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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.02.2015

ARD-DramaWem gehört die Erinnerung an Anne Frank?

Christoph Classen im Gespräch mit Eckhard Roelcke

Ein Foto von Anne Frank, entstanden um das Jahr 1941. Anne Frank war damals ungefähr 11 Jahre alt. (picture-alliance / dpa / Anne Frank Fonds Basel)
Ein Foto von Anne Frank, entstanden um das Jahr 1941. (picture-alliance / dpa / Anne Frank Fonds Basel)

Im März jährt sich der Todestag Anne Franks zum 70. Mal. Zurzeit wird darüber diskutiert, wer künftig die Rechte an ihren Erinnerungen haben wird. Anlässlich eines ARD-Films am Donnerstag sprechen wir mit dem Historiker Christoph Claßen.

Am Mittwochabend zeigt die ARD um 20.15 zum 70. Todestag Anne Franks im März den Film "Meine Tochter Anne Frank". Der Historiker Christoph Claßen vom Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung hat den Film vorab angeschaut und und spricht in der Sendung "Fazit" im Deutschlandradio Kultur zum einen über die Ästhetik der Erinnerung im Jahr 2015, am Beispiel Anne Franks diskutiert er aber auch die Frage, wem die Erinnerung eigentlich gehört.

Denn in diesem 70. Todesjahr Anne Franks werden die Rechte an ihrem Tagebuch frei – und jetzt schwelt ein gehöriger Streit zwischen dem Baseler Anne-Frank-Fonds und der Amsterdamer Anne-Frank-Stiftung. Der Anne-Frank-Fonds ist Ideengeber und maßgeblich beteiligt an dem ARD-Film.

Mehr zum Thema:

Schauspiel Frankfurt - Der Mensch hinter dem Denkmal Anne Frank
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