Seit 11:35 Uhr Folk
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 11:35 Uhr Folk
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 30.05.2011

Art-Forum-Direktorin: Es geht um Berlins Zukunft als Kunst-Stadt

Eva-Maria Häusler zum Ende der Kunstmesse

Art Forum auf dem Berliner Messegelände - das war einmal. (AP)
Art Forum auf dem Berliner Messegelände - das war einmal. (AP)

Berlin hat nach Ansicht der Direktorin des Art Forums Berlin, Eva-Maria Häusler, nur dann eine Zukunft als Kunst-Stadt, wenn sich die Machtverhältnisse in der Kunstszene verändern. Sie sagte, die Hauptstadt sei auch ohne Art Forum weiter einer der wichtigsten Orte für zeitgenössische Kunst.

Wenn übergeordnet gedacht werde und die bestehenden Machtverhältnisse aufgeweicht würden, könne sich Berlin auch weiterhin als internationaler Marktplatz für Kunst positionieren, zeigte sich Häusler optimistisch.

Zum Ende des Art Forums sagte sie, dieses sei sich bereits mit der von Galeristen organisierten Verkaufsschau abc (art berlin contemporary) über eine Fusion einig gewesen. Doch das Zusammengehen sei – "leider für Berlin" - an der Aufteilung der Verantwortlichkeiten gescheitert. abc habe das Angebot gehabt, sofort Inhalt, Konzept, Veranstaltungsort und Termin bestimmen zu können.

"Die Messe Berlin hätte den organisatorischen Part und das wirtschaftliche Risiko übernommen", gab sie weitere Infos zur geplanten Fusion. abc habe aber auch die Organisation einem Anwaltsbüro übertragen wollen. "Das wäre der Messe Berlin zu wenig gewesen, das wäre keine Partnerschaft gewesen, sondern ein reines Sponsoring", sagte Häusler.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDie ARD am "Hof des Neo-Osmanen"
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (dpa/picture alliance/RIA Novosti)

Als "Stichwort-Kastraten" hat die "SZ" BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb kritisiert. Dieser durfte exklusiv fürs deutsche Fernsehen in der ARD den türkischen Präsidenten interviewen. Die "FAZ" verteidigte dagegen den Fragensteller. Mehr

weitere Beiträge

Fazit

RusslandKunstzentrum "Zarja" belebt Wladiwostok
Eine Bewerberin für den Studiengang Architektur an der Föderalen Fern Ost Universität in der russischen Stadt Wladiwostok beim Eignungstest. (picture alliance / dpa / Vitaliy Ankov)

In der russischen Stadt Wladiwostok ist in der sowjetischen Textilfabrik "Zarja" ein Zentrum für moderne Kunst entstanden. Es ist offen für Kreative, Hipster und auch Skateboard-Fahrer. Im Mittelpunkt steht die Street-Art. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur