Seit 14:05 Uhr Religionen
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 14:05 Uhr Religionen
 
 

Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 18.11.2012

Beschimpft und bedroht

Deutschlands Fußball-Schiedsrichter - die Pfeifen der Nation?

Von Wolf-Sören Treusch

Der Schiedsrichter Babak Rafati unternahm einen Suizidversuch.  (picture alliance / dpa)
Der Schiedsrichter Babak Rafati unternahm einen Suizidversuch. (picture alliance / dpa)

Beschimpft, gehasst und ständig unter Druck: Fußball-Schiedsrichter - das ist ein harter Job. Egal ob in der Bundesliga oder in der Kreisklasse: Anerkennung gibt es selten. Oft geht der Job an die Grenzen. Das hat der Suizidversuch von Babak Rafati gezeigt.

Der ist genau ein Jahr her. Wachsenden Leistungsdruck und die ständige Angst, Fehler zu machen, gab der Schiedsrichter später als Begründung für sein Verhalten an.

Beleidigungen und gewalttätige Übergriffe gegen die Unparteiischen nehmen zu. Auch von Profis selbst – das Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC ist in schlechter Erinnerung. In Berlin werden in den unteren Spielklassen bis zu 70 Spiele pro Saison wegen Pöbeleien und gewalttätiger Übergriffe abgebrochen.

Im vergangenen Jahr legten die Schiedsrichter deshalb aus Protest an einem Spieltag kollektiv für zehn Minuten die Pfeife nieder. Wie gehen die Schiedsrichter mit dem wachsenden Leistungsdruck um? Wie schützen die Fußballverbände ihre Unparteiischen? Was tun sie präventiv, damit es gar nicht so weit kommt?


Manuskript zur Sendung als PDF-Dokumentoder im barrierefreien Textformat

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Beschimpft und bedroht (PDF)
Beschimpft und bedroht (Text)

Nachspiel

Sportgerichtsbarkeit Tatort Stadion
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne (picture alliance / dpa - Dominic Favre)

Immer neue Führungskrisen in großen internationalen und nationalen Verbänden, schwere Doping- und Korruptionsaffären haben die Welt des Sports zuletzt arg in Verruf gebracht. Der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne hat deshalb viel zu tun.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur