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Samstag, 28. Mai 2016MESZ05:56 Uhr

Aus der jüdischen Welt

Sendung vom 27.05.2016Sendung vom 20.05.2016Sendung vom 13.05.2016
Das Scholem-Alejchem-Denkmal in Kiew erinnert an den in der Ukraine geborenen jiddischen Schriftsteller.  (imago/Sergienko)

Sholem Alejchem zum 100. Todestag"Wenn ich einmal reich wär..."

150.000 Menschen säumten den Trauerzug, als der Autor Sholem Alejchem beerdigt wurde. Die jüdischen Geschäfte New Yorks hatten allesamt geschlossen. Die Romane des Wegbereiters der Jiddischen Literatur waren ironische Kommentare zur Realität, verbunden mit aufklärerischen Absichten.

Sendung vom 06.05.2016
Der Kabarettist Oliver Polak aufgenommen vor neutralem Hintergrund am 28.11.2010 in Köln. (picture-alliance / dpa / Horst Galuschka)

Jüdische WitzeGenervt von der Übermutter

Die Heldin jüdischer Witze ist die "Mame", die jüdische Mutter. Sie tut alles für ihre Kinder, vor allem für die Söhne. Die sollen dafür aber, bitte, erfolgreich Karriere machen – und ihre Mame genauso innig zurücklieben. Auch in den Shows des Comedian Oliver Polak taucht diese Figur auf.

Eine Blume liegt auf einem Grab auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers in Bergen-Belsen (Niedersachsen) (dpa / Peter Steffen)

Letzte Fahrt zurück ins Leben Der befreite Todeszug von Bergen-Belsen

Es gibt Geschichten von Holocaustüberlebenden, die kaum bekannt sind. Etwa die vom Todeszug aus dem KZ Bergen-Belsen, der im April 1945 in der Magdeburger Börde strandete. Sie wurden von amerikanischen Soldaten befreit. Sebastian Mantei hat mit einer Überlebenden aus dem Zug und einem Befreier gesprochen.

Sendung vom 30.04.2016Sendung vom 29.04.2016
Ein Ultraorthodoxer betet an der Klagemauer. (picture-alliance / dpa / Atef Safadi)

JerusalemRevolution an der Klagemauer

Die israelische Organisation Women of the Wall kämpft seit 27 für die Gleichberechtigung von Frauen im Judentum. Für ihren Einsatz wurden die Frauen belächelt, beschimpft – und verhaftet. Unterkriegen ließen sie sich nicht. Jetzt planen Sie eine Revolution: am heiligsten Ort der Juden.

Sendung vom 22.04.2016
Der Muslim Ender Cetin (l-r), der Jude Armin Langer und der Muslim Thaer El Jomaa (picture alliance / dpa / Foto: Wolfgang Kumm )

Der Fall Armin LangerStreit um Meinungsfreiheit im Rabbinerkolleg

Das Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdamer ist das erste Rabbinerseminar seiner Art in Kontinentaleuropa, das nach dem Holocaust gegründet wurde. Nun sorgt die Entlassung des Studenten Armin Langer für Wirbel: Der hatte den Zentralrat der Juden scharf kritisiert und ihm Rassismus vorgeworfen.

Tausende orthodoxe Juden feiern in Antwerpen das traditionelle Pessach-Fest, das mit dem Sonnengebet beginnt. (dpa / picture alliance / epa belga WAEM)

Das Pessach-FestAls die Israeliten ein Volk wurden

Die Gläubigen in Israel feiern von diesem Wochenende an das Pessach-Fest. Dabei wird an den Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. Die Geschichte dokumentiert, wie das Volk Israel entstand.

Sendung vom 15.04.2016
Der französische Chansonnier, Rocksänger, Komponist und Schauspieler Serge Gainsbourg (1928-91) im Jahr 1980 (dpa / picture alliance / AFP)

Serge GainsbourgPlötzlich musste er einen Judenstern tragen

Der Künstler Serge Gainsbourg war jüdisch, aber nicht religiös. Der Chansonnier, Filmschauspieler, Komponist und Schriftsteller war ein zynischer Provokateur, der aneckte. Ihm wurde sogar die Zunahme des Antisemitismus in Frankreich in die Schuhe geschoben.

Sendung vom 08.04.2016
Ein Notenständer mit einem geöffneten Notenheft, welches durch zwei orangefarbene Klammern befestigt ist. (imago / Westend61)

Hebräischer Chor in Berlin Gesang mit Gemeinschaftsgefühl

Heterogener geht es kaum: Im Hebräischen Chor Berlin singen Israelis und Deutsche, Juden und Christen, Laien und ausgebildete Musiker aus allen Altersklassen. Das Repertoire reicht von bekannten israelischen Liedern bis hin zu Eigenkompositionen des 26-jährigen Chorleiters Ohad Stolarz.

 Ein Baum steht am 06.04.2015 in Münzenberg (Hessen) unterhalb der Burganlage an der Kreuzung zweier Wege, die durch die fruchtbaren Felder führen. (dpa / picture-alliance / Frank Rumpenhorst)

SelbstreflektionDer spirituelle Weg des Mussar

Mussar ist das hebräische Wort für "Moral" oder "Anleitung". Da die meisten Mussar-Lehrer von Nazis ermordet wurden, geriet die Lehre in Vergessenheit. Erst in den 90er-Jahren entdeckten Juden in den USA Mussar neu - in Europa gibt es seit zwei Jahren ein Mussar-Zentrum.

Ein ungewöhnlicher Gottesmann: der Rabbi Willy Wolff. (UliHolz / BritzkaFilm)

DokumentarfilmRoad-Movie mit Rabbi

Er pendelt zwischen Berlin, Amsterdam, London und Jerusalem, geht zu Pferderennen und macht Yoga. In ihrem Dokumentarfilm "Rabbi Wolff" porträtiert Britta Wauer den 88-jährigen jüdischen Geistlichen.

Sendung vom 01.04.2016
Ein Polizist bewacht in Bremen eine Synagoge. (picture alliance / dpa / Carmen Jaspersen)

Jüdische EinrichtungenBedürfnis nach mehr Schutz

Die steigenden Flüchtlingszahlen aus muslimischen Gegenden verunsichern viele Juden in Deutschland: Wie offen kann sich jüdisches Leben noch zeigen? Das Bedürfnis nach mehr Polizeipräsenz und Sicherheitstechnik wächst.

Sendung vom 25.03.2016
Ein Mann mit einer Kippa sitzt anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht in der Synagoge in Dresden. (dpa / picture alliance / Sebastian Kahnert)

Juden in der PolitikUnbequeme Stimmen einer Minderheit

In Deutschland gibt es nicht viele aktive jüdische Politiker – und doch sind sie in allen Parteien vertreten. Dort ecken sie häufig an, auch aufgrund ihrer Religion. Nicht alle trauen sich daher, ihre Herkunft öffentlich zu machen.

Sendung vom 18.03.2016
Ultraorthodoxe Juden feien das Purimfest in Jerusalem. (picture alliance / dpa / EPA / Abir Sultan)

Jüdisches PurimfestWenn trauern, dann laut

Kurz vor dem stillen Feiertag Karfreitag wird es bei Juden so richtig laut: mit Pfeifen, Gebrüll, Klappern und Ratschen. Dabei hat auch Purim ein ernstes Thema. Eine Glosse über das Laute und das Leise in den Religionen.

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