Seit 23:05 Uhr Fazit
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 23:05 Uhr Fazit
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 30.05.2011

Art-Forum-Direktorin: Es geht um Berlins Zukunft als Kunst-Stadt

Eva-Maria Häusler zum Ende der Kunstmesse

Art Forum auf dem Berliner Messegelände - das war einmal. (AP)
Art Forum auf dem Berliner Messegelände - das war einmal. (AP)

Berlin hat nach Ansicht der Direktorin des Art Forums Berlin, Eva-Maria Häusler, nur dann eine Zukunft als Kunst-Stadt, wenn sich die Machtverhältnisse in der Kunstszene verändern. Sie sagte, die Hauptstadt sei auch ohne Art Forum weiter einer der wichtigsten Orte für zeitgenössische Kunst.

Wenn übergeordnet gedacht werde und die bestehenden Machtverhältnisse aufgeweicht würden, könne sich Berlin auch weiterhin als internationaler Marktplatz für Kunst positionieren, zeigte sich Häusler optimistisch.

Zum Ende des Art Forums sagte sie, dieses sei sich bereits mit der von Galeristen organisierten Verkaufsschau abc (art berlin contemporary) über eine Fusion einig gewesen. Doch das Zusammengehen sei – "leider für Berlin" - an der Aufteilung der Verantwortlichkeiten gescheitert. abc habe das Angebot gehabt, sofort Inhalt, Konzept, Veranstaltungsort und Termin bestimmen zu können.

"Die Messe Berlin hätte den organisatorischen Part und das wirtschaftliche Risiko übernommen", gab sie weitere Infos zur geplanten Fusion. abc habe aber auch die Organisation einem Anwaltsbüro übertragen wollen. "Das wäre der Messe Berlin zu wenig gewesen, das wäre keine Partnerschaft gewesen, sondern ein reines Sponsoring", sagte Häusler.

Kulturpresseschau

Aus den Feuilletons Nicht nur Rechte wünschen sich Heimat
Ein Gartenzwerg steht  in Dresden (Sachen) auf einer Wiese mit vielen Krokussen. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert )

Die "Welt" druckt unter dem Titel "Es braucht mehr Provinz" einen Auszug aus Heribert Prantls neuem Buch. Denn der "SZ"-Redakteur hat so eine Art "Gebrauchsanweisung für Populisten" geschrieben und zeigt, warum wir den Wunsch nach Heimat respektieren sollten.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

ArchitekturRichtungsstreit um Schinkels Bauakademie
Schaufassade, auf der die von Karl Friedrich Schinkel 1832 errichtete Bauakadmie zu sehen ist, aufgenommen 2004 am Berliner Schlossplatz (picture-alliance / ZB / Peer Grimm)

62 Millionen Euro will der Bund für den Wiederaufbau von Schinkels Bauakademie bereitstellen. Doch in welcher Form und mit welcher Nutzung? Architekten wie Matthias Sauerbruch warnen vor zu viel Eile. Erst müsse ein vernünftiges Konzept da sein. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur