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Donnerstag, 5. Mai 2016MESZ08:46 Uhr

Aus der jüdischen Welt

Sendung vom 30.04.2016Sendung vom 29.04.2016
Ein Ultraorthodoxer betet an der Klagemauer. (picture-alliance / dpa / Atef Safadi)

JerusalemRevolution an der Klagemauer

Die israelische Organisation Women of the Wall kämpft seit 27 für die Gleichberechtigung von Frauen im Judentum. Für ihren Einsatz wurden die Frauen belächelt, beschimpft – und verhaftet. Unterkriegen ließen sie sich nicht. Jetzt planen Sie eine Revolution: am heiligsten Ort der Juden.

Sendung vom 22.04.2016
Tausende orthodoxe Juden feiern in Antwerpen das traditionelle Pessach-Fest, das mit dem Sonnengebet beginnt. (dpa / picture alliance / epa belga WAEM)

Das Pessach-FestAls die Israeliten ein Volk wurden

Die Gläubigen in Israel feiern von diesem Wochenende an das Pessach-Fest. Dabei wird an den Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. Die Geschichte dokumentiert, wie das Volk Israel entstand.

Der Muslim Ender Cetin (l-r), der Jude Armin Langer und der Muslim Thaer El Jomaa (picture alliance / dpa / Foto: Wolfgang Kumm )

Der Fall Armin LangerStreit um Meinungsfreiheit im Rabbinerkolleg

Das Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdamer ist das erste Rabbinerseminar seiner Art in Kontinentaleuropa, das nach dem Holocaust gegründet wurde. Nun sorgt die Entlassung des Studenten Armin Langer für Wirbel: Der hatte den Zentralrat der Juden scharf kritisiert und ihm Rassismus vorgeworfen.

Sendung vom 15.04.2016
Der französische Chansonnier, Rocksänger, Komponist und Schauspieler Serge Gainsbourg (1928-91) im Jahr 1980 (dpa / picture alliance / AFP)

Serge GainsbourgPlötzlich musste er einen Judenstern tragen

Der Künstler Serge Gainsbourg war jüdisch, aber nicht religiös. Der Chansonnier, Filmschauspieler, Komponist und Schriftsteller war ein zynischer Provokateur, der aneckte. Ihm wurde sogar die Zunahme des Antisemitismus in Frankreich in die Schuhe geschoben.

Sendung vom 08.04.2016
Ein Notenständer mit einem geöffneten Notenheft, welches durch zwei orangefarbene Klammern befestigt ist. (imago / Westend61)

Hebräischer Chor in Berlin Gesang mit Gemeinschaftsgefühl

Heterogener geht es kaum: Im Hebräischen Chor Berlin singen Israelis und Deutsche, Juden und Christen, Laien und ausgebildete Musiker aus allen Altersklassen. Das Repertoire reicht von bekannten israelischen Liedern bis hin zu Eigenkompositionen des 26-jährigen Chorleiters Ohad Stolarz.

 Ein Baum steht am 06.04.2015 in Münzenberg (Hessen) unterhalb der Burganlage an der Kreuzung zweier Wege, die durch die fruchtbaren Felder führen. (dpa / picture-alliance / Frank Rumpenhorst)

SelbstreflektionDer spirituelle Weg des Mussar

Mussar ist das hebräische Wort für "Moral" oder "Anleitung". Da die meisten Mussar-Lehrer von Nazis ermordet wurden, geriet die Lehre in Vergessenheit. Erst in den 90er-Jahren entdeckten Juden in den USA Mussar neu - in Europa gibt es seit zwei Jahren ein Mussar-Zentrum.

Ein ungewöhnlicher Gottesmann: der Rabbi Willy Wolff. (UliHolz / BritzkaFilm)

DokumentarfilmRoad-Movie mit Rabbi

Er pendelt zwischen Berlin, Amsterdam, London und Jerusalem, geht zu Pferderennen und macht Yoga. In ihrem Dokumentarfilm "Rabbi Wolff" porträtiert Britta Wauer den 88-jährigen jüdischen Geistlichen.

Sendung vom 01.04.2016
Ein Polizist bewacht in Bremen eine Synagoge. (picture alliance / dpa / Carmen Jaspersen)

Jüdische EinrichtungenBedürfnis nach mehr Schutz

Die steigenden Flüchtlingszahlen aus muslimischen Gegenden verunsichern viele Juden in Deutschland: Wie offen kann sich jüdisches Leben noch zeigen? Das Bedürfnis nach mehr Polizeipräsenz und Sicherheitstechnik wächst.

Sendung vom 25.03.2016
Ein Mann mit einer Kippa sitzt anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht in der Synagoge in Dresden. (dpa / picture alliance / Sebastian Kahnert)

Juden in der PolitikUnbequeme Stimmen einer Minderheit

In Deutschland gibt es nicht viele aktive jüdische Politiker – und doch sind sie in allen Parteien vertreten. Dort ecken sie häufig an, auch aufgrund ihrer Religion. Nicht alle trauen sich daher, ihre Herkunft öffentlich zu machen.

Sendung vom 18.03.2016
Ultraorthodoxe Juden feien das Purimfest in Jerusalem. (picture alliance / dpa / EPA / Abir Sultan)

Jüdisches PurimfestWenn trauern, dann laut

Kurz vor dem stillen Feiertag Karfreitag wird es bei Juden so richtig laut: mit Pfeifen, Gebrüll, Klappern und Ratschen. Dabei hat auch Purim ein ernstes Thema. Eine Glosse über das Laute und das Leise in den Religionen.

Sendung vom 11.03.2016
Ein Haus, das durch den Tsunami in der Region um Fukushima zerstört wurde (dpa / picture alliance / Kimimasa Mayama)

KinofilmEin Clown in Fukushima

In "Grüße aus Fukushima" spielt ein Clown die Hauptrolle: Der Film zeigt die Arbeit von Moshe Cohen, der den Menschen in Krisengebieten helfen will, indem er ihnen Heiterkeit bringt.

Sendung vom 04.03.2016
Jüdische Männer tanzen in einem Kreis, in der Mitte stehen zwei kleine Jungen. (picture alliance / dpa / Abir Sultan)

Ultraorthodoxe Aussteiger in Israel"Wer zweifelt, steigt aus!"

In Israel kehren jährlich hunderte orthodoxe Juden der religiösen Welt den Rücken. Die Orientierung in der säkulären Welt ist nicht einfach. Ihnen fehlt das Wissen über die ungeschriebenen Regeln im Alltag und auch im Job. Ein Besuch bei zwei Familien.

Sendung vom 26.02.2016
Eine Flagge des palästinensischen Staates mit einer "Yes"-Aufschrift (afp / Leon Neal)

Israelische und palästinensische SchülerDer Traum vom Frieden

Die Staatsform von Israel? Abgehakt. Die Grenzen von Israel und Palästina? Abgehakt. Zumindest nach der Diskussion von palästinensischen und israelischen Schülern. Die bewiesen bei einer Veranstaltung der Friedensbewegung "Minds of Peace", dass eine Annäherung möglich sein kann.

Blick in die Görlitzer Synagoge, aufgenommen am Dienstag (04.11.2008). Die Görlitzer Synagoge hat als einziger jüdischer Sakralbau in Sachsen die Pogromnacht am 9. November 1938 ohne Schaden überstanden. (picture-alliance / dpa / Ralf Hirschberger)

Sarah RoßJüdische Musik ist mehr als Klezmer

Sarah Roß ist die neue Leiterin des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik (EJZM) in Hannover. Die Professorin ist Nachfolgerin von Andor Izsak, der das Zentrum aufgebaut und jahrelang geleitet hat. Die Neubesetzung bedeutet mehr als nur einen Generationenwechsel.

Sendung vom 12.02.2016
Werbung auf einem Bus in Tel Aviv für die Deutsch-Kurse im Goethe Institut: Übersetzt steht dort "Deutsch lernen, Kultur erleben. Schreiben Sie sich jetzt ein"  (picture alliance / dpa / Goethe-Institut Tel Aviv)

Deutsch als FremdspracheWarum in Israel Deutsch lernen?

Noch vor gut zwei Jahrzehnten galt Deutsch in Israel als die Sprache der Täter und der Nazis. Damals war es kaum denkbar, dass Israelis freiwillig diese schwierige Sprache erlernen wollten. Wozu auch? Was sollte man damit?

Sendung vom 05.02.2016
Im Hof eines Hauses in München sind in den Boden Stolpersteine eingelassen (picture-alliance / dpa / Andreas Gebert)

Schweizer Künstlerin DessaStolpersteine in der Kritik

Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Kleine Messingquadrate, in Bürgersteige eingelassen, die an jüdische Schicksale erinnern. Neben großer Unterstützung gibt es auch kritische Stimmen - wie die der Schweizer Künstlerin Dessa.

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