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Feiertag / Archiv | Beitrag vom 11.08.2013

"Barmherzigkeit und nochmal Barmherzigkeit!"

Warum der neue Papst und die alte Tugend der Barmherzigkeit so gut in die Zeit passen

Von Ute Eberl, Berlin

Papst Franziskus begrüßt die Menschen in der Varginha Favela in Rio de Janeiro. (picture alliance / dpa / Sebastiao Moreira)
Papst Franziskus begrüßt die Menschen in der Varginha Favela in Rio de Janeiro. (picture alliance / dpa / Sebastiao Moreira)

Barmherzigkeit ist eine Tugend. Noch mehr: Barmherzigkeit ist der Kern der christlichen Botschaft, so Papst Franziskus in seiner ersten öffentlichen Predigt. Im alltäglichen Sprachgebrauch klingt das Wörtchen 'barmherzig' altmodisch. In einem Sozialstaat scheint es fast überflüssig. Der Papst bleibt dabei: Barmherzigkeit und nochmals Barmherzigkeit, wenn Ihr die Welt ändern wollt!

'Ich muss wieder abreisen,' sagt er immer wieder. Nicht, dass ihm die römische Luft nicht behagen würde. Aber die von Buenos Aires fehlt ihm doch: die seiner "Esposa", seiner "Ehefrau", wie er verschmitzt und liebevoll seine Diözese nennt.

Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires, stattete Rom meist nur Blitzbesuche ab. Und wollte dann schnell wieder nach Hause. Heute ist das anders. Denn heute heißt Kardinal Bergoglio nicht mehr Kardinal Bergoglio, sondern Papst Franziskus. Wohnort: Vatikan, mitten in Rom.

Vor sechs Jahren, in der Zeit seiner Blitzbesuche, hat ihn eine Ischiasnerv-Entzündung gezwungen, seinen Aufenthalt in der Ewigen Stadt zu verlängern. Allerdings im Bett. Und er musste genau jenen Termin absagen, weshalb er den Ozean überquert hatte.

Bergoglio hatte vor, in Rom vom Treffen der lateinamerikanischen Bischöfe in Aparecida zu berichten. Aber nicht nur ein Sachbericht sollte es sein. Er wollte Papst Benedikt und seinen Kardinalskollegen in die Ohren rufen, was die Kirche für die Zukunft am meisten braucht: Barmherzigkeit und nochmal Barmherzigkeit! Habt keine Angst vor der Zärtlichkeit Gottes!

Worte, die unter die Haut gehen

Gewaltige Worte, die unter die Haut gehen! Aber wie gesagt - vor sechs Jahren hat ihm der Ischias einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er musste samt Manuskript unverrichteter Dinge wieder nach Hause reisen.

Jetzt - als Papst Franziskus - hat er aber nachgelegt, und zwar kräftig. Die Kurzfassung seiner ersten öffentlichen Predigt als Papst lautet: "Barmherzigkeit und nochmal Barmherzigkeit! Lasst Euch von der Zärtlichkeit Gottes umarmen!"

Da rumpelt es ordentlich in den Christenherzen. Der neue Papst aus Argentinien, 'der Papst vom anderen Ende der Welt', wie er sich selbst nennt, bringt neue Töne ins Schwingen - und bei seinen Zuhörern zum Klingen. Barmherzigkeit und nochmal Barmherzigkeit! Zärtlichkeit Gottes! Diese Melodie war lange nicht aus Rom vernommen worden.

Auch bei den Bischöfen und Priestern seiner Kirche dürfte es rumpeln. Denen sagte er, sie sollten sich "nicht lächerlich machen und der Kirche schaden, indem sie dem Geld und der Karriere folgen".

Seine Zuhörer bittet Franziskus: "Betet für uns Hirten, dass wir arm bleiben, demütig, milde, im Dienst am Volk." An anderer Stelle drückte er es ganz direkt aus: "Der Hirte muss riechen nach seinen Schafen." Den Nachsatz verkniff sich Franziskus, aber jeder konnte ihn sich denken: "Der Hirte muss riechen nach seinen Schafen - und nicht nach Weihrauch."

Der neu gewählte Papst aus Argentinien hat sich für den Namen Franziskus entschieden. Den Anstoß dazu hat ihm sein Freund, Kardinal Claudio Hummes aus Brasilien gegeben. Der hat ihn - gleich nachdem Bergoglio zum Papst gewählt wurde - umarmt und ins Ohr geflüstert: "Vergiss die Armen nicht!" Verschwunden sind seitdem aus den Gottesdiensten die 'Gardinen', jene Chorröcke der päpstlichen Assistenten, die fast nur aus Spitze bestehen. Und er selbst bleibt am liebsten bei seinem eigenen schlichten Messgewand, das er im Koffer aus Buenos Aires mitgebracht hat.

Eine arme Kirche will er, eine arme Kirche, die für die Armen da ist. Und er macht ernst: Franziskus will die katholische Kirche tatsächlich umkrempeln, nicht nur in reinen Stilfragen. Mit der skandalträchtigen Vatikanbank fängt er an. Bis Oktober will Franziskus sich Klarheit verschaffen und entscheiden, wie und ob das kirchliche Geldinstitut künftig seine Finanzaufgaben in Einklang mit dem Auftrag der Kirche wahrnehmen kann.

Für die Reform in den eigenen Reihen hat er bereits einen Beraterstab eingesetzt. Der soll ihn bei der Neugestaltung der Kirchenspitze unterstützen. "Habt keine Angst" - wird er nicht müde zu werben - "habt keine Angst, veraltete Strukturen, die uns gefangen halten, loszuwerden".

Sein Name steht für die Tugend der Demut

Neue Töne sind das, ein neuer Takt - welches Lied wohl daraus wird? Der Heilige Franziskus von Assisi, sein Namensvetter, steht für die Tugend der Demut, der Bescheidenheit und der Barmherzigkeit. Verankert in der Liebe zu Jesus Christus. Unser neuer Papst aus Argentinien bekennt im März, vier Tage nach seiner Wahl: "Für mich, ich sage das in aller Bescheidenheit, ist die Barmherzigkeit die stärkste Botschaft des Herrn".

"Barmherzigkeit und nochmal Barmherzigkeit" - Als der Papst, damals noch als Kardinal, gebeten wurde, genauer zu erklären, wie er das mit der Barmherzigkeit meint, hat er nicht den Katechismus gezückt. Er hat eine Geschichte aus der Bibel erzählt. Auf seine sehr eigene Weise. Es ist die Geschichte vom Propheten Jonas und der Stadt Ninive:

"Für Jonas war alles klar. Er hatte klare Vorstellungen, was Gott betrifft, und auch darüber, was gut und was böse war. Darüber, was Gott macht und was er will, wer die Gläubigen des Bundes waren und wer dagegen außerhalb des Bundes stand. Er hatte das Rezept dafür, wie man ein guter Prophet war.

Gott brach wie ein Wirbelsturm in sein Leben ein. Er schickte ihn nach Ninive. Ninive ist das Symbol für alle Getrennten und Verlorenen, für alle Peripherien der Menschheit. Für alle, die außerhalb, die fern stehen. Jonas sah, dass die ihm übertragene Aufgabe lediglich die war, all diesen Menschen zu sagen, dass die Arme Gottes noch immer weit offen waren, dass Gott da war, sie geduldig erwartete, um sie mit Seiner Vergebung zu heilen und mit Seiner Zärtlichkeit zu nähren. Nur dazu hatte ihn Gott ausgesandt.

Er schickte ihn nach Ninive. Jonas aber flüchtete in die entgegengesetzte Richtung, nach Tarsis.

Jonas floh nicht vor einer schwierigen Sendung. Nein. Das, wovor er floh, war nicht so sehr Ninive, sondern vielmehr die unermessliche Liebe Gottes zu den Menschen. Das war es, was nicht in seine Pläne passte. Gott ist einmal gekommen … "und für den Rest werde ich sorgen": hatte sich Jonas gesagt. Er wollte die Dinge auf seine Weise machen, wollte alles selbst in die Hand nehmen. Seine Starrköpfigkeit machte ihn zum Gefangenen seiner strukturierten Urteile, seiner vorgefassten Methoden, seiner korrekten Meinungen. Er hatte seine Seele mit dem Stacheldrahtzaun dieser Gewissheiten abgegrenzt. ... Jonas wusste nicht mehr, dass Gott sein Volk mit dem Herzen eines Vaters führt."


