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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 05.01.2016

Aktivistin Gisela Buckhardt Lassen sich Mode und Moral vereinbaren?

Moderation: Katrin Heise

Gisela Burckhardt (Foto: Stephan Röhl)
Gisela Burckhardt, Vorsitzende der Frauenorganisation Femnet (Foto: Stephan Röhl)

Edle Modelabels produzieren teilweise in den selben Fabriken wie Billigfirmen. Die Aktivistin der Kampagne für Saubere Kleidung, Gisela Burckhardt, hat beispielsweise herausgefunden, dass Hugo Boss und Tommy Hilfiger ebenso wie C&A und H&M in der gleichen Fabrik in Bangladesch ihre Waren hergestellt haben.

Seit Jahren prangert Gisela Burckhardt, Aktivistin der Kampagne für Saubere Kleidung, die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den vorwiegend asiatischen Fabriken an, die den minimalen Sicherheitsstandards nicht genügen. Die Vorsitzende der Frauenorganisation Femnet versucht seit fast 15 Jahren, Verbraucher und Politiker in Deutschland und Europa dazu zu bewegen, mehr zu tun, als sich verbal für die Menschenwürde von TextilarbeiterInnen in Asien auszusprechen.

Lassen sich Mode und Moral vereinbaren? Wie groß ist der Einfluss europäischer Verbraucher auf die Produktionsbedingungen von Textilarbeitern in Billiglohnländern? Welche und wieviel Kleider sollten wir kaufen?

In einer ersten Version des Teasers hieß es, dass Hugo Boss und Tommy Hilfiger in denselben Fabriken wie Primark und Kik produzieren. Das deckt sich jedoch nicht mit den Recherchen der Kampagne für Saubere Kleidung, wir haben den Text deshalb geändert. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. 

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