Seit 20:03 Uhr Konzert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
 
 

Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 27.01.2010

"Berlin - Stettin"

Anke Leweke über einen Dokumentarfilm mit autobiografischen Bezügen von Volker Koepp

Immer wieder zieht es Volker Koepp in osteuropäische Kulturlandschaften, dort begibt er sich auf die Suche nach der Präsenz der Geschichte in der Gegenwart. Seine Wittstock-Filme sind Dokumente des Lebens und des Alltags in der DDR. In "Herr Zwilling und Frau Zuckermann" wird durch die Gespräche zweier alter Menschen die deutsche Geschichte eines Jahrhunderts reflektiert.

Deutschland 2009, Regie: Volker Koepp, Dokumentarfilm, 110 Minuten

In seinem neuen Film "Berlin - Stettin" unternimmt Koepp nun eine Reise an die Orte seiner eigenen Biografie. Er fährt zu seinem Geburtsort Stettin und nach Wittstock. Er trifft sich mit alten Freuden und Interviewpartnern aus früheren Filmen. Es kommt zu Wiederbegegnungen, aber auch zu neuen Begegnungen.

Durch die Gespräche, in denen sich Volker Koepp zum ersten Mal selbst mehr mit einbringt, entsteht das Bild einer ostdeutschen Gegend, die offen auf sich selbst blickt. Die Befragten stellen sich der eigenen Geschichte, ohne sie zu verklären oder zu entwerten. Teilweise bietet ihnen dieser Film auch die Möglichkeit, ihre Biografie und Geschichte neu zu entdecken. So gelingt es dem Zeitreisenden Volker Koepp, auch mit "Berlin-Stettin" autobiografische und persönliche Geschichte in eine größere einzuschreiben.

Filme der Woche

Neu im KinoAttraktive Chefin im tristen Büro
Der britische Schauspieler Nick Frost (dpa / picture alliance / Dan Himbrechts)

Bruce war drauf und dran, als 13-Jähriger die Salsa-Junioren-WM zu gewinnen. Dann hat er lange mit dem Tanzen nichts mehr am Hut - bis er eine neue Chefin bekommt. Um sie zu beeindrucken, fängt er wieder damit an.Mehr

Neu im KinoUnsterblich verliebte Todgeweihte
Schauspielerin Shailene Woodley, aufgenommen am 30. März 2014 in London. (picture alliance / dpa / Tal Cohen)

Die Jugendbuchverfilmung um die 16-jährige Hasel, die unheilbar an Schilddrüsenkrebs erkrankt ist, schafft, was schon der Romanvorlage gelang: unkonventionelle Charakterzeichnung und Herzkino ohne Gefühlsduselei.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur