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Tonart | Beitrag vom 04.08.2014

Beatsteaks"Das ist ein bisschen wie in einer Ehe"

Die Berliner Rocker über ihr neues Album und 20 Jahre Bandgeschichte

Moderation: Mathias Mauersberger

Die Beatsteaks-Gitarristen Peter Baumann (l.) und Bernd Kurtzke (r.) mit Moderator Matthias Mauersberger (m.) (Deutschlandradio / Torben Waleczek)
Die Beatsteaks-Gitarristen Peter Baumann (l.) und Bernd Kurtzke (r.) mit "Tonart"-Moderator Mathias Mauersberger (M.) (Deutschlandradio / Torben Waleczek)

Seit fast 20 Jahren stehen die Musiker der Beatsteaks bereits auf der Bühne. Wie man es schafft, über einen so langen Zeitraum erfolgreich, immer frisch im Kopf und offen für neue Ideen zu bleiben, erzählen die Bandmitglieder Peter Baumann und Bernd Kurtzke.

Als sich die Beatsteaks 1996 plötzlich im Vorprogramm der legendären Sex Pistols wiederfanden, hatten die Mitglieder der Berliner Rockband erst ein paar Mal überhaupt gemeinsam auf einer Bühne gestanden. Inzwischen kann die Band sieben Alben vorweisen, gerade ist das neueste unter dem schlichten Titel "Beatsteaks" veröffentlicht worden. Die Beatsteaks haben zahlreiche Musikpreise abgeräumt - und gehören damit zu Deutschlands erfolgreichsten Rockern.

Wie man es schafft, fast 20 Jahre zusammen zu bleiben, ohne sich irgendwann die Köpfe einzuschlagen, erklären die Bandmitglieder Peter Baumann und Bernd Kurtzke so: "Das ist ein bisschen wie in einer Ehe: Da weiß man, es gibt nicht nur gute Zeiten, da muss man durch. Und da kommt man mit einem dicken Kopf nicht durch. Man muss irgendwann anfangen konstruktiv zu werden - man muss viel reflektieren:"

Nervös seien sie vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums nicht gewesen, "weil wir die Musik gemacht haben, die wir gut finden. Und immer noch zu jedem Ton und jedem Wort stehen können, das wir vor einem Vierteljahr gemacht haben. Was die Leute dazu sagen? Da hatten wir sowieso nie eine übersteigerte Erwartungshaltung". Wenn man anfange, darüber nachzudenken, wem man alles mit seiner Musik gefallen wolle oder wen man damit vor den Kopf stoßen könne, komme man "in Teufels Küche - dann ist man ja gelähmt, dann kann man gleich die Gitarre in die Ecke stellen."

Immer nur das Gleiche zu machen, sei ihnen zu langweilig, sagt Peter Baumann. Dem Punk, mit dem sie ursprünglich gestartet seien, fühle die Band sich zwar immer noch verbunden. Es seien jedoch neue Ideen und Einflüsse dazu gekommen.

"Beatsteaks" ist am 1. August erschienen. Darauf zu hören sind insgesamt elf Songs in rund 32 Minuten; produziert wurde das Album erneut von Moses Schneider, der nun bereits fünf der sieben Platten begleitet hat.

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