Samstag, 23. August 2014MESZ03:34 Uhr

Weltzeit

TürkeiErdogans Prestigeprojekt
Recep Tayyip Erdogan spricht am 30.03.2014 zu seinen Anhängern. Der türkische Ministerpräsident will nach dem Sieg bei den Kommunalwahlen mit seinen politischen Widersachern abrechnen.

Von Ankara nach Istanbul in nur vier Stunden statt acht. Möglich macht das ein neuer Schnellzug - ein Prestigeobjekt des ehemaligen Ministerpräsidenten und neugewählten Präsidenten Reccep Tayyip Erdogan.Mehr

BangladeschDer Kampf ums Überleben

Die Arbeiter protestieren für höhere Löhne, die Fabrikbesitzer beklagen sich über gestiegene Kosten. Doch warum kommt so wenig Geld bei ihnen an? Weil sich die westlichen Unternehmen weigern, mehr für die Ware zu bezahlen. Mehr

TürkeiMiese Maschen
Arbeiter und Arbeiterinnen bei Gülen Tekstil in Izmir fertigen Hosen und Röcke für den deutschen Markt.

Alle großen internationalen Modeketten lassen in der Türkei fertigen. Die unrühmlichen Kennzeichen der Textilindustrie des Landes sind: zu geringe Löhne, Betrug bei Sozialabgaben und Zwang zu übermäßigen Überstunden.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2010

Alles Schengen oder was?

Europas Grenzen in Afrika

Von Marc Dugge

Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht?
Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht? (AP)

Wenn heute die Europäer in den meisten EU-Staaten freie Fahrt durch offene Grenzen genießen, dann ist das trotz aller innereuropäischer Querelen und Rückschläge das sichtbarste Zeichen eines Zusammenwachsens Europas. Tatsächlich aber hat das Abkommen nicht allen Vorteile gebracht.

Diejenigen, die an den Außenrändern der EU leben, sehen sich mehr und mehr ausgegrenzt. Ehemals durchlässige Grenzen wurden fest geschlossen. Außerhalb der Union hat Schengen weniger den Klang von Freiheit als vielmehr den von Kontrolle und Abschottung, meint Marc Dugge aus Marokko.