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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 16.01.2013

Barbara, Göttingen

Die Geschichte einer französisch-deutschen Annäherung

Von Ralf Bei der Kellen und Susanne von Schenck

Die französische Chansonsängerin Barbara im Jahr 1969. Berühmt wurde die als Monique Andree Serf geborene Sängerin durch ihr Lied "Göttingen".
Die französische Chansonsängerin Barbara im Jahr 1969. Berühmt wurde die als Monique Andree Serf geborene Sängerin durch ihr Lied "Göttingen". (picture alliance / dpa / AFP)

Am 22. Januar 1963 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und Frankreich offiziell Freundschaft. Der Elysée-Vertrag, den Charles de Gaulle und Konrad Adenauer unterzeichneten, begründete die deutsch-französische Zusammenarbeit auf staatlicher Ebene. Die Annäherung auf privater Ebene war nach den Schrecken der Vergangenheit mindestens ebenso schwierig.

Ein bewegendes Beispiel einer französisch-deutschen Annäherung gehört heute zur gemeinsamen Kulturgeschichte: das Lied "Göttingen", das die Chansonsängerin Barbara berühmt machte.

Die Sängerin, die in Deutschland eigentlich nicht auftreten wollte, ließ sich zu einem Konzert im Jungen Theater in Göttingen überreden. Der Abend inspirierte sie zu der Liebeserklärung an die Stadt.

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