Dienstag, 25. November 2014MEZ22:58 Uhr

Weltzeit

Mafia-ProzessGeheimpakt mit der Cosa Nostra
Jan-Christoph Kitzler, ARD-Korrespondent in Rom/Italien

Italienische Beamte und Politiker sollen in den 90er Jahren einen Deal mit der Mafia geschlossen haben. Die Staatsanwaltschaft hat Zeugen gefunden, doch bis zu einem endgültigen Urteil wird noch viel Zeit vergehen, meint Italien-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler. Mehr

ItalienStaatsgewalt unter Beschuss
Italiens ehemaliger Premier Silvio Berlusconi bei einer Gerichtsverhandlung in Neapel im Juni 2014.

Der Zustand der Justiz in Italien ist desolat. Das öffentliche Ansehen hat in der Ära von Silvio Berlusconi nachhaltig gelitten, Strafen werden häufig nicht vollstreckt und einige Richter stehen unter dem permanenten Druck der Mafia.Mehr

Indien"Wir sind einfach zu viele"
Straßenszene in Neu-Delhi

Indien hat rund 1,3 Milliarden Einwohner und monatlich kommen mehr als eine Million Menschen dazu. Arbeit für alle gibt es nicht, jeder vierte Inder lebt unter der Armutsgrenze. Die Regierung will die Bevölkerungsexplosion stoppen. Sie steht vor einer Herkules-Aufgabe.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2010

Alles Schengen oder was?

Europas Grenzen in Afrika

Von Marc Dugge

Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht?
Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht? (AP)

Wenn heute die Europäer in den meisten EU-Staaten freie Fahrt durch offene Grenzen genießen, dann ist das trotz aller innereuropäischer Querelen und Rückschläge das sichtbarste Zeichen eines Zusammenwachsens Europas. Tatsächlich aber hat das Abkommen nicht allen Vorteile gebracht.

Diejenigen, die an den Außenrändern der EU leben, sehen sich mehr und mehr ausgegrenzt. Ehemals durchlässige Grenzen wurden fest geschlossen. Außerhalb der Union hat Schengen weniger den Klang von Freiheit als vielmehr den von Kontrolle und Abschottung, meint Marc Dugge aus Marokko.