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Bankersmahlzeit

Von Christoph Güsken

Die Mitspieler entscheiden online über Leben und Tod.
Die Mitspieler entscheiden online über Leben und Tod. (picture alliance / dpa - Tim Brakemeier)

Sobeck ist ein skrupelloser Banker, der mit Lebensmitteln erfolgreich spekuliert. Privat sieht es anders aus, seine Frau hat ein Verhältnis und Sohn Freddy ist nicht sehr leistungsbereit.

Gerd Sobeck muss zur Arbeit. Er ist schon in der Tür, als er von seiner Frau Debbie erfährt, dass schon wieder ein anonymes Paket angekommen ist. Dieses enthält Reis, das letzte war mit Kakao gefüllt. In der Tiefgarage lauert ihm eine Frau auf und schlägt ihn bewusstlos.

Als er zu sich kommt, liegt er in Ketten, über ihm eine Webcam. Die junge Frau, sie nennt sich Tarantula, teilt ihm mit, dass es im Internet ein Spiel namens "Bankersmahlzeit" geben wird. Sobeck ist nun Handelsobjekt, seine Chancen schwinden, wenn die Mitspieler nicht auf sein Überleben wetten, sondern auf seinen Tod.


Regie: Christoph Pragua
Mit: Effi Rabsilber, Anja Herden, Michael Brandner u.v.a.
Ton: Matthias Fischenich
Produktion: WDR 2012
Länge: 53"54


Christoph Güsken, geboren 1958 in Mönchengladbach, lebt in Münster. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Krimis um das Detektivgespann Bernie Kittel und Henk Voss. Deutschlandradio Kultur produzierte 2004 "Blaubarts Gärtner"

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