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Kompressor | Beitrag vom 01.02.2016

Ai Weiwei als Aylan KurdiFunktioniert diese Aktionskunst?

Kunsthistorikerin Christina Landbrecht im Gespräch mit Stephan Karkowsky

Das Bild von Ai Weiwei auf Lesbos wird bereits getwittert und diskutiert. (Screenshot)
Das Bild von Ai Weiwei auf Lesbos wird bereits getwittert und diskutiert. (Screenshot)

Der chinesische Künstler Ai Weiwei macht sich ein Bild von der Flüchtlingskrise, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat sich auf der Insel Lesbos in der Pose des verstorbenen syrischen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi bäuchlings am Strand fotografieren lassen.

Sich selbst ein Bild zu machen von der Flüchtlingssituation: Das war das Ziel von Ai Weiwei, als er auf die griechische Insel Lesbos geflogen ist und die Ankunft von Flüchtlingen beobachtet hat. In Gedenken an den syrischen Jungen Aylan Kurdi, der nahe des Badeorts Bodrum tot am Strand geborgen wurde, ließ sich Ai Weiwei in ähnlicher Pose fotografieren.

Christina Landbrecht hat sich dieses Foto für den Kompressor angeschaut, sie ist Kunsthistorikerin am Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung der Berliner Humboldt-Uni. Sie verrät uns, wie und ob die Aktionskunst funktioniert.

Der chinesische Aktionskünstler Ai Weiwei bei einer Pressekonferenz an der Universität der Künste in Berlin (imago / epd)Der chinesische Aktionskünstler Ai Weiwei engagiert sich für die Unterstützung von Flüchtlingen. (imago / epd)

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