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Literatur / Archiv | Beitrag vom 11.10.2011

Abschied von Gutenberg?

Das Überleben des Buchhandels in Zeiten der Digitalisierung

Von Jörg Plath

Bücher kaufen und lesen mit dem Tablet-Computer - für den traditionellen Buchhandel ist das eine echte Herausforderung. (picture alliance / dpa)
Bücher kaufen und lesen mit dem Tablet-Computer - für den traditionellen Buchhandel ist das eine echte Herausforderung. (picture alliance / dpa)

Ein Gespenst geht um in der deutschen Buchbranche: die Digitalisierung. Noch ist das digitale Geschäft überschaubar, doch die Wachstumsraten sind groß. In den USA verkauft der Onlineversender Amazon bereits mehr E-Books als gedruckte Bücher.

In Deutschland wird die Entwicklung langsamer verlaufen, glauben Experten. Aber sie prophezeien dennoch radikale Umwälzungen: Buchhandlungen und Großhandel verlieren bis 2025 ein Drittel ihrer Umsätze mit gedruckten Büchern.

Der Verkauf digitaler Werke wird den Einbruch nicht wettmachen: Wer sucht für den Download noch eine Buchhandlung auf? Welche Antworten die von einem Massensterben ähnlich der Musikindustrie bedrohte Buchbranche auch immer finden wird - sie werden darüber entscheiden, wie wir in Zukunft lesen, wie wir arbeiten und konsumieren.

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Literatur

Joseph Conrad"Wir leben, wie wir träumen − allein"
Der Schriftsteller Joseph Conrad, aufgenommen im Dezember 1915 (picture-alliance / dpa / dpaweb  )

In der Nähe von Kiew wurde Joseph Conrad 1857 als Józef Teodor Konrad Korzeniowski geboren. Er begriff sich bald als Pole, wurde Seemann, schrieb unter anderem "Herz der Finsternis", starb als britischer Staatsbürger und gefeierter Autor. Doch sein Nachruhm ist höchst umstritten.Mehr

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