Seit 15:05 Uhr Entdeckertag
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 15:05 Uhr Entdeckertag
 
 

Echtzeit | Beitrag vom 20.06.2015

Architektur "von unten"Stadtplanung in Berlin mal anders

Moderation: Katja Bigalke

Das Tempelhofer Feld am alten Flughafen (dpa / picture-alliance / Bernd von Jutrczenka)
Der alte Flughafen Tempelhof: Das 1,2 Kilometer lange Dach soll in eine Terrasse umgebaut werden. (dpa / picture-alliance / Bernd von Jutrczenka)

Berliner Bürger werden aktiv, Architekten suchen sich ihre Bauaufgaben selbst und treten in den Dialog mit der Verwaltung. In der "Echtzeit" besuchen wir gelungene Beispiele und fragen, ob das "Do-it-yourself“-Prinzip nicht schon immer den Reiz Berlins ausgemacht hat.

Überall in Berlin sind in diesen Tagen die gelben "Make City“-Hinweise zu sehen: Plakate und Flyer, die auf das gleichnamige Festival hindeuten. "Make City Berlin“, ein Festival, das Architektur, Stadtentwicklung, vor allen Dingen aber das "Machen“ feiert. Und damit ganz nah am Zeitgeist ist.

Denn in Zeiten der Mietpreisexplosion und Bürgerentscheide gegen städtebauliche Projekte geht es nicht mehr um Hochglanzarchitekturen oder Reißbrettentwürfe. Sondern eher um die Frage nach Alternativen: "Bottom Up“ heißt das heutzutage, Entwicklung von unten.


Aber sind sie nicht längst in den Hinterhof der internationalen Investorenprojekte verdrängt worden?
Katja Bigalke im Interview mit Francesca Ferguson, Initiatorin des Make City Berlin Festivals


Langweilig, aber wahr: Mietpreise und Eigentumswohnungen sind zum Partytalk Nummer eins der Berliner über 35 geworden. Die Angst, irgendwann als Hartz-IV-Empfänger im Hellersdorfer Plattenbau zu landen, treibt uns Mittelschichtler um. Doch wenn man sich zusammentut, können wundervolle Bauprojekte entstehen – wie etwa das "Spreefeld“. Oder ist das auch nur so ein Ghetto besserverdienender Kreativlinge?
Von Jürgen Stratmann


Der Flughafen Tempelhof zählt zu den größten Gebäuden der Welt. Sein Dach sollte einst eine riesige Tribüne für Flugschauen der Luftwaffe werden. So weit kam es nie. Jetzt soll das 1,2 Kilometer lange Dach in eine Terrasse umgebaut werden.
Katja Bigalke vor Ort im Gespräch mit dem Architekten Eike Roswag


Die Zeit der Strandbars ist vorbei. Die Ufer werden bebaut. Also: Rein ins Wasser! Was die Planungen für ein Flussbad durch die historische Mitte über das Verhältnis der Berliner zur Spree verraten. Und zum Meer.
Von Gerd Brendel

Mehr zum Thema:

In fremden Betten - Hotel, Hotel
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 13.06.2015)

Kulinarik - Kochen ist der neue Achtzylinder
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 06.06.2015)

Feierkultur - Fallstricke und Fettnäpfchen
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 30.05.2015)

Sehnsucht nach dem Traditionellen - Auf dem Teppich bleiben
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 23.05.2015)

Ein Labor für Trends - Raus auf die Straße
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 16.05.2015)

Biker-Szene - Wir lassen die Motoren röhren
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 09.05.2015)

Identität - Wer bin ich, wer will ich sein?
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 25.04.2015)

Angst - Jeder hat sie, keiner redet gerne darüber
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 18.04.2015)

Durch dick und dünn - Familie
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 11.04.2015)

Fazit

Tschaikowsky"Eugen Onegin" in der Semperoper
Die Semperoper in Dresden am 19.1.2015 (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

Intensive Sängerdarsteller machen aus Markus Bothes Dresdner Inszenierung von Tschaikowskys "Eugen Onegin" große Oper, meint Bernhard Doppler. Eine Aufsehen erregende Neuinterpretation Tschaikowskys sei aber weder Bothe noch Dirigent Inkinen gelungen. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur