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Religionen

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Aus der jüdischen Welt

Sendung vom 28.08.2015

Restauriertes LebenSynagoge im Freilandmuseum

Die alte jüdische Synagoge in Allersheim wir präpariert für den Umzug ins Museum (dpa / picture alliance / David Ebener)

Die ehemalige Synagoge von Allersheim wird neu belebt: Denkmalschützer und Museumsfachleute tummeln sich um das Gebäude, das einst der Jüdischen Gemeinde gehörte. Juden lebten dort bereits seit dem 16. Jahrhundert. Jetzt kommt die Synagoge ins Museum.

Teilnehmer des Alfama Festivals bei einer Vorstellung in Lissabon (dpa / picture alliance / Jose Sena Goulao)

Noëmi Waysfeld neues AlbumZum Fado über Umwege

Vor drei Jahren vertonte Noëmi Waysfeld für ihr Debütalbum "Kalyma" Lieder russischer Gulag-Gefangener. Auf ihrem nun erschienen "Alfama" singt sie Fado, Fado auf jiddisch. Es war ein Konzert in ihrer Heimatstadt Paris, das ihre Leidenschaft für den Fado entfachte.

Bewacht von einem deutschen Soldaten stehen Bewohner des Warschauer Ghettos mit erhobenen Armen in einem Innenhof. (dpa)

Renten für polnische Ghetto-Arbeiter Späte Genugtuung

Viele Jahre lang hat sich Deutschland um die Zahlung von Renten für polnische Ghetto-Arbeiter gedrückt. Erst seit dem 1. Juni 2015 ist das nach einer Gesetzesänderung möglich. Martin Sander schildert Schicksale und die Fallstricke der deutschen Bürokratie.

Sendung vom 21.08.2015
Blick auf Teile der ehemaligen Wüstenfestung Masada, eine der berühmtesten archäologischen Stätten Israels (dpa / picture alliance / Reinhard Kaufhold)

Jüdische GeschichteMythos Masada

Eine Festung in der Wüste steht bis heute als Symbol für die Freiheit Israels: In Masada trotzten einst jüdische Patrioten den anrückenden Römern. Am Ende trafen die Belagerten eine schicksalhafte Entscheidung.

Luftaufnahme der polnischen Hauptstadt Warschau (imago / Arnulf Hettrich)

PolenUmstrittenes Denkmal für Judenretter in Warschau

In Warschau soll ein Denkmal entstehen für Polen, die Juden vor dem Holocaust retteten. Experten kritisieren das Projekt und fürchten, die damalige zweischneidige Rolle der Polen solle übertüncht werden. Doch das Projekt hat auch Befürworter.

Sendung vom 14.08.2015
Chassiden beten am 29.9.2000 in der kleinen ukrainischen Stadt Uman in der Nähe des Grabes von Rabin Nachman, dem Gründer des Bratslav Chassidismus. (picture alliance / dpa / Sergei Supinsky)

Jüdische Musik aus ArgentinienSpiritueller Hardrock

Hartes, ohrenbetäubend lautes Heavy Metal, dazu Texte über eine Welt voller Liebe. Der Frontman der argentinischen Band Atzmus, Eliezer Barletta, ist chassidischer Jude und behauptet: "Unsere Band offenbart Gott durch ihre Musik."

Das Logo des Unternehmens "YouTube" auf einer Wand in Berlin. (picture alliance / dpa / Paul Zinken)

YouTuber Ophir KutielDer Komponist der Stunde

Der israelische Musiker Ophir Kutiel, alias "Kutiman", mixt YouTube-Videos von Musikern aus der ganzen Welt zu neuen Songs. Seine audiovisuellen Collagen haben ihm internationalen Ruhm beschert.

Sendung vom 07.08.2015
Thora-Wimpel im Berend-Lehmann-Museums, das unter dem Dach der Moses-Mendelssohn-Akademie steht. (dpa / picture alliance / Jens Wolf)

PolenAlte Kulturschätze in neuem Glanz

Ein dichtes Netz jüdischer Schtetl prägte einst die Region um die polnische Stadt Kielce. Trotz der Besetzung durch die Nazis blieben zahlreiche Synagogen erhalten. Die Restaurierung der Gotteshäuser förderte nun zahlreiche kulturelle Schätze zutage.

Die Hauptangeklagten (L-R) Hermann Göring, Rudolf Heß und Joachim von Ribbentrop auf der Anklagebank während der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesse am 13.02.1946 in Nürnberg. (picture alliance / dpa)

Nürnberger ProzesseVerfahren mit Geburtsfehler

Thomas Darnstädt beschreibt in seinem Buch die Erfolge der Nürnberger Prozesse, macht aber auch ihre Defizite deutlich. Vor allem gelingt es ihm herauszuarbeiten, warum die Kriegsverbrechen und nicht die Shoa im Zentrum des Verfahrens standen. Ein spannendes und gut lesbares Buch.

Sendung vom 31.07.2015
Alfred Bodenheimer  (picture alliance / dpa / Foto: Verlag Nagel & Kimche AG/dpa)

Alfred BodenheimerEin Religionsexperte als Krimiautor

Wer einen religiösen Ermittler sucht, der nicht Pater Brown heißt, wird bei Alfred Bodenheimer fündig. Der Leiter des Zentrums für Jüdische Studien an der Universität Basel hat zwei Krimis geschrieben, in der ein Rabbiner ermittelt.

Sendung vom 24.07.2015
Die Nachbildung eines neunarmigen Chanukkaleuchters schmückt die Wand in der Talmud-Tora-Realschule in Hamburg (dpa / picture alliance / Jens Ressing)

BaiersdorfEine jüdische Gemeinde in Franken

Nicht nur in deutschen Einrichtungen finden sich Unterlagen zu Baiersdorfer Juden, sondern in der ganzen Welt: in New York und Jerusalem ebenso wie in Frankreich. Einst gab es dort eine Barocksynagoge, eine Talmudschule und ein Rabbinerhaus.

Sendung vom 17.07.2015Sendung vom 10.07.2015
Der französische Philosoph Jacques Derrida (JOEL ROBINE / AFP)

85. Geburtstag von Jacques DerridaEin doppelter Außenseiter

Als weißer Franzose und Jude hatte Jacques Derrida während seiner Kindheit in Algerien keinen leichten Stand. Bis heute erscheine ihm das "Gefühl des Jüdischseins" zugleich "machtvoll und labil", so der französische Philosoph. Vor 85 Jahren wurde Derrida geboren.

(picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Urbane GärtnereiGemüsezucht auf kleinstem Raum

Die Musterfarm LivinGreen zeigt mitten in Tel Aviv, wie man sich in der Großstadt mit Gemüse selbst versorgen kann. Die Initiatoren des Projekts glauben: Der urbanen Gärtnerei gehört die Zukunft.

Das Jüdische Museum Rendsburg in Schleswig-Holstein. (dpa / picture alliance / Carsten Rehder)

Jüdisches Museum RendsburgMuseum zum Anfassen

Das jüdische Museum im schleswig-holsteinischen Rendsburg liegt mitten in der Provinz. Doch es ist einen Besuch wert. Die Ausstellung lädt zum Mitmachen und Lernen ein - an einem historischen Ort.

Sendung vom 03.07.2015
Ein Spieler von TuS Makkabi Berlin steht auf dem Spielfeld und hält den Ball unter dem Arm. Die Weiß-Blauen tragen auf ihrem Trikot einen verfremdeten Davidstern als Vereinswappen. (aufgenommen 2008) (picture alliance / dpa / Georg Ismar)

Maccabia Die Olympiade der Juden

Die jüdische Olympiade, Makkabiade genannt oder Makkabia, entstand in den 1930er-Jahren. Vorläufer der Makkabi-Bewegung waren die vielen jüdischen Turn- und Sportvereine. Ein Besuch im Makkabi-Museum Tel Aviv.

Sendung vom 26.06.2015
Szene von der Demonstration "Steh Auf! Nie wieder Judenhass!" vor dem Brandenburger Tor in Berlin am 14. September 2014. (imago stock & people)

Antisemitismus-StudieEin vielstimmiger Streit

Die Studie hat gut 130 Seiten, in Auftrag gegeben von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt. Titel: "Antisemitismus als Problem und Symbol". Seit Monaten wird diese Studie schon heftig kritisiert, unter anderem von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

(picture alliance / dpa / Andreas Gebert)

Neue Tora-ÜbersetzungBesser verständlich für die jüngere Generation

Am Schabbat wird in der Synagoge aus der Tora gelesen. In der Regel nur auf Hebräisch. Für die meisten wird der Inhalt erst durch die Predigt nachvollziehbar. Jetzt wurde eine Übersetzung aus dem 19. Jahrhundert in neuer Gestalt vorgestellt. Sie soll helfen, den Text zu verstehen.

Sendung vom 19.06.2015
Ein Mann mit großem Hut steht vor einer israelischen Flagge (imago/UPI Photo)

Israel Ultraorthodoxe und ihre Start-ups

Immer mehr ultraorthodoxe Männer in Israel arbeiten in der Hightech-Branche. Bisher waren weltliche Berufe für sie ein Tabu. Viele widmen sich bis heute dem Studium religiöser Schriften. Doch die Faszination für Hightech ist groß.

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