Samstag, 25. Oktober 2014MESZ14:50 Uhr

Weltzeit

Chinas MetropolenDen maoistischen Muff abgelegt
Ein Fußgänger läuft vorbei an einem luxuriösen Uhren-Shop im größten Einkaufsviertel Shanghais in China (aufgenommen 2013).

In China leben sechsmal so viele Dollarmillionäre wie in Deutschland und in den Städten ist eine Mittelschicht entstanden. Der Wohlstand in den Metropolen ist aber nur die halbe Wahrheit. Viele ländliche Gebiete sind immer noch arm.Mehr

Studentendorf XueshengcunChinas akademisches Proletariat

Jahr für Jahr müssen rund sieben Millionen Hochschulabgänger in den chinesischen Arbeitsmarkt integriert werden. Keine leichte Aufgabe – denn die Jobs für Hochschulabsolventen werden rar. Trotzdem strömen weiter Millionen junger Chinesen an die Unis.Mehr

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2010

Alles Schengen oder was?

Europas Grenzen in Afrika

Von Marc Dugge

Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht?
Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht? (AP)

Wenn heute die Europäer in den meisten EU-Staaten freie Fahrt durch offene Grenzen genießen, dann ist das trotz aller innereuropäischer Querelen und Rückschläge das sichtbarste Zeichen eines Zusammenwachsens Europas. Tatsächlich aber hat das Abkommen nicht allen Vorteile gebracht.

Diejenigen, die an den Außenrändern der EU leben, sehen sich mehr und mehr ausgegrenzt. Ehemals durchlässige Grenzen wurden fest geschlossen. Außerhalb der Union hat Schengen weniger den Klang von Freiheit als vielmehr den von Kontrolle und Abschottung, meint Marc Dugge aus Marokko.