Montag, 24. November 2014MEZ17:25 Uhr

Weltzeit

Indien"Wir sind einfach zu viele"
Straßenszene in Neu-Delhi

Indien hat rund 1,3 Milliarden Einwohner und monatlich kommen mehr als eine Million Menschen dazu. Arbeit für alle gibt es nicht, jeder vierte Inder lebt unter der Armutsgrenze. Die Regierung will die Bevölkerungsexplosion stoppen. Sie steht vor einer Herkules-Aufgabe.Mehr

SchweizWeniger Zuwanderung, mehr Kondome
Das Plakat in Zürich fordert die Bürger auf, am 30. November mit "Nein" zur Ecopop-Initiative zu stimmen.

Am 30. November stimmen die Schweizer über die Initiative "Stopp der Überbevölkerung" ab. Die Initiatoren der Organisation Ecopop wollen zum Schutz der Umwelt die Zuwanderung stark begrenzen. Gegner werfen ihnen Rassismus vor. Mehr

ÄgyptenNeue Regierung, alte Verbote
Demonstration gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen in Kairo

In Ägypten drehen sich die Uhren knapp vier Jahre nach dem Sturz des Diktators Mubarak wieder rückwärts. Demonstranten landen im Gefängnis, Studenten wird ihr politisches Engagement untersagt.Mehr

weitere Beiträge

Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2010

Alles Schengen oder was?

Europas Grenzen in Afrika

Von Marc Dugge

Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht?
Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht? (AP)

Wenn heute die Europäer in den meisten EU-Staaten freie Fahrt durch offene Grenzen genießen, dann ist das trotz aller innereuropäischer Querelen und Rückschläge das sichtbarste Zeichen eines Zusammenwachsens Europas. Tatsächlich aber hat das Abkommen nicht allen Vorteile gebracht.

Diejenigen, die an den Außenrändern der EU leben, sehen sich mehr und mehr ausgegrenzt. Ehemals durchlässige Grenzen wurden fest geschlossen. Außerhalb der Union hat Schengen weniger den Klang von Freiheit als vielmehr den von Kontrolle und Abschottung, meint Marc Dugge aus Marokko.