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Feature / Archiv | Beitrag vom 23.04.2005

Armut trotz Arbeit

"Working Poor" in den USA und die Lehren für Deutschland - Samstag, 18:05 Uhr

Von Frank Hessenland

Armut in Deutschland: Suppenküche der Bahnhofsmission in Frankfurt a.M. (AP Archiv)
Armut in Deutschland: Suppenküche der Bahnhofsmission in Frankfurt a.M. (AP Archiv)

Immer mehr Menschen in den USA arbeiten 70 Stunden und mehr pro Woche in zwei oder drei Jobs. Sie verdienen dabei kaum mehr als den eigenen Lebensunterhalt. Ihre soziale Absicherung ist minimal. Ihre Kinder leben in Armut. Oft verlieren solche Familien ihre Wohnung und leben bei Freunden oder in Autos.

Seit den 80er Jahren hat sich in den USA die Schicht der so genannten "Working Poor" herausgebildet. Kommen solche Verhältnisse bald auch auf uns zu? Der Autor spricht mit Betroffenen, mit Wissenschaftlern und Gewerkschaftern und zeigt die Hintergründe auf. (Eine ganz andere Betrachtungsweise zum Thema Arbeit bietet unsere Ursendung am 27. April.)

Regie: Martin Hanfland
Darsteller: Barbara Becker, Markus Hoffmann, Andrea Kopsch u.a.
Produktion: Saarländischer Rundfunk 2004
Länge: 54’30

Frank Hessenland, geboren 1968 in München, studierte Medienberatung, Politik und Kulturwissenschaften, ist Grimme-Preisträger und arbeitet als freier Kulturjournalist in Berlin.

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