Freitag, 31. Oktober 2014MEZ23:53 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSein und Online
Ein Internetnutzer hat ein Tablet auf dem Schoß, darauf ist eine Facebook-Illustration zu sehen. Seine Beine sind über eine Sofalehne geschwungen. 

Im Computer gibt es keine große Pause wie im Theater: Der Besucherschwund der Analog-Bühnen beschäftigt heute mehrere Feuilletonisten. Sind Twitter und Facebook schuld oder gar die "Blogwarte", von denen einer schreibt? Mehr

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Fazit

Elaine SturtevantDie Crazy Cat ihrer Generation
Die Künstlerin Elaine Sturtevant posiert am 04.06.2011 in Venedig bei der Eröffnung der 54.Kunstbiennale Venedig vor der Preisverleihung für die Fotografen.

Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt zeigt das grafische Werk Elaine Sturtevants - einschließlich 80 bisher noch nicht veröffentlichter Zeichnungen. Für Kurator Mario Kramer war die Künstlerin ein Augenöffner.Mehr

Goethe 2.0Das Leben eines Universalgenies digital
Auf dem Bild "Goethe in der römischen Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein liegt Goethe hingebettet vor einer italienischen Landschaft

Es ist eines der größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik: "Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica", nennt es sich. Wird der moderne Mensch den alten Dichter durch die digitalen Medien besser verstehen? Mehr

Filme der WocheSolidarität in den 80ern und heute
Die belgischen Brüder Jean-Pierre (l) and Luc Dardenne (r) bei der Vorstellung ihres Films "Zwei Tage, eine Nacht" beim Valladolid International Film Festival in Spanien, aufgenommen am 18.10.2014

Engagement, Kooperation und Mitgefühl auf der Leinwand: Das mitreißende britische Sozialdrama "Pride" punktet mit Spaß und Pointen; "Zwei Tage, eine Nacht" der Gebrüder Dardenne zeigt den Kampf einer Angeschlagenen in einem Klima sozialer Kälte.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 22.06.2013

Bachmann-Wettbewerb bedroht

Jury-Vorsitzender Spinnen kann sich den Preis auch ohne ORF und Klagenfurt vorstellen

Spinnen: "Das deutsche Pokalendspiel hat auch schon mal woanders stattgefunden."
Spinnen: "Das deutsche Pokalendspiel hat auch schon mal woanders stattgefunden." (picture alliance / dpa)

Der Jury-Vorsitzende des Bachmann-Wettbewerbs, Burkhard Spinnen, hat an den ORF appelliert, seine Ausstiegsentscheidung zu überdenken. Spinnen sagte, wenn der ORF aussteige, wäre der Wettbewerb in seiner jetzigen Form am Ende. Spinnen sprach von einem "Kapitel in einer sparpolitischen Debatte", das "niemand außer den tief Involvierten wirklich versteht".

Einen Bachmann-Wettbewerb ohne ORF und Klagenfurt kann sich Spinnen aber vorstellen: "Das deutsche Pokalendspiel, das seit vielen Jahren in Berlin stattfindet, hat auch schon mal woanders stattgefunden, und wenn der DFB sagt, es findet jetzt in Paderborn oder in Mönchengladbach statt, dann ist es immer noch das DFB-Pokalendspiel."

Es sei traurig, dass der nun anstehende Wettbewerb "völlig überschattet" von der Ankündigung des ORF sei, sich danach zurückzuziehen, betonte Spinnen: "Es wird wahrscheinlich in der Hauptsache über den Wettbewerb und seinen Erhalt oder Nichterhalt gesprochen und wesentlich weniger über die Texte."

Die 14 Autoren müssten jetzt damit klarkommen, dass "auf ihrer Feier" etwas Anderes verhandelt werde. "Das finde ich ungemein schade", sagte er. Den Wettbewerb selbst verteidigte er gegen Kritik: Es gehe hier um einen der renommiertesten deutschsprachigen Nachwuchspreise. Das Besondere an ihm sei, dass er auf "fast diktatorische Art und Weise" transparent sei, so Spinnen.

Sie können das vollständige Gespräch mindestens bis zum 24.11.2013 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Mehr bei deutschlandradio.de

Externe Links:

Internetseite des Bachmann-Wettbewerbs