Freitag, 22. August 2014MESZ15:45 Uhr
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Religionen

ÜbersichtReligionen vom 17. August 2014
Zwei Regenbogenfahnen mit dem Schriftzug "Pace" wehen im Wind

In der heutigen Sendung geht es um die verfolgte kurdische Glaubensgemeinschaft der Jesiden. Außerdem: Der EKD-Friedensbeauftragte über ihre Ideen für den Umgang mit Konflikten und ein deutscher Arzt, der Wunderheilungen prüft.Mehr

weitere Beiträge

Aus der jüdischen Welt

Sendung vom 15.08.2014

Nahost-KonfliktZwischen Solidarität und leiser Kritik

Rauch steigt über Gaza-Stadt auf, nachdem eine israelische Rakete eingeschlagen ist.

Seit Wochen eskalieren die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis immer wieder gewaltsam. Juden in der Diaspora betrachten den Konflikt mit Sorge, aber längst nicht alle stehen uneingeschränkt auf der Seite des jüdischen Staates.

Bleilettern stehen im Museum für Druckkunst Leipzig (Sachsen) in einem Setzkasten

PorträtDer stille Widerständler

Oskar Huth war nicht nur Grafiker, Trinker und Bohemien, sondern auch ein Kämpfer gegen das NS-Regime. Untergetauchten half er mit gefälschten Papieren aus.

Muslimische Frauen und Männer bei einer Demo gegen Israel. Immer wieder kommt es bei solchen Veranstaltungen auch zu antisemitischen Parolen.

Berlin"Wir haben einiges gemeinsam"

Antisemitische Hetze, Pöbeleien wegen eines Kopftuchs: Sowohl Juden als auch Muslime sind Anfeindungen ausgesetzt. Die Berliner Initiative Salaam-Schalom versucht, die gegenseitigen Vorurteile abzubauen.

Sendung vom 08.08.2014
Die ersten deutschen Soldaten überqueren zu Beginn des 1. Weltkriegs 1914 die französische Grenze.

Erster WeltkriegStolz und Vorurteil

Fast 100.000 deutsche Juden zogen 1914 in den Ersten Weltkrieg, viele von einem glühenden Patriotismus beseelt. Dennoch wurde den Juden "Drückebergerei" vorgeworfen und Hetze gegen sie betrieben.

Sendung vom 01.08.2014

Chaabi-MusikEin wertvolles Erbe

In Algierien vor Ausbruch des Befreiungskriegs 1954 machten muslimische und jüdische Musiker gemeinsam Chaabi-Musik. Die algerisch-irische Regisseurin Safinez Bousbia hat nun ihre Geschichte und die der Chaabi-Musik in dem Film "El Gusto" dokumentiert.

Ein orthodoxer jüdischer Vater betet an Tischa be-Aw, dem 9.8.2008, mit seinen Töchtern in der Altstadt von Jerusalem.

Tischa be-AwZwischen Trauer, Zorn und Hoffnung

Der jüdische Kalender verzeichnet für den kommenden Dienstag einen Trauertag: Den Tischa be-Aw, an dem laut Überlieferung wiederholt tragische oder bedrohliche Ereignisse das Volk Israel trafen.

Sendung vom 25.07.2014
Neumond vor partieller Sonnenfinsternis, aufgenommen Januar 2011 in Freiburg

Rosch ChodeschEin weiblicher Feiertag

Rosch Chodesch ist kein offizieller Feiertag. Und nur die wenigsten Frauen verzichten darauf, Wäsche zu waschen oder das Haus zu reinigen. Doch viele treffen sich am Schabbat vor Neumond, um zu feiern und zu beten.

Sendung vom 18.07.2014
Amy Winehouse bei einem spanischen Festival im Juli 2008.

MigrationsgeschichteMehr als eine Popstarexistenz

Eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Wien zeichnet Amy Winehouse' Weg vom kleinen Mädchen aus Nordlondon zum Weltstar nach. Gleichzeitig gibt sie Einblicke in den Alltag einer jüdischen Familie in Großbritannien.

Zeitungen hängen an einem Kiosk.

Neue ZeitungAntisemitismus aufdecken

Viele Zeitungen kämpfen seit Jahren ums Überleben. Da überrascht eine neue jüdische Zeitung auf dem deutschsprachigen Markt: Seit Anfang Juli erscheint die "Jüdische Rundschau" als Monatszeitung im Handel.

Sendung vom 11.07.2014

NahostDie Herzensretter

Der Chirurg Ami Cohen hat vor 20 Jahren die Organisation "Save A Child's Heart" gegründet. Mehr als 3000 Kinder wurden seitdem kostenlos operiert. Gut die Hälfte der kleinen Patienten kommt aus den Palästinensergebieten.

Fredy Gareis

ReiseAuf Grenzpfaden

Nach dem Ende seines Jobs in Tel Aviv hat sich der Nahost-Korrespondent Fredy Gareis ein Fahrrad gekauft und ist die gut 5.000 Kilometer nach Hause geradelt. Ein wahrhaftiger Reisebericht.

Der1878 in Berlin geborene Schriftsteller und Politiker Erich Mühsam

Erich MühsamEine klingende Hommage

Zum 80.Todestag des Schriftstellers Erich Mühsam sind seine Gedichte neu vertont worden. Die Band "Der singende Tresen" bringt mit ihrem neuen Album "Mühsamblues" eine klingende Hommage heraus.

Sendung vom 04.07.2014
Theodor Heuss 1959

NachkriegsdeutschlandTheodor Heuss und die Shoah

Theodor Heuss sprach früh von einer "Kollektivscham" der Deutschen und wandte sich gegen eine "Kollektivschuld" und einen "Schlussstrich". Nun ist ein neues Buch über diese Facette seiner Persönlichkeit erschienen.

Demonstranten der Aktion "Bring Our Boys Home" gestern in Rabin Square in Tel Aviv.

IsraelDrei Tote und wenig Trost

Israel steht nach dem Mord an den drei Talmudschülern Gilad, Naftali und Eyal unter Schock. Nicht wenige radikale Juden reagieren mit Angriffen auf Palästinenser.

Sendung vom 27.06.2014
Außenansicht des Helga and Paul Amir Building, einem großen Anbau an das bisherige Tel Aviver Kunstmuseum (undatiertes Handout). Mit einer Ausstellung des deutschen Malers und Bildhauers Anselm Kiefer eröffnet das Tel Aviver Kunstmuseum nach jahrelangen aufwändigen Bauarbeiten ein eindrucksvolles neues Gebäude. Das Helga and Paul Amir Building, ein großer Anbau an das bisherige Museum, wird am 2. November 2011 seine Türen für die Besucher öffnen. Der Entwurf des amerikanischen Architekten Preston Scott Cohen orientiert sich an der Bauhaustradition der «Weißen Stadt» Tel Aviv. Foto: Amit Geron

KonferenzBesser spät als nie

Ausgerechnet Israel hat die Washingtoner Erklärung zur Auffindung von Raubkunst 1998 nicht unterzeichnet. Doch wie eine Konferenz in Tel Aviv zeigt, hat das Thema Restitution zuletzt auch dort an Bedeutung gewonnen.

Das Maxim Gorki Theater, aufgenommen am 29.10.2012 in Berlin.

Beyle Schaechter-GottesmanJiddisch lebt

Sie war die Grande Dame des jiddischen Liedes: Beyle Schaechter-Gottesman, die im vergangenen Herbst mit 93 Jahren verstarb. In Berlin kamen Freunde und Weggefährten im Gorki Theater zusammen, um an sie zu erinnern.

Sendung vom 20.06.2014
Der israelische Buchautor Ilan Goren

FamiliengeschichteEine Kiste voller Wahrheiten

Eigentlich wollte Ilan Goren über seine Erfahrungen als Reporter ein Buch schreiben. Doch dann holte ihn die deutsche Vergangenheit seiner Großmutter ein - und deren streng gehütetes Geheimnis.

Sendung vom 13.06.2014
Riga Ghetto Museum des Vereins Shamir in Riga: Gründer und Leiter Rabbiner Dr. menachem Barkahan

Lettland Erst mit einem Namen fängt das Leben an

Während des Zweiten Weltkrieges ermordeten die Nazis Zehntausende lettische Juden. Ein Rabbiner erinnert daran und baut das nach Warschau zweite europäische Ghetto-Museum mit einer Namenstafel von 70.000 Opfern.

Mit Gesängen feiern jüdische Geistliche den Einzug der neuen Tora-Rolle in der Synagoge in Halle/Saale. Ein Schriftexperte des Soferinstituts in Jerusalem hat ein Jahr lang eine Rolle Buchstabe für Buchstabe abgeschrieben. Mit dem Schriftstück sollen künftig die Gottesdienste für die rund 600 Gemeindemitglieder abgehalten werden. Die Rolle enthält die fünf Bücher Moses in hebräischer Sprache.

Hilfe zur SelbsthilfeStärkung der Identität

Auch die jüdischen Gemeinden haben mit der Überalterung zu kämpfen. Es wird immer schwieriger, Rabbiner und Mitglieder für die Gottesdienste zu finden. Das Netzwerk "Bund traditioneller Juden" will helfen und gibt Tipps zu Alltagsfragen.

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