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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 10.09.2015

Bestsellerautor Marc ElsbergWie realistisch sind Ihre Thriller?

Moderation: Klaus Pokatzky

Der österreichische Schriftsteller Marc Elsberg  (Deutschlandradio / Torben Waleczek)
Der österreichische Schriftsteller Marc Elsberg (Deutschlandradio / Torben Waleczek)

Mit Titeln wie "Blackout" und "Zero" landete Marc Elsberg Bestseller, seine Bücher erzählen von Stromausfällen und den Gefahren durch Big Data. Bei uns verrät der Autor, wie realistisch diese Szenarien sind und warum er sich so für Katastrophen interessiert.

Mit dem Thriller "Blackout" wurde Marc Elsberg über Nacht zum Bestsellerautor. Das Szenario: An einem eisigen Wintertag brechen die gesamten europäischen Stromnetze zusammen, die Menschen ringen um ihr Überleben. "Blackout" wurde zum Kassenschlager und als "Wissensbuch des Jahres" ausgezeichnet. Ebenso wie der Roman "Zero" aus dem vergangenen Jahr, in dem Elsberg über die Gefahren durch Big Data schreibt.

Privatsphäre zu verkaufen – für 300 Euro im Monat

Eine der wesentlichen Fragen für die Gesellschaft in den nächsten Jahren werde sein, ob wir die Zerstörung der Privatsphäre zulassen wollen oder nicht, sagt der studierte Industriedesigner im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur, der viele Jahre in der Werbebranche gearbeitet hat.

"Und zwar rede ich jetzt gar nicht nur von Überwachung durch Geheimdienste, Behörden, Krankenkassen oder sonst wen. Sondern durchaus auch, dass man den Menschen einfach Geld dafür bietet. Es gibt ja bereits Anbieter da draußen, die das tun", so Elsberg.

"Dann werden ganz viele Leute wahrscheinlich sagen: ja, klar, dafür dass du meine Daten kriegst und ich kriege dafür – Hausnummer – 300 Euro extra im Monat, weil das diese Daten wert sind, dann werden das viele Leute tun."

 

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