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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 19.09.2012

Als der Schlaf seine Integrationskraft verlor

Der Historiker Frank Bösch über neue Themen und Perspektiven der Zeitgeschichte

Moderator ist Winfried Sträter

Gedenkstätte Berliner Mauer - ist man zu sehr auf historische Aufarbeitung fixiert? (dpa / picture alliance / Wolfgang Kumm)
Gedenkstätte Berliner Mauer - ist man zu sehr auf historische Aufarbeitung fixiert? (dpa / picture alliance / Wolfgang Kumm)

Der diesjährige Historikertag hat ein aktuelles Problem als Schwerpunkt - Ressourcenkonflikte. Eine große Zahl zeitgeschichtlicher Veranstaltungen deutet darauf hin, dass der jüngsten Geschichte die besondere Aufmerksamkeit der Historiker gilt.

"Die Welt der vergangenen Jahre ist aus den Fugen, möchte man sagen, wenn man an die fest gefügte Ordnung der Nachkriegsjahrzehnte denkt. Denn an deren Stelle ist keine neue Ordnung getreten."

Mit diesen Worten beginnt das Grußwort des Vorsitzenden des deutschen Historikerverbandes, mit dem er zum 49. Historikertag nach Mainz einlädt.

In den Zeitreisen hören Sie heute ein Gespräch über aktuelle Themen der Zeitgeschichte. Sind die Zeithistoriker noch zu sehr auf klassische Politikthemen fixiert? Welche Erkenntnisse stecken in Alltagsthemen - wie etwa der gesellschaftlichen Bedeutung des Schlafs? Ist man in Deutschland zu sehr auf historische Aufarbeitung fixiert?

Um diese und weitere Fragen geht es im Gespräch mit dem Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, Frank Bösch.

Zeitreisen

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