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Nachspiel

Klettern in der Sächsischen SchweizFreunde des Abgrunds
Ein Kletterer erklimmt am 08.03.2015 in der Nähe von Königstein (Sachsen) in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz einen der Gipfel des Pfaffensteins. (picture alliance / dpa / Thomas Eisenhuth)

Ameise und Backenzahn oder Pionierturm und Wegelagerer - wie die Namen der Felsen im Elbsandsteingebirge zeugen auch die Gipfelbücher vom jeweiligen Zeitgeist. Doch nicht nur das Gipfelbuch-Archiv ist eine Fundgrube für die sächsischen Kletterer.Mehr

Norma MillerDie Queen of Swing tanzt immer noch
Ein Paar tanzt im Jahr 1939 im The Savoy Club in Harlem, New York, den Swingtanz Lindy Hop. (imago/United Archives International)

Der Lindy Hop entstand in den 1920er- und 30er-Jahren in den USA: im legendären Savoy Ballroom in Harlem, New York. Die inzwischen 95 Jahre alte Norma Miller war damals dabei – und wird heute in der wiedererstarkten Swingtanz-Szene gefeiert.Mehr

Faszination MarathonlaufDie Kraft des langen Atems
Silhouette eines Joggers im Sonnenuntergang. (imago/Imagebroker)

Lange Strecken machen süchtig. Laufen ist die schärfste Droge und zugleich die billigste Therapie, meint Günter Herkel: Es entwickelt Ruhe und Kraft, Stress und Depressionen fallen ab. Unweigerlich steigert sich das wöchentliche Pensum.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 05.08.2012

Angriff der Kleeblätter

Aufsteiger Greuther Fürth will an ruhmreiche Zeiten anknüpfen

Von Günter Herkel

Fürther Fans feiern vor den Aufstieg ihrer Mannschaft in die Fußball-Bundesliga (picture alliance / dpa / Arne Dedert)
Fürther Fans feiern vor den Aufstieg ihrer Mannschaft in die Fußball-Bundesliga (picture alliance / dpa / Arne Dedert)

1914, 1926 und 1929 errang die damalige Spielvereinigung Fürth drei deutsche Meistertitel. Seither konnten die "Kleeblätter" nie mehr aus dem Schatten des fränkischen Rivalen aus Nürnberg heraustreten. Der Sprung in die 1963 gegründete Bundesliga wurde verpasst. Nach Jahrzehnten der Zweitklassigkeit folgte 1987 sogar der Absturz in die Landesliga. Lange stagnierte der Klub.

Erst nach der Fusion mit dem Pokalschreck und Bayern-München-Bezwinger TSV Vestenbergsgreuth und der Umbenennung in SpVgg Greuther Fürth ging es wieder bergauf. Mehrfach wurde in den vergangenen Jahren der Einzug in die Beletage des deutschen Fußballs knapp verpasst.

Erst in der soeben abgelaufenen Saison gelang den "Unaufsteigbaren" der Sprung ins Oberhaus. Ähnlich wie beim letztjährigen Aufsteiger FC Augsburg dürfte es für die "Kleeblätter" in der kommenden Spielzeit vor allem darum gehen, die Klasse zu halten. Und auch das Umfeld, bis hin zum Stadion, zur Bundesliga-Reife zu führen.