Seit 12:30 Uhr Die Reportage
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 12:30 Uhr Die Reportage
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 24.11.2010

Begegnung im Mittelmeer

Das Stück "SOS für Human Rights" am Berliner Grips Theater

Flüchtlinge im Hafen von Lampedusa (AP)
Flüchtlinge im Hafen von Lampedusa (AP)

Drei Jugendliche müssen aus ihren Heimatländern fliehen, auf dem Weg nach Europa erleiden sie Schiffbruch. In Berlin feierte das Stück um Rassismus und die Festung Europa von Susanne Lipp nun Premiere am Grips Theater.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch mit Susanne Lipp:

(...)

Eckhard Roelcke: Ist das ein konkretes Schicksal als Vorbild?

Susanne Lipp: Ja und nein. Also wir haben viele konkrete Schicksale, die wir von den 'Jugendlichen ohne Grenzen' bekommen haben, mündlich und schriftlich, haben wir sozusagen einfließen lassen und zusammengeschmolzen zu drei exemplarischen Schicksalen.

Roelcke: Diese drei jungen Menschen auf dem Weg nach Europa - die treffen aufeinander. Wie begegnen die sich denn?

Lipp: Die begegnen sich auf einer Rettungsplattform im Mittelmeer. Diese Plattform ist allerdings, wie sich am Ende herausstellen wird, eine Illusion. (...)

Hören Sie das vollständige Gespräch mit Susanne Lipp als mp3-Audio.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsWer stiehlt den Karnevalisten die Show?
NPD, AfD, Pegida, Neonazis, Salafisten als demokratiefressende Krake: Motivwagen beim Kölner Rosenmontagsumzug. (dpa/picture alliance/Oliver Berg)

Die "FAS" sorgt sich um den Karneval. Schuld am Niedergang dieses Kulturguts sei die AfD: "Falsche Biedermänner wie Alexander Gauland, Funkenmariechen wie Frauke Petry oder ein entlaufener Steißtrommler wie Björn Höcke sorgen jetzt für ganzjähriges Narrentreiben."Mehr

weitere Beiträge

Fazit

KontrollmechanismenDer überwachende Blick
Fünf Videokameras hängen in Duisburg an einem Laternenpfahl. (pa/dpa/Weihrauch)

Ob Videokontrolle oder Selfies in den sozialen Medien - unser Alltagsleben wird beobachtet wie nie zuvor. Wie sich daraus eine allumfassende Kontrolle entwickelt hat, das analysieren Künstler in drei Ausstellungen der C/O Galerie und des Fotomuseums in Berlin.Mehr

Kunstaktion verbotenGericht schützt Ehrenmal für NS-Verbrecher
Der Aktionskünstler Wolfram Kastner vor Beginn seines Prozesses im Landgericht in München. Er zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General A. Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee zu sehen ist. Kastner hatte das Denkmal unter anderem mit einer Hinweistafel mit der Aufschrift "Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher" und roter Farbe als Symbol für das von ihm vergossene Blut versehen. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Auf der Insel Frauenchiemsee in Bayern ehrt ein Grabmal den NS-Kriegsverbrecher und Generaloberst unter Hitler, Alfred Jodl. Der Künstler Wolfram Kastner wollte darauf aufmerksam machen, bemalte das Grab und manipulierte es. Ein Gericht verurteilte ihn dafür nun mit einer Geldstrafe. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur