Donnerstag, 5. März 2015MEZ05:09 Uhr
März 2015
MO DI MI DO FR SA SO
23 24 25 26 27 28 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Religionen

weitere Beiträge

Aus der jüdischen Welt

Sendung vom 27.02.2015

120 Jahre PädiatriePaul Grosser und die Kinderheilkunde

Mauern der alten Gebäude der Berliner Charité, des ältesten Berliner Krankenhauses  (picture-alliance / ZB / Kalaene Jens)

Jahrhunderte wurden Kinder als "kleine Erwachsene" behandelt, doch seit 120 Jahren gibt es eine fundierte Kindermedizin, die Pädiatrie. Die meisten Kinderärzte waren jüdischen Glaubens, so auch Paul Grosser, der als erster Pädiater 1919 habilitierte.

Sendung vom 20.02.2015
(picture alliance / dpa / Andreas Weihmayr)

Buchmesse in JerusalemJüdische Literatur für Kinder

Literatur kann jüdischen Kindern dabei helfen, mehr über die Traditionen der eigenen Religion zu erfahren. So wie die Bücher der Autorin Marina Neubert, die ihr neues Werk "Bella und das Mädchen aus dem Shtetl" jetzt in Jerusalem vorgestellt hat.

Selbstbildnis des Malers Max Liebermann (picture alliance / dpa / Foto: Britta Pedersen)

Ausstellung zu Max LiebermannBegeistert von Tod und Verderben

Max Liebermann malte patriotische Zeichnungen und Max Slevogt ging an die Front. Die Künstler waren zunächst vom Ersten Weltkrieg begeistert. Schnell aber kam die Ernüchterung, wie in der Berliner Ausstellung "Im Banne der Verwüstung" zu sehen ist.

Sendung vom 13.02.2015
Innenansicht der Charlottenburger Synagoge in der Pestalozzistraße. (picture-alliance / Berliner_Zeitung / Mittenzwei Karl)

Jüdischer KinderchorDer singende Flohzirkus

18 Kinder werden am Sonntag in der Berliner Synagoge Pestalozzistraße unter der Leitung von Regina Yantian singen. Die Chorleiterin bringt ihnen nicht nur die Musik der Synagogen bei, sondern auch die schönsten Lieder aus Israel.

Eine Frau mit buntem Hut steht am 09.12.2013 in Berlin im Nieselregen zwischen den Stelen des Holocaust-Mahnmals in Berlin.  (picture alliance / dpa / Teresa Fischer )

"Erben der Shoah"Bausteine der Beklemmung

Bei einer Debatte in Frankfurt sprachen Nachfahren von prominenten Nazis über ihre Familiengeschichten – es ging um diffuse Schuldgefühle und das allmähliche Begreifen. Auch Michel Friedman und Martin Walser waren zu Gast.

Sendung vom 06.02.2015
Obsthändler verkauft Plastikschalen mit frischen Erdbeeren im Carmel Markt und Basar, Tel Aviv, Israel. (dpa / picture alliance / Andreas Keuchel)

Landwirtschaft in IsraelDie Wüste blüht

Während in Deutschland noch Mandarinen geschält und warme Tees geschlürft werden, ist in Israel bereits Erdbeerzeit. Sogar in der Wüste: Trotz Hitze und Wassermangel werden im Grenzgebiet zu Jordanien Gemüse und Obst angebaut.

Menschen stehen 2001 in Magdeburg-Rothensee vor einem Mahnmal, das an von den Nazis ermordete ungarische Juden erinnert soll. Das Mahnmal steht an der Stelle, wo sich das Außenlager "Magda" des KZ Buchenwald befand. (picture-alliance / ZB / )

KZ in MagdeburgUnter den Augen der Anwohner

Während Auschwitz am 27. Januar 1945 befreit wurde, ging das Sterben in den anderen Lagern in Mitteldeutschland weiter. So auch im fast vergessenen KZ am Rande von Magdeburg, berüchtigt für seine brutalen SS-Wachmannschaften.

Sendung vom 30.01.2015
Zwei Juden werden während des Aufstands im Warschauer Ghetto von SS-Soldaten gefangen genommen (1943). (picture alliance / dpa)

PolenUmfangreiche Literatur zum Holocaust

Polen und Juden verbindet eine über tausendjährige Geschichte. Die meiste Literatur über die Vernichtung der Juden kommt aus diesem Land. Zudem wird hier auch jüdische Literatur publiziert.

Sendung vom 23.01.2015
Blick durch ein Tor mit Stacheldraht in eine Gasse des Rigaer Ghetto-Museums des Vereins Shamir am 11.01.2014. (dpa / picture alliance / Robert B. Fishman)

Deutsche Juden in LettlandEndstation Riga

Lange Zeit war das in Deutschland unbekannt: Die massenhafte Ermordung der deutschen Juden hatte im Winter 1941/42 im lettischen Riga ihren Anfang genommen. Der Historiker Margers Vestermanis kümmert sich um das Gedenken.

Fotos der Ausstellung "Ein Koffer voller Bilder" hängen im Amerika Haus der Galerie C/O Berlin. C/O Berlin präsentiert weltweit als erste Institution eine große Retrospektive von Lore Krüger. (picture alliance / dpa)

AusstellungBilder einer Odyssee

Flucht ins Exil, Verstecke, Inhaftierung: Die jüdische Fotografin Lore Krüger durchlebte während der Nazi-Zeit eine unglaubliche Odyssee. Dennoch schaffte sie es, ihre Fotos zu retten. Die Galerie C/O Berlin erinnert mit einer Ausstellung an die Künstlerin und ihre bewegende Biografie.

Sendung vom 16.01.2015
er Bund, die lange Uferpromenade in Shanghai, mit den Gebäuden von Banken, Konsulaten und Hotels, die vorwiegend zu Beginn des 20. Jahrhunderts von den europäischen Kolonialmächten errichtet worden sind, aufgenommen am 17. August 1937.  (picture alliance / dpa / Keystone Str IBA)

EmigrationJüdisches Leben in Shanghai

Shanghai in China war in den 1930er-Jahren für Juden ein wichtiger Zufluchtsort. Eine einzigartige Sammlung hebräischer Drucke zeugt davon, wie sie dort unter widrigsten Bedingungen ihre Religion studierten.

Paris: Orthodoxe Juden gedenken am 15.01.2015 der vier jüdischen Todesopfer. (picture alliance / dpa / Foto: Fredrik von Erichsen)

Juden in ParisTrauern und bleiben

Nach den Anschlägen in Paris hat der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die französischen Juden aufgerufen, nach Israel auszuwandern. Doch viele wollen bleiben. Einige befürchten, dass ihre Loyalität zu Frankreich angezweifelt wird.

Sendung vom 09.01.2015
Synagoge in der Altstadt von Buchara in Usbekistan  (Foto: Julia-Smilga)

Juden in Usbekistan Der letzte Rabbi von Buchara

Einst zog eine Gruppe freigelassener Juden aus Babylonischer Gefangenschaft in die damaligen Wirtschaftszentren Buchara und Samarkand. In den Jahrhunderten haben sie eine einzigartige Kultur entwickelt. Heute lebt in dem Gebiet nur noch eine kleine jüdische Gemeinschaft.

Ein Chanukka-Leuchter auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin, Dezember 2014 (picture alliance / dpa)

Junges Judentum in BerlinFreies Spiel mit der Religion

In Berlin haben junge russischsprachige Juden ganz eigene Wege gefunden, ihr Jüdischsein zu leben. Sie greifen sich aus der Tradition die Aspekte heraus, die ihnen wichtig sind. "Kosher light" nennt das die Ethnologin Alina Gromova.

Sendung vom 02.01.2015
Hummus und andere Vorspeisen in einem Restaurant in Israel. (imago / imagebroker)

Kochen in IsraelMischmasch in den Töpfen

Die eine israelische Küche gibt es sowieso nicht. Stattdessen ist eine kulinarische Erkundung Israels auch ein Blick in viele andere Kulturen: armenische Brotsorten, marokkanische Pasten, italienische und griechische Fleisch- und Fischgerichte.

Sendung vom 26.12.2014
Ein Chanukka-Leuchter auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin, Dezember 2014 (picture alliance / dpa)

Messianische Juden in BerlinJuden, die Jesus nachfolgen

Die messianischen Juden sehen sich als Juden, doch Jesus Christus ist ihr Messias. Mit ihrem Glauben werden sie weder von christlicher noch von jüdischer Seite offiziell anerkannt. Was bedeutet Weihnachten für die rund 5000 messianischen Juden in Deutschland?

Sendung vom 19.12.2014Sendung vom 12.12.2014
Die jüdische Musikerin Esther Bejarano mit Mikrofon in der Hand bei einer Diskussion in Frankfurt (imago/Hoffmann)

Esther BejaranoRapmusik als beste Medizin

Die jüdische Musikerin Esther Bejarano spielte im Mädchenorchester in Auschwitz, überlebte, und feiert nun ihren 90. Geburtstag. In Israel fühlte sie sich fremd und wanderte aus. Nach ersten schweren Jahren in Hamburg fand sie ihre Heimat in der Friedensbewegung - und in der Musik.

Seite 1/29