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Aus der jüdischen Welt

Sendung vom 23.09.2016Sendung vom 16.09.2016
Golem-Figurenstehen am 3.5.2016 an einem Souvenirstand im ehemaligen jüdischen Viertel in Prag. (picture alliance / dpa / Filip Singer)

Jüdisches Museum BerlinWas macht der Golem in digitalen Zeiten?

Die Golem-Legende steht für die Idee, tote Materie zum Leben zu erwecken. Das Jüdische Museum Berlin macht den alten Menschheitstraum zum Thema einer großen Ausstellung - die Schau "Golem" präsentiert den Mythos von der Entstehung - bis zu seiner Fortschreibung in digitalen Welten.

Sendung vom 09.09.2016Sendung vom 02.09.2016
Der argentinisch-israelisch-spanisch-palästinensische Pianist und Dirigent Daniel Barenboim auf einer Aufnahme aus den 1960er Jahren (imago / United Archives International)

Jüdische HochzeitDaniel Barenboim heiratet Jacqueline du Pré

Probleme beim Heiraten gibt es in Israel schon lange: Das Eheversprechen ist dort Sache der jeweiligen Religionen. Ärger ist bei interreligiösen Trauungen vorprogrammiert. Das erfuhren vor fast 40 Jahren auch der Dirigent Daniel Barenboim und die Cellistin Jacqueline du Pré.

Sendung vom 26.08.2016
Was wie ein einfacher Bretterverschlag wirkt ist die fast 500 Jahre alte Synagoge Scola Canton. (picture-alliance/ dpa / Ron Sachs)

VenedigDas erste Ghetto der Welt

"Ghetto", das steht für Ausgrenzung, Unterdrückung und Gewalt – doch das Ghetto Nuovo in Venedig garantierte Juden auch Schutz vor Pogromen und Inquisition. Nun wurde das erste abgeschlossene Judenviertel im modernen Europa 500 Jahre alt.

Sendung vom 19.08.2016
Der in München lebende Jude Terry Swartzberg trug zwei Jahre öffentlich eine Kippa, um ein Buch über den Selbstversuch zu schreiben. In seiner grossen Kippa-Sammlung hat Swartzberg auch einige kuriose Exemplare, z.B. mit Brezn-Dekor, LA-Dodgers-Branding oder mit Fußballmuster. (imago / HRSchulz)

PhilosemitismusEiner zweifelhaften Zuneigung auf der Spur

Philosemiten sind all jene, die Juden besonders unterstützen und verehren. Wir betrachten ein fragwürdiges Phänomen, das wenig erforscht ist. Und das zudem viele Juden nervt: Manche halten die Zuneigung gar für Feindschaft - nur mit anderen Vorzeichen.

Sendung vom 12.08.2016
Blick auf den Jerusalemer Tempelberg mit Felsendom und Klagemauer (picture alliance / dpa/ Marius Becker)

Säkulare JudenUngläubig in Jerusalem

Yaakov Malkin ist der Präsident des Instituts für jüdisch-säkulare und humanistische Führung. Der 89-jährige israelische Philosoph schreibt Bücher über Atheismus und begeht die traditionellen Feiertage als Ausdruck menschlicher Werte. Deswegen erhält Malkin Morddrohungen.

Sendung vom 05.08.2016
Das ukrainische Theater in Lviv. (imago/ZUMA Press)

SpurensucheDas vergessene jiddische Theater

Ende des 19. Jahrhunderts gründete Jacob Ber-Gimpel das vermutlich erste unabhängige jiddische Theater Europas mit einer festen Adresse. Eine kleine Gruppe von Musikern aus der Ukraine und Moldawien will nun herauszufinden, was aus dem Theater geworden ist.

Sendung vom 29.07.2016
Blick in eine Straße in der brandenburgischen Stadt Templin mit dem Mühlentor, einem der drei historischen Stadttore (imago/blickwinkel)

SchülerprojektDie Suche nach jüdischen Spuren in Templin

Der Brief eines Shoa-Überlebenden war der Auslöser dafür, dass auf dem jüdischen Friedhof im brandenburgischen Templin nun eine zweite Tafel mit Namen Verstorbener angebracht werden konnte. Templiner Schüler trugen die Daten zusammen. Doch es gab politische Widerstände.

Sendung vom 22.07.2016
Autor Yascha Mounk in New York (picture-alliance / dpa / Carl Schoonover)

Fremd im eigenen Land"Du bist Jude? Wie aufregend!"

Yascha Mounk hat Deutschland verlassen. Dem 1982 in München geborenen jüdischen Historiker wurde die Ausgrenzung durch wohl- wie übelmeinende Deutsche irgendwann zu viel. Von seinen Erfahrungen berichtet er in dem Buch "Echt, du bist Jude?"

Sendung vom 15.07.2016Sendung vom 08.07.2016
Ein Kind spricht mit einem Computer, während es selbst einen Pappkarton auf dem Kopf trägt, in dessen Front ein Gesicht geschnitten ist.  (imago/ITAR-TASS)

Israels erster Hightech-KindergartenRoboter im Kindergarten

Kein Land hat so viele Start-ups gemessen an der Einwohnerzahl wie Israel. In Technik sind die Israelis stark. Nun geht es an den Nachwuchs. Im ersten Hightech-Kindergarten soll das Interesse an Naturwissenschaften gefördert werden. Das Interesse ist groß.

Assaf Levitin (r.) mit Ido Ben-Gal (l.) und Amnon Seelig (M.) bei der Eröffnung der 23. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur im Rathaus von Gera. (imago/Jens Jeske)

Vom Opernsänger zum KantorRückkehr zur Musik der Synagoge

Viele Jahre hat Assaf Levitin auf den großen Opernbühnen dieser Welt gestanden. Inzwischen konzentriert sich der Bassbariton auf sein Gesangstrio "Die Drei Kantoren". Der Israeli studiert am Abraham Geiger-Kolleg in Potsdam und lebt in Berlin.

Sendung vom 01.07.2016
(imago / Reinhard )

Polnisch-jüdischer SchriftstellerHenryk Grynberg wird 80

Henryk Grynberg gilt als eine der bedeutendsten Stimmen der polnisch-jüdischen Gegenwartsliteratur. Vor fast 50 Jahren emigrierte er in die USA aus Angst vor Antisemitismus im damals kommunistischen Polen. Am 4. Juli 2016 wird er 80 Jahre alt.

Ein Chanukka-Leuchter auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin, Dezember 2014 (picture alliance / dpa)

Programm Germany Close upEin neuer Blick auf Deutschland

Wer oder was ist Deutschland heute? Und wie geht das Land mit dem Holocaust um? Diesen Fragen gehen junge amerikanische Juden in dem Programm "Germany Close up" nach. Auf ihrer knapp zweiwöchigen Reise suchen sie auch nach den Wurzeln des liberalen Judentums.

Sendung vom 24.06.2016
Die Zivilbevölkerung im Gazastreifen leidet unter dem Konflikt zwischen Hamas und Israel. (afp / Roberto Schmidt)

IsraelMedienaktivisten kämpfen für Araber-Quote

Jeder fünfte Israeli ist Araber, doch in den Massenmedien sind Araber extrem unterrepräsentiert. Schlecht für den Friedensdialog, meinen israelische Aktivisten. Ihr Versuch etwas daran zu ändern zeitigt erste Erfolge.

Albert Einstein (imago/United Archives)

Maja EinsteinEinsteins gute Seele

Sie hielt ihm den Rücken frei, sorgte und umsorgte ihren berühmten Bruder: Maria, "Maja", Einstein blieb stets im Schatten des Physik-Genies. Doch auch sie war eine hochtalentierte Frau.

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