Stockwerken sollen 401 hochwertige Eigentumswohnungen entstehen. Derzeit firmiert das Projekt am Eingang zum Europaviertel neben der Messe unter dem Arbeitstitel "Tower 2". Der Baubeginn sei für Anfang 2016 geplant, die ersten Bewohner könnten zur Jahreswende 2017/2018 einziehen. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie. Frankfurts Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) sagte, das Gebäude setze "ein Zeichen für das moderne Frankfurt".

Zehn Jahre Frauenkirche: fast 20 Millionen Besucher

Feierlichkeiten zum zehnten Jubiläum beginnen diese Woche

Fast 20 Millionen Menschen haben seit Oktober 2005 die Dresdner Frauenkirche besucht. Die Stiftung Frauenkirche feiert den zehnten Jahrestag der Weihe vom 22. bis 31. Oktober mit Festkonzerten und Festgottesdienst. "Das Gotteshaus ist mehr denn je ein Ort, an dem Menschen zueinander finden - bei Gebet und Stille, Musik und Dialog", sagte der Vorsitzende des Stiftungsrats, Joachim Hoof. Die Frauenkirche strahle in die Welt und lade sie zu sich ein. Zur Bilanz gehören mehr als 1600 Gottesdienste, über 800 Taufen und 315 Trauungen, 1150 Konzerte und gut 26 000 Führungen.

Forscher untersuchen 350 Jahre alte chinesische Schrift

Bergbauklassiker "De Re Metallica" in chinesischer Übersetzung galt als verschollen

Forscher der Universität Tübingen wollen eine 350 Jahre alte chinesische Übersetzung des Bergbauklassikers "De Re Metallica" untersuchen. Das seit langer Zeit verschollene Werk war im 17. Jahrhundert von dem Jesuitenmissionar Johann Adam Schall von Bell im Auftrag der chinesischen Regierung angefertigt worden. Die bedrohte Ming-Dynastie wollte damit das Berg- und Hüttenwesen ankurbeln. Dazu kam es aber nicht, da das Herscherhaus 1644 durch Aufstände und Invasoren zu Fall gebracht wurde. Das 1556 in lateinischer und ein Jahr später in deutscher Sprache erschienene Bergbau-Buch des Chemnitzer Bürgermeisters, Arztes und Humanisten Georgius Agricola (1494-1555) galt als Standardwerk für Bergbau und Metallverarbeitung. Bisher ging man davon aus, dass die chinesische Übersetzung in den politischen Wirren vernichtet wurde. Durch einen Zufallsfund wurde die Handschrift jedoch vor kurzem in der Bibliothek von Nanjing (China) wiederentdeckt. Nun wollen die Forscher die historische Übertragung des Buches rekonstruieren.

Gerhard Richter spendet Kunst für Obdachlosenzeitung

Magazin will durch Versteigerung Haus für Flüchtlingsfamilien kaufen

Der Maler Gerhard Richter hat für das Obdachlosenmagazin "fiftyfifty" eine offizielle Edition mit sechs Motiven aufgelegt. "Das ist die großzügigste Spende, die wir je bekommen haben", sagte "fiftyfifty"-Geschäftsführer Hubert Ostendorf. Die Arbeiten werden versteigert. Neben Richter haben weitere Künstler Werke für den Benefiz-Verkauf zum 20-jährigen Bestehen des Magazins gespendet, darunter Katharina Sieverding, Imi Knoebel und Wim Wenders sowie die Fotokünstler Candida Höfer, Andreas Gursky, Thomas Struth und Thomas Ruff. Insgesamt beteiligen sich 80 Künstler mit über 100 Arbeiten. Vom Erlös will "fiftyfifty" in Düsseldorf ein Haus für obdachlose Flüchtlingsfamilien kaufen.

Karoline Herfurth startet Regiedebüt

Schauspielerin übernimmt Hauptrolle und führt Regie in romantischer Komödie

Die Schauspielerin Karoline Herfurth ("Fack ju Göhte", "Traumfrauen") hat mit den Dreharbeiten zu ihrem Regie-Erstling "SMS für dich" begonnen. Wie die Produktionsfirma am Dienstag mitteilte, wird die romantische Komödie nach dem gleichnamigen Buch von Sofie Cramer bis 3. Dezember in Berlin und Brandenburg verfilmt. Herfurth spielt selbst die Hauptrolle, mit dabei sind unter anderem Friedrich Mücke, Nora Tschirner, Frederick Lau, Katja Riemann und Samuel Finzi. Der Film soll nächstes Jahr in die Kinos kommen. Es geht um eine junge Frau, die noch zwei Jahre nach dem Tod ihres Freundes Kurzmitteilungen an sein Handy schickt. Der neue Besitzer der Telefonnummer ist so gerührt, dass er sich auf die Suche der Unbekannten begibt.

Stefan Raab bekommt Comedy-Ehrenpreis

Moderator will Ende des Jahres als TV-Entertainer aufhören

Fernsehmoderator Stefan Raab bekommt kurz vor seinem Abschied vom Bildschirm den diesjährigen Ehrenpreis des Deutschen Comedypreises. Das teilte der Fernsehsender RTL mit. "Stefan Raab ist der unangefochtene Klassenprimus des deutschen Entertainments", begründete Ralf Günther, Geschäftsführer der Köln Comedy, die Entscheidung. Keiner könne so virtuos wie er Comedy und Musik in ständig neuen Darstellungsformen präsentieren. Die Verleihung findet heute in Köln statt. Raab, der an diesem Dienstag 49 Jahre alt wird, will Ende des Jahres als TV-Entertainer aufhören.

Studentenoscar-Preisträger verfilmt "Indianerland"

Neues Projekt von Ilker Çatak

Der in Berlin geborene Filmemacher Ilker Çatak, der vor einem Monat mit dem Studentenoscar in Los Angeles ausgezeichnet wurde, verfilmt als nächstes das mit dem Jugendliteraturpreis prämierte Buch "Es war einmal Indianerland". Das teilte die Filmförderungsanstalt (FFA) in der Hauptstadt mit. Sie unterstützt die Produktion mit 214 000 Euro. Die Geschichte von Autor Nils Mohl, der auch das Drehbuch mit verfasst hat, handelt vom schwierigen Erwachsenwerden eines 17-jährigen Jungen aus einer tristen Hochhaussiedlung am Rande Hamburgs. Regisseur Ilker Çatak bekam den Studentenoscar in der Kategorie "Bester ausländischer Film" für sein Werk "Sadakat", seinen Abschlussfilm an der Hamburg Media School.

Deutsche Unesco-Kommission lobt kulturelle Vielfalt

Internationaler Kulturaustausch muss weltweit gestärkt werden

Die Bundesrepublik "ist Weltmeister in der Orchester- und Theaterdichte, Bibliotheks- und Museumsnutzung", heißt es in einer Erklärung zum zehnjährigen Bestehen der Unesco-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Dieses Instrument zur Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur wurde am 20. Oktober 2005 geschaffen. Die Leistungsbilanz könne sich sehen lassen, so Katrin von Welck, Vorstandsmitglied der Deutschen Unsesco-Kommission (DUK). "Wir tragen beispielsweise durch ein beeindruckendes Portfolio künstlerischer Koproduktionen mit Entwicklungsländern zur Beseitigung des Nord-Süd-Gefälles beim internationalen Kulturaustausch bei." Dennoch brauche es weitere Anstrengungen, um die kulturelle Vielfalt weltweit zu stärken. 98 Prozent des Welthandels in Kunst und Kultur spielen sich laut DUK noch immer hauptsächlich unter Industriestaaten ab. 140 Länder und die Europäische Union haben die Unesco-Konvention bislang ratifiziert. Sie müsse auch die Grundlage für Verträge wie das umstrittene Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP bilden.

Bundeswehr-Ehrenmal bekommt "Raum für Information"

Zwei Architektenbüros konkurrieren um Ausführung

Das Bundeswehr-Ehrenmal in Berlin soll um einen "Raum der Information" ergänzt werden. Aus dem Architekturwettbewerb sind zwei Preisträger hervorgegangen, wie das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung mitteilte. Das Informationszentrum soll entweder vom Büro TRU Architekten und Generalplaner (Berlin) oder von Peter Bastian (Münster) gebaut werden. Beide Entwürfe hätten eine klare Konzeption, sollen aber noch überarbeitet werden. Im November ist eine Ausstellung zu den Entwürfen geplant. Ein konkreter Bautermin stehe noch nicht fest. Das Ehrenmal am Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums ist ein öffentlich zugänglicher Betonbau, in dem Kränze niedergelegt werden können. Das Ensemble auf dem Gelände des Bendlerblocks erinnert seit 2009 an die im Einsatz gefallenen deutschen Soldaten.

Kulturnachrichten hören

Oktober 2015
MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Fazit

Bob Dylan wird 75Müde Diva mit hellwachen Texten
Bob Dylan bei einem Auftritt am 22.7.2012 während des Vieilles Carrues Festivals im französischen Carhaix (picture alliance / dpa / O. Lejeune)

Unnahbar, seltsam und empfindlich: Als erster radikaler Protestsänger eroberte er mit einem Antikriegslied die Hitparaden. Seit Jahrzehnten enttäuscht Bob Dylan regelmäßig seine Fans und bringt die Welt zum Grübeln. Daran wird auch sein 75. Geburtstag nichts ändern.Mehr

weitere Beiträge

Kompressor

MitkuschelzentraleKuscheln mit Fremden gegen Einsamkeit
Teilnehmer beim Kuscheln während einer Kuschelparty (imago/momentphoto/Killig)

Einfach nur kuscheln – unter diesem Motto vermittelt die Mitkuschelzentrale Menschen, die sich nach körperlicher Nähe sehnen, ohne sexuelle Interessen zu verfolgen. Dem Mitgründer Sebastian Nichele aus Leipzig kam die Idee nach einer schmerzhaften Trennung.Mehr

weitere Beiträge