Seit 15:30 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 15:30 Uhr Tonart
 
 

Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 26.05.2013

Amateure ohne Hallen

Marode Sportstätten bedrohen den Vereinssport

Von Thorsten Poppe

Schüler der Schule Hamburger Fraenkelstraße spielen in der Sporthalle ihrer Schule Fußball. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)
Schüler der Schule Hamburger Fraenkelstraße spielen in der Sporthalle ihrer Schule Fußball. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)

Deutschlands große Fußballstadien sind Weltklasse. Auch die Eishockey- oder Basketballprofis spielen in modernen Arenen. Anders sieht es im Amateursport aus. Ein Großteil der rund 170.000 Sportstätten ist marode und stark renovierungsbedürftig.

Sanitäranlagen sind häufig in miserablem Zustand. Sportplätze oder Hallen müssen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Es besteht ein gigantischer Sanierungsbedarf. Schätzungen gehen von 42 Milliarden Euro aus. In Zeiten leerer Kassen ist dafür aber kein Geld da. Ein Drama für den Vereinssport.

Die rund 90.000 Vereine und ihre Mitglieder sind überwiegend auf kommunale Anlagen angewiesen. Da öffentliche Gelder nicht oder nur spärlich fließen, haben einige Klubs nach kreativen Lösungen gesucht. Ganze Anlagen wurden in Eigenregie übernommen oder modernisiert.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Amateure ohne Hallen (pdf)
Amateure ohne Hallen (txt)

Nachspiel

Das Vereinsheim als TreffpunktDie dritte Halbzeit
Das Vereinsheim vom SV Einigkeit in Hamburg (Imago/Wrongside Pictures)

Die Brötchen sind geschmiert, frischer Kaffee wartet in der Kanne: "Das Vereinsheim ist das Wohnzimmer der Sportbewegung", sagt Peter Hahn, Berater für Sportstätten-Infrastruktur. Dort kommt zusammen, was zusammengehören will – in der Stadt und auf dem Land.Mehr

Ernüchternde Olympia-BilanzDie Moral steht im Regen
Ein Ordner in Regenkleidung weist Besuchern den Weg. Im Hintergrund sind dunkle Wolken zu sehen. (picture alliance / dpa / EPA / Barbara Walton)

Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele mahnte zu Nachhaltigkeit und Fairness. Unserem Redakteur aber fielen vor allem gedopte Sportler, umweltfeindliche Ignoranz und Sportfunktionäre auf, denen der persönliche Profit mehr bedeutet als die Moral. Eine bedrückende Bilanz.Mehr

Crossfit-TrainingSchuften gegen den Schweinehund
Der Sportwissenschaftler und Ex-Rugby-Spieler Leo Löhr beim Crossfit-Training. (Deutschlandradio/ Elmar Krämer)

Mit wenig Aufwand viel Fett verlieren? Damit kann Crossfit nicht gemeint sein. Die in den USA entwickelte Trainingsmethode ist effektiv, aber auch wahnsinnig anstrengend. Unser Reporter hat einen Tag lang in einem Schnupperkurs mitgeschuftet.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur