Seit 05:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 05:07 Uhr Studio 9
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 19.02.2016

Berlinale: Queerer FilmpreisÖsterreichischer Film "Kater" gewinnt Teddy

Gesa Ufer im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

Er nahm den Preis für seinen Spielfilm "Kater" entgegen: der österreichische Regisseur Händl Klaus. (imago/Seeliger)
Er nahm den Preis für seinen Spielfilm "Kater" entgegen: der österreichische Regisseur Händl Klaus. (imago/Seeliger)

Der österreichische Film "Kater" ist auf der Berlinale beim 30. Teddy Award als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Für ihr Lebenswerk wurde US-Produzentin Christine Vachon mit dem schwul-lesbischen Filmpreis geehrt.

Der österreichische Regisseur Händl Klaus hat bei der 30. Ausgabe des Teddy Award im Rahmen der Berlinale den Preis für seinen Film "Kater" in der Kategorie "bester Spielfilm" entgegengenommen.

"Kater" läuft in der Berlinale-Reihe "Panorama Special" und erzählt die Geschichte von Andreas (gespielt von Philipp Hochmair) und Stefan (gespielt von Lukas Turtur), deren Beziehung nach einem unerwarteten Gewaltausbruch nicht mehr so ist wie zuvor. "Ich hatte den Eindruck, dass das Publikum extrem zufrieden war mit der Entscheidung: Der Applaus war immens", kommentierte unsere Kollegin Gesa Ufer, die bei der Verleihung vor Ort war.

Bei der Teddy-Geburtstagsgala wurde zudem US-Produzentin Christine Vachon mit
einem Teddy für ihr Lebenswerk geehrt. Sie hat unter anderem die Filme "Velvet Goldmine" (1998), "Boys Don't Cry" (1999) und "Carol" (2015) produziert.

US-Produzentin Christine Vachon: Der von ihr produzierte Film "Goat"  läuft auf der Berlinale in der Sektion Panorama Special. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)US-Produzentin Christine Vachon: Der von ihr produzierte Film "Goat" läuft auf der Berlinale in der Sektion Panorama Special. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Weitere Preise gingen u.a. an die Regisseurin Joanna Rydel für ihren Kurzfilm "Moms On Fire" in der Kategorie "Best Short", an die Regisseurin Sara Jordenö für ihren Film "KIKI" in der Kategorie "Best Dokumentary", an den chilenischen Regisseur Alex Anwandter in der Kategorie "Special Jury Award" für seinen Film "You will never be alone".

Der "Teddy Award" feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Der schwul-lesbische Filmpreis gehört traditionell zu den größten Partys des Filmfestivals. Mit der Auszeichnung werden Produktionen aus dem Festivalprogramm des Berlinale gewürdigt, die sich auf besondere Weise mit schwulen und lesbischen Themen befassen.

In unserer Sendung "Fazit" sprechen wir mit unserer Kollegin Gesa Ufer, die bei der Verleihung dabei war.

Mehr zum Thema

Teddy-Award bei der Berlinale - Der queere Kino-Preis wird 30
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 19.02.2016)

Monika Treut auf der Berlinale - "Ich wurde schon mit drei Jahren zur Feministin"
(Deutschlandradio Kultur, Im Gespräch, 19.02.2016)

Berlinale-Kurator Wieland Speck - Kann schwul-lesbisches Kino noch verstören?
(Deutschlandradio Kultur, Im Gespräch, 12.02.2016)

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

Renaissance unter der LupeDer Bilderwald des Aby Warburg
Der Theatervorhang mit einer Kopie von Raffaels Fresco "Der Parnass", ausgestellt am 08.11.2013 im Theatermuseum Zauberwelt der Kulisse in Meiningen, Thueringen. Darauf zu sehen ist Apollon (M), umgeben von Musen, griechischen und roemischen Dichtern sowie italienischen Schriftstellern der Renaissance.  (picture alliance / Beate Schleep)

Der Kunsthistoriker Aby Warburg praktizierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine bis dahin beispiellose Renaissanceforschung. Seine These dabei: die Wiederkehr antiker Bildformeln. Das ZKM Karlsruhe hat seinen Bilderatlas nun nahezu vollständig rekonstruiert.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur