Seit 22:00 Uhr Die besondere Aufnahme
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 22:00 Uhr Die besondere Aufnahme
 
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 26.02.2015

Bergbau in der TiefseeChancen und Risiken des Schürfens am Meeresboden

Von Dirk Asendorpf

Das am 15. April 2002 von der NASA veröffentliche Foto zeigt  die Karibik und Kuba (unten),  (picture alliance / dpa / epa afp Nasa)
Das Meer mit der Insel Kuba aus dem Weltraum fotografiert. (picture alliance / dpa / epa afp Nasa)

Erdöl und Erdgas werden schon seit über 50 Jahren offshore gefördert. Steigende Rohstoffpreise lenken den Blick jetzt auch auf die anderen Bodenschätze am Meeresgrund: Energiereiche Methanhydrate sowie wertvolle Metalle in Manganknollen stehen hoch im Kurs.

Wahre Schätze liegen auf dem Grund der Meere und Ozeane. Neue Technik hilft sie zu erschließen. Energiereiche Methanhydrate sowie wertvolle Metalle in Manganknollen und Massivsulfiden stehen ganz oben auf der Liste der Geologen. Die Vorräte sind riesig, doch viele Fragen sind noch offen.

Wo genau befinden sich lohnende Vorkommen? Mit welcher Technik können sie erschlossen werden? Welche Regeln sollen dabei gelten? Wer überwacht ihre Einhaltung in internationalen Gewässern fern jeder Küste? Und wie können Umweltkatastrophen verhindert werden? Weltweit wird nach Antworten gesucht.

Mehr zum Thema:

Meeresforschung - Manganknollen statt Tiefseetiere
(Deutschlandfunk, Forschung aktuell, 15.01.2015)

Meeresforschung - Bedrohte Schatzkammer - Die Geheimnisse der Tiefsee
(Deutschlandradio Kultur, Im Gespräch, 06.09.2014)

Zeitfragen

Bienensterben Milbe verbreitet tödliches Virus
Die Imkerin Erika Mayr hält mit Schutzhelm Bienenwaben hoch (Deutschlandradio / Gerhard Richter)

Das massive Sterben unter Bienen hat Forscher jahrelang vor Rätsel gestellt - bis eine Milbe als Hauptschuldige identifiziert wurde. Rasend schnell verbreitet sich der zerstörerische Parasit unter Bienen. Aber Wissenschaftler züchten Varroa-Resistente Exemplare. Mehr

AppellFür mehr Vernunft in "postfaktischen" Zeiten
Johano Strasser, ehemaliger Chef des deutschen PEN (picture alliance/dpa/Uwe Zucchi)

Wir leben – so heißt es neuerdings – in "postfaktischen" Zeiten. Aber was bedeutet das eigentlich: Irrationalität und Unvernunft als politische Alternative? Für den Schriftsteller Johano Strasser ist das ein schwer erträglicher Zustand.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur