Seit 07:05 Uhr Feiertag
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 07:05 Uhr Feiertag
 
 

Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 05.01.2016

Aktivistin Gisela Buckhardt Lassen sich Mode und Moral vereinbaren?

Moderation: Katrin Heise

Gisela Burckhardt (Foto: Stephan Röhl)
Gisela Burckhardt, Vorsitzende der Frauenorganisation Femnet (Foto: Stephan Röhl)

Edle Modelabels produzieren teilweise in den selben Fabriken wie Billigfirmen. Die Aktivistin der Kampagne für Saubere Kleidung, Gisela Burckhardt, hat beispielsweise herausgefunden, dass Hugo Boss und Tommy Hilfiger ebenso wie C&A und H&M in der gleichen Fabrik in Bangladesch ihre Waren hergestellt haben.

Seit Jahren prangert Gisela Burckhardt, Aktivistin der Kampagne für Saubere Kleidung, die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den vorwiegend asiatischen Fabriken an, die den minimalen Sicherheitsstandards nicht genügen. Die Vorsitzende der Frauenorganisation Femnet versucht seit fast 15 Jahren, Verbraucher und Politiker in Deutschland und Europa dazu zu bewegen, mehr zu tun, als sich verbal für die Menschenwürde von TextilarbeiterInnen in Asien auszusprechen.

Lassen sich Mode und Moral vereinbaren? Wie groß ist der Einfluss europäischer Verbraucher auf die Produktionsbedingungen von Textilarbeitern in Billiglohnländern? Welche und wieviel Kleider sollten wir kaufen?

In einer ersten Version des Teasers hieß es, dass Hugo Boss und Tommy Hilfiger in denselben Fabriken wie Primark und Kik produzieren. Das deckt sich jedoch nicht mit den Recherchen der Kampagne für Saubere Kleidung, wir haben den Text deshalb geändert. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. 

Mehr zum Thema

Textilindustrie - Holpriger Start eines globalen Bündnisses
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 20.01.2015)

Textilindustrie - Fehlende Unterstützung für Öko-Labels
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 24.04.2014)

Textilindustrie - "So billig kommt ihr nicht davon!"
(Deutschlandradio Kultur, Reportage, 23.04.2014)

Im Gespräch

"Citizen Science"Wie wir gemeinsam Wissen schaffen
Die Hobby-Ornithologen Witiko Heuser (l) und Ingo Rösler (r) stehen mit ihren Feldstechern und Spektiven auf dem Dach des Posthochhauses der Commerzbank am Rande des Hauptbahnhofs von Frankfurt am Main (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst )

Immer mehr Laien begeistern sich für die Wissenschaft: Die Hilfe von Bürger-Forschern ist für viele Projekte inzwischen von zentraler Bedeutung. Wir sprechen mit den Biologen Katrin Vohland und Oliver Röller über die Massenbewegung "Citizen Science".Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur