Seit 01:05 Uhr Tonart
 
Freitag, 12. Februar 2016MEZ04:50 Uhr

Aus der jüdischen Welt

Sendung vom 05.02.2016
Im Hof eines Hauses in München sind in den Boden Stolpersteine eingelassen (picture-alliance / dpa / Andreas Gebert)

Schweizer Künstlerin DessaStolpersteine in der Kritik

Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Kleine Messingquadrate, in Bürgersteige eingelassen, die an jüdische Schicksale erinnern. Neben großer Unterstützung gibt es auch kritische Stimmen - wie die der Schweizer Künstlerin Dessa.

Blick auf Haifa, Israel (picture-alliance / dpa / Andreas Keuchel)

Lian NajamiAls junge Araberin in Israel

Wie ist es, als Araberin in Israel zu leben? Die Muslimin Lian Najami stammt aus dem nordisraelischen Haifa. Sie lobt die multireligiöse Toleranz der liberalen Stadt. In Deutschland, ihrer aktuellen Heimat, habe sie mehr Probleme.

Sendung vom 29.01.2016
Der Historiker und Politologe Julius H. Schoeps, hier in Potsdam 2012, lebte als Kind in Schweden. (dpa / picture alliance / Oliver Mehlis)

Deutsche Juden in SchwedenBruchstücke der Exil-Erfahrung

Nelly Sachs, Lise Meitner, Peter Weiss - Schweden wurde zur Heimat für viele jüdische Emigranten zur Zeit des Nationalsozialismus. Manche wurden in der neuen Heimat nicht glücklich. Der Historiker Julius Schoeps, als Kind geflüchtet, erzählt nun berührend von seinen Erinnerungen.

Die Übersetzerin Anne Birkenhauer überträgt Literatur aus Israel ins Deutsche. (dpa / picture alliance / Carmen Jaspersen)

Übersetzerin Anne BirkenhauerDie alten Zeiten sprechen mit

Die Übersetzerin Anne Birkenhauer lebt in Jerusalem und bringt israelische Literatur ins Deutsche. Zurzeit hat sie eine Berliner Gastprofessur für Poetik der Übersetzung inne. Sie erklärt, wie man die vielen biblischen Anspielungen in der hebräischen Sprache deutschen Lesern vermittelt.

Sendung vom 22.01.2016
Zwei Freunde besuchen die Jüdische Schule in Hamburg. (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)

Umgang mit dem Holocaust"Ein Teil unserer Identität"

Der Holocaust prägt die Angehörigen derer, die ihn überlebt haben. Und auch die Nachfahren der Täter suchen nach Antworten zur Vergangenheit ihrer Familien. Wir haben uns mit der dritten Generation nach der Shoah befasst.

Sendung vom 15.01.2016Sendung vom 08.01.2016
Der Auschwitz-Überlebende und "Nazi-Jäger" Simon Wiesenthal. (dpa / picture alliance / epa Schlager)

Simon Wiesenthal: "Die Sonnenblume"Die Grenzen der Vergebung

Mit seiner Erzählung "Die Sonnenblume" schrieb der Holocaust-Überlebende und Nazi-Jäger Simon Wiesenthals eine Geschichte über die Vergebung. Das Buch erschien 1970 erstmals in Deutschland - und geriet in Vergessenheit. Nun wurde es neu aufgelegt.

Denkmal für den deutschen Reformator Martin Luther auf dem Marktplatz der Lutherstadt Wittenberg (dpa / picture alliance / Jens Wolf)

Martin Luthers JudenschriftenDie dunkle Seite der Reformation

Wenn demnächst 500 Jahre Reformation gefeiert werden, drängt sich auch die Frage nach Martin Luthers Antisemitismus auf. Zentrales Dokument seines Judenhasses ist die 1543 entstandene Schrift "Von den Juden und ihren Lügen". Welches Erbe hat Luther damit hinterlassen?

Sendung vom 01.01.2016Sendung vom 25.12.2015
Straße auf der Halbinsel Valdez nahe Puerto Madryn, Patagonien. (dpa / picture alliance / Daniel Gammert)

RiveraEin jüdisches Dorf in der argentinischen Pampa

Eine Synagoge mitten in der Pampa? Nichts Ungewöhnliches im ländlich geprägten Argentinien. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden hier zahlreiche jüdische Agrarsiedlungen. Heute sind Juden hier in der Minderheit. Unsere Autorin hat einen der Orte besucht.

Das Wahrzeichen der Stadt Thessaloniki in Griechenland, der weiße Turm. (dpa / picture alliance / Federico Gambarini)

ThessalonikiAufstieg und Niedergang einer jüdischen Metropole

Wie kaum eine andere europäische Metropole war Thessaloniki seit alters her jüdisch geprägt. Doch die nationalistischen Griechen und später die Deutschen löschten die Zeichen der jüdischen Präsenz aus. Erst seit kurzem entdeckt die Stadt ihr Erbe neu.

Sendung vom 18.12.2015Sendung vom 11.12.2015
Abi Wallenstein (imago/Hoch Zwei Stock/Angerer)

Zum 70. Geburtstag des Gitarristen Mr. Blues Abi Wallenstein

Gitarrist Abraham Wallenstein, von allen aber nur Abi genannt, tourte mit Musikergrößen wie Axel Zwingenberger, Joe Cocker und Fats Domino. Dass auch immer wieder junge Menschen zu seinen Konzerten kommen, freut ihn am meisten. Kürzlich feierte "Abi" seinen 70. Geburtstag.

Sendung vom 04.12.2015
Die Schauspielerinnen Janina Klinger (blonde Haare), Eva Maria Kölling (rote Haare), Alexandra Julius Frölich (schwarze Haare), Pianist Florian Fries bei den Proben zu dem Stück "Café Größenwahn" im Jüdischen Theater Bimah in Berlin. (picture alliance / dpa / XAMAX)

Berliner Theater "Größenwahn""Judentum zum Anfassen"

Das deutsch-jüdische Theater "Größenwahn" von Bühnenchef Dan Lahav wechselte in 15 Jahren immer wieder den Spielort in Berlin. Angekommen an der fünften Station, ist der Theatermacher froh, dass er das endgültige finanzielle Aus abwenden konnte.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, verteilt im Rahmen des Mitzvah Day Essen an die Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin. (picture alliance /dpa Jörg Carstensen)

Mitzvah DayBerliner Juden besuchen muslimische Flüchtlinge

Die Idee entstand vor 20 Jahren in den USA: Juden sollten sich einmal im Jahr – freiwillig und öffentlich – für Hilfsbedürftige einsetzen. Beim "Tag der guten Taten", dem "Mitzvah Day" in Berlin, setzten sich viele Teilnehmer für Flüchtlinge aus Syrien ein.

Sendung vom 27.11.2015
Seite 1/33
Februar 2016
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 1 2 3 4 5 6

Nächste Sendung

01.01.1970, 01:00 Uhr

Religionen

Oskar Panizza: "Das Liebeskonzil" Dichter von Gottes Gnaden
Die Stahlskulptur der nicht mehr existierenden Bethlehemskirche auf dem Bethlehemskirchplatz in Berlin, aufgenommen 2012 (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

Nach wie vor gibt es im deutschen Strafgesetzbuch den Blasphemie-Paragraphen 166, nur wird er kaum mehr angewandt. Das war vor 130 Jahren anders: Damals wurde der Dichter Oskar Panizza wegen seines Theaterstücks "Das Liebeskonzil" für ein Jahr ins Gefängnis gesteckt. Mehr

weitere Beiträge