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Im Gespräch | Beitrag vom 26.01.2016

Argyris SfountourisWie konnten Sie das Massaker von Distomo überleben?

Moderation: Britta Bürger

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(Deutschlandradio / Matthias Dreier)
Argyris Sfountouris zu Gast im Funkhaus von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Matthias Dreier)

Argyris Sfountouris überlebte als Vierjähriger das Massaker im griechischen Distimo. Seit Jahrzehnten setzt er sich dafür ein, dass die Opfer dieses SS-Massakers entschädigt werden. In Deutschlandradio Kultur erzählt er, wie er gelernt hat, mit den Erinnerungen zu leben.

Die ersten 45 Monate seines Lebens - seine liebevolle Familie, die intakte Dorfgemeinschaft – haben ihm Kraft gegeben, sagt Argyris Sfountouris. Kraft, trotz allem ein erfülltes Leben zu führen: Physik zu studieren, als Entwicklungshelfer zu arbeiten, Gedichte zu schreiben.

Den Großteil seiner Familie verloren

Als nicht einmal Vierjähriger überlebte Argyris Sfountouris das Massaker von Distomo: am 10. Juni 1944 töteten deutsche SS-Angehörige in dem griechischen Dorf Distomo 218 Menschen. Argyris Sfountouris verlor einen Großteil seiner Familie, auch seine Eltern. Seit Jahrzehnten versucht der heute 75-Jährige nicht nur, diese Tat den Deutschen ins Gedächtnis zu rufen, er setzt sich auch für eine Entschädigung der Opfer ein.

Welche Erinnerungen hat Argyris Sfountouris an seine Kindheit? Wie hat er gelernt, mit dem Verbrechen an seiner Familie zu leben? Warum ist ihm die Entschädigung der Opfer über 70 Jahre nach dem Massaker so wichtig?

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