Barmherzigkeit und nochmal Barmherzigkeit - für den Propheten Jonas ist das einfach eine Nummer zu groß. Er kann nicht glauben, dass Gott gerade die Abtrünnigen in Ninive so sehr liebt und sie mit Zärtlichkeit umarmen will. Denn so ganz ohne waren die in Ninive ja wirklich nicht. Ihre Schlechtigkeit ist bis zu Gott gedrungen, heißt es in der Bibel. Die in Ninive kannten auch die zehn Gebote - aber anscheinend haben sie sich darüber hinweggesetzt. Und denen jetzt von der Zärtlichkeit Gottes erzählen? Das widerspricht Jonas' Gerechtigkeitssinn. Und wahrscheinlich nicht nur dem von Jonas. Was Jonas umtreibt, ist die eine Wahrheit. Diese Wahrheit besagt: ihr tut gut daran, Euch an die Gebote Gottes zu halten. Und jetzt steht eine zweite Wahrheit daneben. Diese Wahrheit heißt: lasst euch von der Zärtlichkeit Gottes umarmen! "Dies mag wie Ketzerei erscheinen " - so Papst Franziskus - " ist aber die größte aller Wahrheiten! Schwieriger als Gott zu lieben, ist sich von Gott lieben zu lassen. Ihn zärtlich sein lassen. Das ist wirklich schwierig." Darüber predigte der Papst im Juni dieses Jahres.

Sich lieben lassen - vor aller Leistung und trotz allem Mist, den man gebaut hat. Kinder können das ohne wenn und aber. Und Eltern wissen, dass zuerst die Umarmung kommt, und dann die Standpauke. Die Reihenfolge ist wichtig.

In der Bergpredigt heißt es "Selig sind die Barmherzigen!"

Im Religionsunterricht lernt man schon früh, dass Gott barmherzig ist. Es gehen dann etliche Jahre ins Land bis ins Herz einsickert, dass 'barmherzig' nicht nur eine Beschreibung Gottes ist, sondern dass da ein Imperativ dahintersteckt: so wie Gott barmherzig ist, so sollt auch ihr barmherzig sein! Bei Jesus bekommen die Barmherzigen sogar einen ganz besonderen Platz. In der Bergpredigt im Matthäus-Evangelium sagt er: Selig sind die Barmherzigen!

"Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen. Ich war nackt , und ihr habt mir Kleidung gegeben. Ich war krank, und ihr habt mich besucht. Ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.. ... Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mt.25,35 ff)

Selig sind die Barmherzigen. Vertraute Worte sind das. In einem Christenleben hat man sich an sie gewöhnt, vielleicht sogar zu sehr gewöhnt. Als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt, dass die Barmherzigen selig sind. Eigentlich müsste man vom Sofa aufspringen und rufen: Halt! Die geläufige Erfahrung ist doch eine ganz andere. Die geläufige Erfahrung heißt: die Barmherzigen sind immer die Dummen!

Und gleich nochmal müsste man aufspringen und rufen: Halt! Was Jesus da sagt, ist absolut revolutionär!

Man muss kein gläubiger Christ sein, um die utopische Radikalität dieser Forderung zu erkennen. Auch wenn die Christen ihr nicht immer gerecht wurden und werden.

Barmherzigkeit ist grundlose, nicht verrechenbare Zuwendung.

