Donnerstag, 3. September 2015MESZ23:25 Uhr

Weltzeit

GroßbritannienWas von der Kohle geblieben ist
Kühltürme eines Kohlekraftwerks in Großbritannien (Imago / Blickwinkel)

Margaret Thatcher gilt als Totengräberin der britischen Kohleindustrie, trat sie doch den streikenden Arbeitern Jahren als "Eiserne Lady" entgegen. Was ist von den einst so stolzen Kohle-Kumpels geblieben? Und welche Rolle spielt Kohle heute im britischen Energiemix?Mehr

Die Atomkraft ist totLang lebe die Atomkraft in Litauen
Außenansicht des litauischen Atomkraftwerkes bei Ignalina. (picture alliance / dpa / EPA/EUROPEAN COMMISSION)

"Milliardengrab" wird das litauische Atomkraftwerk Ignalina in der internationalen Presse genannt. Mit Litauens Beitritt zur EU mussten die Reaktoren aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen werden. Derweil propagiert die Regierung ein mögliches neues Atomkraftwerk. Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2010

Alles Schengen oder was?

Europas Grenzen in Afrika

Von Marc Dugge

Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht? (AP)
Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht? (AP)

Wenn heute die Europäer in den meisten EU-Staaten freie Fahrt durch offene Grenzen genießen, dann ist das trotz aller innereuropäischer Querelen und Rückschläge das sichtbarste Zeichen eines Zusammenwachsens Europas. Tatsächlich aber hat das Abkommen nicht allen Vorteile gebracht.

Diejenigen, die an den Außenrändern der EU leben, sehen sich mehr und mehr ausgegrenzt. Ehemals durchlässige Grenzen wurden fest geschlossen. Außerhalb der Union hat Schengen weniger den Klang von Freiheit als vielmehr den von Kontrolle und Abschottung, meint Marc Dugge aus Marokko.