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Lesart / Archiv | Beitrag vom 09.02.2015

Berlinale BooksRomane als Filmstoff

Gertraud Klemm im Gespräch mit Frank Meyer

Ein beleuchtetes Plakat, das für die 65. Berlinale wirbt (dpa / Jens Kalaene)
Bei der Berlinale werden auch Romane präsentiert - als Inspiration für Filmproduzenten (dpa / Jens Kalaene)

Die Berlinale kann auch Literatur. In der Reihe "Books at Berlinale" werden Bücher vorgestellt, die sich besonders gut für eine Verfilmung eignen. Auch der Roman "Aberland" der österreichischen Autorin Gertraud Klemm zählt dazu.

Auch der beste Filmproduzent ist dankbar für Inspirationen, weshalb es auf der Berlinale seit mittlerweile zehn Jahren die Reihe "Books at Berlinale" gibt. Hier werden literarische Stoffe präsentiert, die auch auf der Leinwand vorstellbar wären. Eine der Verfilmungen in spe stammt von der österreichischen Autorin Gertraud Klemm.

Die Auswahl von "Aberland" sei für sie eine große Überraschung gewesen, so Klemm im Deutschlandradio Kultur. "Ganz eiskalt hat's mich da erwischt - und ich habe mich natürlich sehr gefreut." Wie das Buch als Film aussehen könnte, könne sie sich trotzdem "fast nicht" vorstellen.

In ihrem Roman über zwei unglückliche Frauen habe sie versucht herauszuarbeiten, wie unbefriedigend das Leben wird, "wenn man von Anfang an Plan B verfolgt", sagt Klemm. Das Problem bei beiden Figuren sei "der Zwiespalt zwischen selbstgewählt und oktroyiert."

Komme es tatsächlich zu einer Verfilmung von "Aberland" werde sie ihrem Verlag und dem Produktionsteam vertrauen. Das will die Österreicherin allerdings erst mal auf sich zukommen lassen. "Es sind noch ungelegte Eier - über die rede ich nicht so gerne eigentlich."

 

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