In unserer Gesellschaft haben wir uns darauf verständigt, uns eher auf Gerechtigkeit als auf Barmherzigkeit zu verlassen. Gesetz um Gesetz wird verabschiedet, und Zuständigkeiten werden in Verfahrensordnungen festgeschrieben. Und das alles, um das Zusammenleben gerechter zu machen. Nicht nur gerecht, sondern auch sozial verträglich. Unsere Vorfahren haben hart dafür gestritten. Ich bin dafür dankbar. Ich bin froh in einem Land zu leben, in dem ich zum Arzt gehen kann, wenn ich krank bin, und ich bin froh um unsere sozialen Netzte, auch wenn es da noch Löcher gibt. Die Komplexität unserer Gesellschaft bringt es dann automatisch mit sich, dass immer mehr ausdifferenziert wird, wer genau wofür zuständig ist. Für den Kranken ist der Arzt zuständig, für das ungeschützte Kind das Jugendamt, für den Armen die Sozialbehörde, für die bettlägerige Nachbarin mit Pflegestufe II der Pflegedienst.

Das ist die eine Seite.

Es gibt noch eine andere Seite: Die hohe Errungenschaft unserer sozialen Zuständigkeiten, auf die wir zurecht stolz sein können, bringt möglicherweise eine Schattenseite mit sich.

Wenn jemand zuständig ist, betrifft mich die Not des Anderen nicht mehr, sie ist nicht mehr meine Sache. Ja es könnte sein, dass sich in unserem Kopf - vielleicht sogar bis in unser Herz hinein - etwas durch unseren gut organisierten Sozialstaat verändert hat: wir zahlen Steuern, Krankenversicherung und und und - und wir ermöglichen damit Solidarität und Gerechtigkeit. Braucht es dann noch Barmherzigkeit? Brauchen wir dann noch ein empfindliches Herz für unseren Mitmenschen? Oder schadet Barmherzigkeit vielleicht sogar - wie so mancher Sozialstratege meint -, weil sie unser ausgeklügeltes soziales Gefüge durcheinanderbringt?

Ich nehme Sie jetzt zwei Minuten mit nach Berlin in einen vollbesetzten Bus.

Barmherzig handeln - ohne Auftrag

Der Bus steht in Berlin-Steglitz, in der Schlossstraße. Eine belebte Einkaufsstraße. Ich sitze auch drin. Der Bus soll gleich abfahren, die Türen sind schon geschlossen. Auf der Schlosstrasse fahren die Autos sehr langsam, eine Ampel folgt auf die andere und es ist wie immer viel Verkehr. Eingekeilt im Bus zwischen einem Zwillingskinderwagen und dem Gepäck einer Reisegruppe werde ich Zuschauerin. Auf der Straße drängt sich ein hilflos wirkender Mann durch die wartenden Autos. Zwischen zwei PKWs macht er Halt. Er schiebt sich die Hose hinunter und uriniert auf die Straße. Und bleibt dann einfach stehen - mitten zwischen den Autos. Die Hose hängt ihm zwischen den Beinen. Er rudert mit den Armen, kann seine Hose nicht hochziehen. Begleitet wird er vom Hupkonzert der Autos. Auch die Aufmerksamkeit der Menschen im Bus zieht das Geschehen auf sich.

'So eine Sauerei' heißt es auf der einen Seite, ‚das gehört sich doch nicht, ist denn keiner vom Ordnungsamt in der Nähe.‘ Auf der anderen: 'Ja, warum hilft denn dem keiner, der ist doch verwirrt! Machen sie die Bustür nochmal auf, dem muss man doch helfen!‘ Und noch einer: 'Jetzt warten sie doch erst mal ab, der wird sich schon selber helfen!' Mein Bus fährt langsam an und rollt zehn Meter weiter zur nächsten Ampel. Mittlerweile hat sich am Straßenrand eine feixende Gruppe versammelt und grölt dem Mann etwas zu. Die Stimmung wirkt aufgeheizt. Mir wird es heiß und kalt gleichzeitig. Ich sehe noch, wie eine alte Dame resolut auf den hilflosen Mann zugeht, ihm ihren Stock in die Hand drückt und ins Gesicht schaut. Sie packt seine Hose und zieht sie hoch. Dann holt sie sich ihren Stock wieder und schiebt den Mann Richtung Bürgersteig. Die Ampel schaltet auf grün, mein Bus fährt los. Die Busgespräche gehen weiter.

Mir ist diese Szene auf der Schlossstraße noch sehr präsent. Der hilflos wirkende Mann mitten auf der Straße und die vielen Menschen am Straßenrand. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, stünde ich da am Straßenrand. Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung der alten Dame. Sie hat nicht gefragt, wer zuständig ist, sie hat gehandelt. Ihre Geste hatte etwas Schönes, etwas Selbstverständliches.

Die Stimmen im Bus waren geteilt, bösartig waren sie nicht. Alle haben sich berühren lassen von dem Geschehen, jeder auf seine Weise. Der Ruf nach jemandem, der da jetzt zuständig sein muss, war genau so laut wie die Ansage: ich will dem Hilflosen helfen.

Die meisten Menschen kennen wohl die zwei Herzen in einer Brust, die in einen Zwiestreit geraten können.

Die eine Seite sagt: Ich bin zuständig, meine Mitmenschlichkeit ist hier gefragt. Die andere Seite sagt: Ich bin's nicht. Andere sind es. Welche, die für's Helfen ausgebildet sind, die dafür bezahlt werden. Ja, - auch mit meinen Steuergeldern. Schließlich haben wir das in unserer Gesellschaft so geregelt. Möglicherweise gibt es sogar noch ein dritte Seite: eine, die ganz müde und vom Leben enttäuscht meint: jeder muss für sich selbst sorgen.

Welche Seite den Zwiestreit gewinnt, das liegt bei mir. Ich kann die eine wie die andere Seite in mir füttern und nähren.

Ich glaube, genau deshalb wird unser neuer Papst nicht müde, die alte Tugend der Barmherzigkeit so vehement zu betonen. Weil es passieren kann, dass in unserer modernen Gesellschaft die Barmherzigkeit ins Vergessen gerät. Oder - um im Bild zu bleiben - in unseren Herzen unterernährt ist. Wir füttern die barmherzige Seite unseres Herzens zu wenig.

'Barmherzigkeit und nochmal Barmherzigkeit! Habt keine Angst vor der Zärtlichkeit Gottes', eine alte Melodie im neuen Gewand kommt aus Rom. Liebenswürdig, kräftig und einladend klingt sie.

Und deshalb bekommt das letzte Wort jetzt auch Papst Franziskus: "Auch wenn wir Sünder sind", sagt er, "für Gott sind wir keine Nummern. Wir sind ihm wichtig, ja wir sind das Wichtigste, das er hat. Lasst Euch von seiner Zärtlichkeit umarmen."


Musik und Literatur dieser Sendung:

• CD: Gidon Kremer. Hommage a PIAZOLLA, Nonesuch Records, Warner Music Group Company, 1996

• CD: Quadro Nuevo. CinePassion, Skip Records GmbH, 2000,

• Vatican.va/holy_father/francesco/homilies/2013/index_ge.htm

• Vatican.va/holy_father/francesco/cotidie/2013/index_ge.htm

• Interview mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio von Stefania Falasca
www.30giorni.it/articoli_id_16590_l5.htm

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag hat der katholische Senderbeauftragte für Deutschlandradio Kultur, Pfarrer Lutz Nehk.

Feiertag

Bei den Dresdner Kapellknaben zu HauseVerkündigung direkt ins Herz
Die Dresdner Kapellknaben stehen am 19.12.2013 in der Staatskanzlei in Dresden (Sachsen) beim Adventssingen nebeneinander. Foto: Sebastian Kahnert/dpa | (dpa-Zentralbild/Sebastian Kahnert)

"Wer singt, betet doppelt", sagt Augustinus. Die Dresdner Kapellknaben folgen diesem Rat seit mehr als 300 Jahren. An Sonn- und Feiertagen erklingt ihr Gotteslob in der Dresdner Kathedrale, der einstigen Hofkirche. Durch seinen exzellenten Gesang schaffte es der Knabenchor sogar auf die Welterbeliste. Ebenso gepflegt wird ein christliches Gemeinschaftsleben, das Kinder und Jugendliche nachhaltig prägt. Ein Porträt.Mehr

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