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Menschen und Landschaften / Archiv | Beitrag vom 16.04.2006

Abseits der Ramblas

El Raval in Barcelona

Von Julia Macher

Blick über Barcelona, im Hintergrund die Gaudi-Kathedrale "La Sagrada Familia" (AP Archiv)
Blick über Barcelona, im Hintergrund die Gaudi-Kathedrale "La Sagrada Familia" (AP Archiv)

El Raval im Herzen Barcelonas gehört wohl zu den am häufigsten literarisch verewigten Stadtvierteln. Hier spielt Carlos Ruiz Zafón Weltbestseller "Im Schatten des Windes", und auch Manuel Vázquez Montalban ließ seinen kauzigen Detektiv Pepe Carvalho in den dunklen Gassen flanieren. Der Katalane Juan Marsé beschwört das Nachkriegsflair El Ravals, sein Kollege Quim Monzó die postmodernen Lebenswelten heute.

Der Grund für die Faszination liegt in der wechselvollen Geschichte. Einst Arbeiterbezirk und Anlaufpunkt für andalusische Immigranten entwickelt sich El Raval, radikal saniert, seit einigen Jahren zum Szenetreff. Den Anfang machte das Museum für Gegenwartskunst MACBA, ein weiß leuchtender, lichtdurchfluteter Bau, auf dessen Vorplatz Skater aus ganz Europa ihre Kunststücke zeigen. In den schicken Cafés plaudert heute bis spät in die Nacht die neue Elite Barcelonas, mit Bierdosen versorgt von fliegenden Händlern aus Pakistan.

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Manuskript: Jenseits der Ramblas

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