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Literatur / Archiv | Beitrag vom 11.10.2011

Abschied von Gutenberg?

Das Überleben des Buchhandels in Zeiten der Digitalisierung

Von Jörg Plath

Bücher kaufen und lesen mit dem Tablet-Computer - für den traditionellen Buchhandel ist das eine echte Herausforderung. (picture alliance / dpa)
Bücher kaufen und lesen mit dem Tablet-Computer - für den traditionellen Buchhandel ist das eine echte Herausforderung. (picture alliance / dpa)

Ein Gespenst geht um in der deutschen Buchbranche: die Digitalisierung. Noch ist das digitale Geschäft überschaubar, doch die Wachstumsraten sind groß. In den USA verkauft der Onlineversender Amazon bereits mehr E-Books als gedruckte Bücher.

In Deutschland wird die Entwicklung langsamer verlaufen, glauben Experten. Aber sie prophezeien dennoch radikale Umwälzungen: Buchhandlungen und Großhandel verlieren bis 2025 ein Drittel ihrer Umsätze mit gedruckten Büchern.

Der Verkauf digitaler Werke wird den Einbruch nicht wettmachen: Wer sucht für den Download noch eine Buchhandlung auf? Welche Antworten die von einem Massensterben ähnlich der Musikindustrie bedrohte Buchbranche auch immer finden wird - sie werden darüber entscheiden, wie wir in Zukunft lesen, wie wir arbeiten und konsumieren.

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