Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 08.01.2012

Ausgeblendet

Die Gefangenen von Guantánamo Bay

Von Katja Schlesinger

Ein vom US-Verteidigungsministerium herausgegebenes Foto zeigt US-Soldaten und Gefangene auf der Marinebasis Guantanamo Bay. (AP)
Ein vom US-Verteidigungsministerium herausgegebenes Foto zeigt US-Soldaten und Gefangene auf der Marinebasis Guantanamo Bay. (AP)

Am kommenden Mittwoch, am 11. Januar, jährt sich schon zum 10. Mal der Tag, an dem die ersten Terror-Verdächtigen nach Guantánamo Bay gebracht wurden. Dabei sollte es die Gefängnisse auf der US-amerikanischen Militärbasis eigentlich schon lange nicht mehr geben.

Präsident Obama hatte versprochen, sie zu schließen. Aber 171 Gefangene sind in Guantánamo Bay immer noch eingesperrt. Die Hälfte von ihnen ist seit Jahren zur Freilassung bestimmt. Weil der Kongress aber keine Gelder für Gefangenentransporte bewilligt, müssen sie dort ausharren.

Reporterin Katja Schlesinger war vier Tage in Guantánamo Bay. Dort hinzukommen, war einfacher als sie dachte. Eine E-Mail ans Militär, einige Unterschriften unter Militärregeln, und schon konnte der Flug gebucht werden. Sie war die einzige Journalistin auf der Basis, und sie war ständig bewacht von Militärleuten. Eine gewöhnungsbedürftige Situation auf einer ganz und gar bizarren Reise.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Die Reportage

Magenoperationen bei JugendlichenZu früh zu dick
Ein Big Mac auf einer Personenwaage / Symbolbild Übergewicht (picture-alliance/ dpa)

Maria wollte endlich runter von ihren 133 Kilo. Doch Diäten und Kuren halfen nichts bei dem 15-jährigen Mädchen. So fiel der Entschluss für die Operation der Magenverkleinerung. Annegret Faber hat Maria seit 2014 auf ihrem mühsamen Weg in ein anderes Leben begleitet. Mehr

Olympische SpieleTurmspringerinnen wollen nach Rio
Talisa Lemke und Kieu Duong vor dem Sprung vom 10-Meter-Turm (Foto: Klaus Schirmer)

Seit sie ein Kind war, hat die deutsche Wasserspringerin My Phan für Olympia trainiert: 18 Jahre lang, teils täglich sechs Stunden, sechs Tage die Woche. Qualifiziert hat sie sich am Ende für Rio nicht. Unser Reporter hat My und ihre Trainingsgruppe sechs Jahre lang begleitet.Mehr

BildungschancenFörderschule – und was kommt dann?
Die Schülerin Ümmi mit grünem Kopftuch und -schmuck bei der Abschlussfeier (Elin Rosteck)

Martin-Köllen-Förderschule in Köln: Für Nex und Ümmi geht die Schulzeit zuende. Reporterin Elin Rosteck begleitet sie und ihre Mitschüler in den letzten Schulwochen und in ihren Praktika. Ihr Abschluss ist auf dem Arbeitsmarkt kaum etwas wert. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur